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Donnerstag, 24. Dezember 2015

Verlagsankündigung Tagebuch von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe





Verleger ist Heinrich Prinz von Hannover, Göttingen
Herausgeber ist Alexander vom Hofe. Madrid

http://www.matrixmedia-verlag.de/tagebuch.html

Aus der Verlagsankündigung im Buchhandel:

"Alexander vom Hofe lebt und arbeitet als Rechtsanwalt in Madrid. Er ist ein Enkelkind von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe. Das Tagebuch seines Großvaters hat der Herausgeber im Jahr 2015 transkribiert. 2006 veröffentlichte er "Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem", sowie 2013 "Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behr". Beide Publikationen beschäftigen sich im Schwerpunkt mit der Familiengeschichte des Fürstenhauses zu Schaumburg-Lippe.

Seit 1983 war Lehfeldt Mitherausgeber der Zeitschrift Russian Linguistics, von 1993 bis 2006 deren leitender Mitherausgeber und Hauptredakteur. Hauptarbeitsgebiete: Vergleichende Morphologie der slawischen Sprachen; diachrone und synchrone Akzentologie der slawischen Sprachen; Morphosyntax des Russischen; Geschichte der russischen und der serbokroatischen Sprache; Quantitative Phonologie; Sprachtypologie, Wissenschaftsgeschichte. Vom 1. April 2006 bis zum 31. März 2012 war er Vorsitzender dieser Klasse und Vizepräsident der Göttinger Akademie der Wissenschaften. Am 28. Oktober 2010 wurde er vom Institut der russischen Sprache der Russisches Akademie der Wissenschaften zu Moskau zum Dr. h.c. ernannt. Am 19. April 2012 verlieh ihm die Universität Kasan den Titel Dr. h.c."

Kommentar von Alexander vom Hofe

Mit der Publikation dieses authentischen Zeitdokumentes wird die Gelegenheit eröffnet, eine Diskussion darüber anzuregen, wie sich das Verständnis von Recht, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit während Umbruchzeiten wandeln kann. Vielleicht ist mit der Publkation des Tagebuchs eine kleine Trilogie zur Geschichte einer herrschenden Familie in Schaumburg-Lippe entstanden.

Kontakt: 
Alexander vom Hofe
Rechtsanwalt
Jose Ortega y Gasset 40-7D
28006 Madrid
alexander.vomhofe@2020consultoria.com




Freitag, 4. Dezember 2015

Tagebuchaufzeichnungen von Heinrich Prnz zu Schaumburg-Lippe

Die Tagebuchaufzeichnungen von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe werden in einem deutschen Verlag erscheinen ................

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe, dreissiger Jahre

Seine Schriften gehören nach Deutschland.

Samstag, 7. November 2015

Bill Fay Pictures of Adolf again

Pictures of Adolf again Bill Fay (1970)

In the papers, on the TV screens
Pictures of Adolf again
As sure as I sit here there will appear
Pictures of Adolf again

You're wrong, you're wrong
Throw down your cards
You're wrong, you're wrong
If you say Adolf he won't come

OK deny representation
By leaders of all nations
But have you got, have you really got
Anyone to replace them?

You're wrong, you're wrong
Throw down your cards
You're wrong, you're wrong
OK then who's gonna come?

Christ or Hitler? Christ or Vorster
Christ or all the Caesars to come?

That's the choice, that's the choice
Sooner or later
That's the choice, that's the choice
You're gonna have to make

http://www.ifz-muenchen.de/aktuelles/themen/edition-mein-kampf/


Montag, 2. November 2015

Weiteres Motiv für einen Mord ?



Wie hinreichend dargelegt genossen weder Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe noch seine Ehefrau Elisabeth im "Dritten Reich" die Sympathien der Geschwister oder der Machthaber.

Die SS, die massgeblich im Jahr 1935 an der Gesetzgebung zur Fideikommissauflösung beteiligt war, beklagte "dass die Vermögensverhältnisse" des Fürsten nicht geregelt seien. Gemeint war, dass Adolfs persönliches Vermögen persönlich war und nicht zu Fideikommiss gemacht worden war. 

Hinzukam, dass Adolf politisch für die Nationalsozialisten als unzuverlässig galt. Die Ehefrau soll nicht arisch gewesen sein (so Friedrich Christian zu Schaumburg-Lippe). Adolf soll homosexuell gewesen sein. Negative Eigenschaften dominierten das Gesamtbild.

Nun ergibt sich aus dem hier abgelichteten zivilrechtlichen Urteil vom 13 März 1936, dass Elisabeth eine krankhafte Glücksspielerin war.

Interessant ist, dass ein Zivilgericht in einem zivilrechtlichen Verfahren in Berlin im Jahr 1936 eine medizinische Feststellung trifft.  

Für diese Feststellung kann es nur eine Erklärung geben. Elisabeth wurde zuvor denunziert, was auch bekannt ist.

Wer kann Elisabeth denunziert haben ? Jeder, aber insbesondere diejenigen, die befürchteten, dass Elisabeth einen Vermögensschaden anrichten könnte, insbesondere die Familie.

Es gab somit zwei Motive, Adolf und Elisabeth von der Bildfläche verschwinden zu lassen:

a) Elisabeths vermeintlich Spielsucht die das Vermögen Adolfs gefährdete und
b) die Unklarheit darüber, welches Vermögen Adolfs Privatvermögen war

Das Urteil datiert vom 13 März 1936.
Adolf und Elisabeth starben am 26.3.1936 in Mexiko bei einem Flugzeugabsturz.











Sonntag, 1. November 2015

Testamentsvollstrecker aber kein Testament

Verblüffend wie Testamentsvollstrecker ohne Testament eine Vermögensaufstellung errichten, bei der wichtige Vermögenspositionen wie das Palais Schaumburg in Bonn oder Gut Steyrling in Österreich "vergessen" werden ....



sonderbare Klarstellung hier, fünf Tage später










Samstag, 31. Oktober 2015

Klage gegen SPK in Washington wegen Welfenschatz


http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/welfenschatz-raubkunst-oder-fehlinvestition-13885444.html

Schon wieder Paralleleln zwischen Welfen und Schaumburgern.

Göring im Spiel. Dresdner Bank. Das Jahr 1935.

In Deutschland kamen Erbeserben jüdischer Kunsthändler nicht weiter. Wen wundert es?

Klage gegen die Stiftung Preussischer Kulturbesitz in Washington eingereicht.

Ich sollte überlegen, ob eine Klage in den USA möglich wäre, weil Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe 1936 in Mexiko verstarb, bei einem Unglück an Bord einer Flugmaschine einer Tochtergesellschaft der PAN AMERICAN. Ein US Amerikaner verstarb ebenso, der Pilot Adrian Borchers.

Da deutsche Archive und Behörden es hartnäckig ablehnen, Unterlagen an das Tageslicht zu bringen, könnte geprüft werden, ob ein US amerikanisches Gericht der Frage nachgegehen sollte, ob Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe, der Verunglückte, wie es heisst, vermögenslos war, oder ob er in Wahrheit Eigentümer des Gutes Steyrling, der Vries Skulpturen, des Palais Schaumburg in Bonn, Sitz des Bundeskanzlers war und anderer Vermögenspositionen war.

Bevor ich es vergesse, auch bei den Vries Skulpturen war die Dresdner Bank, ebenso im Jahr 1935 im Spiel.


1935 

"Gestern in den frühen Morgenstunden, sozusagen vor Tau und Tag wurden die Bronzefiguren auf der Schlossbrücke abmontiert, auf Lastwagen verstaut und fort- gefahren... Diese Bronzefiguren die zu den besten Kunstdenkmälern aus der Meisterthand Adrian de Vries kommen, wurden bereits vor längerer Zeit von der Fürstlichen Hofkammer an das Staatliche Museum in Berlin verkauft. Zu welchem Preise ist uns unbekannt doch dürfte er in Anbetracht der glänzenden Ausführung dieser Meisterwerke aus Meisterhand nicht gering sein. So sicher wie wir davon überzeugt sind, dass diese Bronzefiguren für das Staatliche Museum einen Erwerb darstellen, der nicht nur von höchste amtlichen Stellen Anerkennung finden wird, sosehr bedauern wir,dass diese Zierde unserer Stadt bei“Nacht und Nebel”uns entführt wurde.Wir haben zwar erfahren,dass die Fürstliche Hofkammer Abgüsse der Figuren auf der Brücke wieder aufstellen lassen will, doch Abguss is tAbguss... Besonders eigenartig mutet nun an, dass auch einige der 300 Jahre alten Marmortische die einst auf Ochsenkarren den Weg über den Brenner in unsere Heimat nahmen, ebenfalls mit nach ausserhalb verkauft worden sind." Heinrich Manns in der Schaumburg-Lippischen Landeszeitung am 23.10.1935

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Abbildungen II

Stephan und Heinrich Prinzen zu Schaumburg-Lippe


Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Marie Anna Fürstin zu Schaumburg -  Lippe und Sohn Heinrich

Marie Anna Fürstin zu Schaumburg Lippe  und Sohn Adolf
Hermine zu Schaumburg-Lippe

Adolf Georg Fürst zu Schaumburg - Lippe






Marie Anna und Margarethe



Elisabeth Prinzessin zu Schaumburg-Lippe

Marie Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe
Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe


Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe


Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe, unterzeichnet 11 Tage vor seinem Tod

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe


Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe


Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe




Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe und Ehefrau Erika Hardenberg, 1939



von links nach rechts: Wolrad, Friedrich Christian, Heinrich und Alexandra (Ehefrau von Friedrich Christian)



Freitag, 25. September 2015

Lügenkultur: Am 7. September 1948 wurde Hans Kammler für tot erklärt.

Um nicht absolut monographisch zu sein, hier ein Beitrag der über das rein Geschichtliche hinausgeht...

Durch Beschluss des Amtsgerichtes Berlin-Charlottenburg  vom 7. September 1948 wurde Kammler für tot erklärt.

Was eine Studentin schafft  könnte ein intelligenter SS General auch geschafft haben

vermeintliches-mordopfer-taucht-nach-31-jahren-wieder-auf-a-1054608.html

Dieser Hinweis ist an Justizgläubige gerichtet.

Erlaubt sei doch die Frage ob vermeintliches Selbstmordopfer irgendwo und irgendwann  wieder auftauchte.

Kammler hinten, zweiter von rechts




Lügen, wie im Falle der Studentin waren 31 Jahre lang effektiv.

Unfassbar ist die Lügenkultur. Sie wird im Kleinen betrieben. Das dürfte uns nicht wundern.

Das Volk reibt sich aber die Augen wenn Industriegiganten wie VW, an denen der Staat (Land Niedersachsen) beteiligt ist, das Volk betrügt, weltweit 11 Millionen Personen. Zum Einen betrogen weil zugesicherte Eigenschaften die nicht vorliegen bezahlt wurden. Zum anderen, und das ist weit schlimmer, weil das Volk, das an die Schadstoffarmut glaubt in Wahrheit vergiftet wird.

Kein Kavaliersdelikt.

Dass das Land Niedersachsen Archive sperrt ....wie das Staatsarchiv Bückeburg, who cares.




Mittwoch, 23. September 2015

Transkription Tagebuch Heinrich Prinz zu Schaumuburg - Lippe abgeschlossen

Heute wurde die Transskription des Tagebuchs von Heinrich Prinz zu Schaumburg - Lippe abgeschlossen. Es umfasst die Jahre 1938 und 1945 bis 1947.



Portrait Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe 1894 (Heinrich Schwiering)


Kontakt: 
Alexander vom Hofe
Rechtsanwalt
Jose Ortega y Gasset 40-7D
28006 Madrid
alexander.vomhofe@2020consultoria.com


Dienstag, 1. September 2015

Das Bürgerliche Gesetzbuch ist keine Selbstverständlichkeit ("Fürst zur Lippe")

Aus der FAZ vom 1 September 2015:

"In seinem Testament hatte Leopold IV. auch festgelegt, dass Armin den Namen Fürst zur Lippe annehmen solle. Doch als die zuständige Behörde den neuen Namen in seinen Führerschein eintragen wollte, intervenierte das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit einem Namensfeststellungsbeschluss dekretierte das Ministerium 1950, dass im Grundbuch von Detmold als familienrechtlicher Name des neuen Chefs des Hauses Lippe „Herr Armin Prinz zur Lippe“ einzutragen sei. Das Testament Leopolds IV. könne das Recht zur Führung des Namens nicht geben, weil die Bezeichnung „Fürst“ Ausdruck der früheren staatsrechtlichen Funktion als Landesherr und keine Adelsbezeichnung gewesen sei."

Gewesen, also bis 1918 gewesen.
Armin Prinz zur Lippe trug dem schliesslich Rechnung und erkläte (Quelle Urteil des Oberlandesgerichts Hamm 10. Zivilsenat, vom 16. März 2006, Az: 10 U 83/05)

"Da Hausgesetze schon seit 1919 (Weimarer Verfassung) praktisch keine rechtliche Gültigkeit mehr haben, und da es sich bei ihnen zum großen Teil - so speziell bei unserem lippischen 'Hausgesetz' - weniger um eigentlich geschriebenes Recht, als vielmehr um gewisse Gepflogenheiten handelt, so kann heute in Wahrheit niemand rechtlich auf einem Hausgesetz fußen. Die inzwischen noch erfolgte gesetzliche Auflösung der Fideikommisse hat dem einstigen Fürstenrecht speziell in Hinsicht auf die Institution des 'Haus-Chef" eine weitere Grundlage entzogen. Kraft der auf mich übergegangenen Funktion des 'Chefs des Hauses Lippe' hebe ich deshalb, den gegebenen Umständen Rechnung tragend, hierdurch für das Haus Lippe das 'Hausgesetz' nun auch formell auf und lege gleichzeitig folgerichtig auch das damit gegenstandslos gewordene Amt eines 'Chefs des Hauses' nieder."

Sollten sich andere ein Beispiel daran nehmen.

Zum Tod von Armin Prinz zur Lippe


siehe auch zu Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe:

Fürstenfrage


Dienstag, 11. August 2015

Wurden die Sarkophage im Mausoleum Bückeburg umgeräumt ?


Die für das Publikum unzugängliche Familingruft beherbergte in einer bestimmten kreisförmigen Anordnung die Sarkophage mit den sterblichen Überresten des Fürsten Georg und dessen Ehefrau und deren Kinder, Prinzen und Gemahlinnen, darunter auch meine Grosseltern, sowie die Asche des letzten regierenden Fürsten Adolf, der das Mausoleum erbauen liess.

Ich habe vor etwa 10 Jahren die schlichten freistehenden Sarkophage gesehen.

Dieses Jahr bat mein Sohn um Zugang. Ihm wurde gesagt, die Sarkophage seien hinter Mauern gestellt worden. Sie seien nicht mehr einsehbar.

Ich höre von events und Spezialführungen im Mausoleum.

Ich warte noch auf eine verbindliche Auskunft auf die Frage, ob in der Familiengruft Änderungen vorgenommen wurden.

Letzter Absatz, Führung in Familiengruft

Müssen die Särge weichen, um die Führung zu ermöglichen ?




aus Schaumburg-Lippische Genealogie, 
von Helge bei der Wieden, Verlag  Grimme Bückeburg 1969

Adolf und Elisabeth Nische 4
Heinrich und Erika Nische 6
Franz Josef und Alexandra Nische 7
Alexandra von Castell Nische 8
Wolrad Nische 9

update:

20.1.2016:

Erhielt von der Stadt Bückeburg folgende Nachricht, für die ich mich hiermit bedanke,

Sehr geehrter Herr vom Hofe,

gestern habe ich im Rahmen eines Termins bei der Hofkammer auch Ihre Angelegenheit behandelt. Ich bin dort zusammen mit Herrn XY zum Mausoleum gefahren und habe mir die Situation vor Ort angeschaut. Nach Auskunft von Herrn XY sind im Mausoleum keine bauliche Veränderungen vorgenommen worden, dies kann ich hiermit bestätigen. Der Zugang zur Gruft erfolgte über die Treppe, in der Gruft selber konnte ich mir ein Bild von den Standorten der einzelnen Särge machen. Ich habe diese nun nicht mit dem beigefügten Foto abgeglichen, kann Ihnen aber mitteilen, dass nach meiner Ansicht und nach Bestätigung durch Herrn XY, die Särge nicht umgestellt worden sind.

Warum man Ihren Sohn im Mai 2015 nicht zur Familiengruft hinunter gehen ließ, erschließt sich mir leider nicht. Das Tor vor der Treppe war gestern verschlossen, sodass der Öffentlichkeit der Zugang verwehrt bleibt. Wir vermuten somit, dass auch Familienangehörige den Besuch der Gruftanlage anmelden müssen.

Ich hoffe, Ihnen hiermit geholfen zu haben, auch wenn es etwas gedauert hat.


Mit freundlichen Grüßen
Stadt Bückeburg | Der Bürgermeister
Im Auftrag







Freitag, 26. Juni 2015

Mein heiliger Berg sagte der dankbare Grossneffe Alexander zu Schaumburg-Lippe ...

Aus einem Artikel im Stern in Heft 24 aus 2001, S. 212 und 213.

“Adolf, der 1911 die Regentschaft im Mini Fürstentum übernahm, liess sich zwar noch das drittgrösste private Mausoleum
der Welt in den Bückeburger Park setzen und für seinen Jagdgast, den Kaiser, gar ein Wasserklosett im Schloss einbauen. 

1918 wurde er jedoch, als letzter deutscher Fürst, zum Abdanken gezwungen. Beim Landesvermögen machten der Fürst und sein  Ländchen anschliessend halbe-halbe. 

So blieb Adolf genug Geld, um es mit vollen Händen aus dem Fenster zu werfen. Seine Gattin stand ihm dabei hilfreich zur Seite. 1920 ehelichte der Entthronte eine gewisse Elisabeth Bischoff, die vor ihm schon einen anderen Prinzen ruiniert hatte. 

Adolfs Geschwister sahen der Mesalliance des Fürsten nicht tatenlos zu: Elisabeth musste für sich und ihre möglichen Kinder auf alle Ansprüche an das Haus Schaumburg Lippe verzichten. 

Per Mehrheitsbeschluss verbot der Fürstenclan ihr das Betreten des Schlosses.

Das hohe Paar sah sich gezwungen, sein Geld ausserhalb der Landesgrenzen zu verspielen. 

Zehn Millionen Reichsmark verzockte Elisabeth in einer Nacht im “Salon Ultra Privé”, und das wiederholt. 

“Jedes Mal, wenn ich in Monte Carlo an diesem Zuckerbäcker – Casino vorbeifahre, denke ich: Da steckt unser Geld drin”, ärgerte sich Alex. 

1936 fand das Verschleudern ein Ende. Adolf und Elisabeth zerschellten samt Entourage im Flugzeug am Popocatepetl. “ Meinen heiligen Berg” nennt der dankbare Grossneffe den mexikanischen Vulkan.”


der heilige Berg










Donnerstag, 25. Juni 2015

Wie kann ein vermögensloser Ex-Monarch Unsummen verspielen ?


Merkwürdige Gedanken wurden an den Betreiber dieses blogs  gesendet. Sie lauten wie folgt:

Es geht um Adolf Fürst zu Schaumburg - Lippe und seine Ehefrau Ellen

"Durchaus fähiger Monarch, trotz seiner Jugend. Gute Initiativen, kluge Investments, persönliche Courage, Disziplin  und Opferbereitschaft (WK 1). 

Ein guter Anfang. 

Aber die Ehe mit Ellen Bischoff scheint ihn unterminiert und schließlich zerstört zu haben, anders ist so eine dramatische Persönlichkeitsveränderung nicht nachvollziehbar. 

Wie ist es möglich, dass ein solcher Mann seiner Frau erlaubt, das fünftgrößte deutsche Vermögen am Spieltisch zu vernichten? 

War er psychologisch von ihr abhängig? Sexuell vielleicht? Die beiden scheinen irgendwelche dunklen Geheimnisse gehabt zu haben. Closet gay?? Womöglich haben die Geschwister irgendetwas gewusst, was sie nicht niederzuschreiben wagten? Es ist ein Rätsel. ..."

Kommentar:

Verblüffende Frage, "Wie es möglich sei, dass ein solcher Mann seiner Frau erlaubt, das fünftgrößte deutsche Vermögen am Spieltisch zu vernichten?"

Wie ist es möglich dass  ein vermögensloser Fürst Vermögen am Spieltisch vernichtet ?

Juristisch schwer zu begreifen.

Aber eventuell ein Grund das Paar verschwinden zu lassen. Vielleicht war der Fürst nicht vermögenslos. 



Vielleicht sollte ich um den wissenschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden, die Quelle des interessanten Kommentars nennen, aber ich darf nicht, wurde "verboten" .......



Übrigens: Welche konkreten Vermógensgegenstände wurden verspielt ?

Soweit die Grundbücher und das "Fideikommissauflösungsverfahren" ab 1938 belegen kann von verspieltem Vermögen nicht die Rede sein.

Urban legends ?

Wer war Nutzniesser der Lügenkampagne damals und setzt diese fort bis heute ?


Vermögen nicht vorhanden ?
Womit spielte der Fürst im Casino ?



Mittwoch, 24. Juni 2015

Weitere Gemeinsamkeiten zwischen Prinzessin Ellen zu Bentheim Steinfurt und Ellen zu Schaumburg-Lippe und Gemahl

Gestapa in Prinz Albrecht Strasse 8 Berlin ermittelt gegen Prinzessin Ellen zu Bentheim Steinfurt und gegen Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und Gemahlin wegen Verhalten.

Gestapa in Prinz Albrecht Strasse 8 Berlin ermittelt in beiden Fällen im Jahr 1934

Im Gestapa Akt werden beide Familien (Schaumburg-Lippe und Bentheim genannt)

In beiden Fällen ist die Rede von Homosexualität oder Berührung mit der Homosexualität

In beiden Fällen kommt es zur Emigration, Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und Gemahlin emigireren nach Brioni (Italien),

Prinzessin Ellen zu Bentheim Steinfurt emigriert nach England.



Auswärtige Amt schrieb an das Geheime Staatspolizeiamt in Berlin, Prinz Albrechtstrasse 8

SOLLTE DORT WERT DARAUF GELE....IST DAS AUSWÄRTIGE AMT BEREIT, DIE DORT ...DER DEUTSCHEN BOTSCHAFT IN ROM ZUR KENN ...MITTELN. 
ICH DARF JEDOCH BEMERKEN, DASS ÜBER DIE BETREFFENDEN PERSÖNLICHKEITEN B ..(BERLIN ???) .AUSREICHEND INFORMIERT SEIN DÜRFTE.


Ermittelte das Geheime Staatspolizeiamt (GESTAPA) gegen Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe 1934 wegen Homosexualität ?

In Literatur und innerhalb der Familie Schaumburg-Lippe wurde des Öfteren gefragt oder ausgesagt, dass Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe homosexuell war.

Quelle die nicht genannt werden möchte erklärte schriftlich folgendes:

"Durchaus fähiger Monarch, trotz seiner Jugend. Gute Initiativen, kluge Investments, persönliche Courage, Disziplin  und Opferbereitschaft (WK 1). Ein guter Anfang. 

Aber die Ehe mit Ellen Bischoff scheint ihn unterminiert und schließlich zerstört zu haben, anders ist so eine dramatische Persönlichkeitsveränderung nicht nachvollziehbar. 


War er psychologisch von ihr abhängig? Sexuell vielleicht? Die beiden scheinen irgendwelche dunklen Geheimnisse gehabt zu haben. Closet gay?? 


Womöglich haben die Geschwister irgendetwas gewusst, was sie nicht niederzuschreiben wagten? Es ist ein Rätsel." 


Zaghafte Hinweise nachzulesen aud Seite 19 hier:



http://www.edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000019347

Ein namhafter Historiker (Uniprofessor)  fragte mich explizit nach einer möglichen Homosexualität Adolfs.

Wilhelm Gerntrup erklärte in seinem Buch: Das Mausoleum im Schlosspark. Adolf II. Fürst zu Schaumburg-Lippe  habe wenig Interesse für Frauen gehabt.

Gegen ihn ermittelte 1934 das Geheime Staatspolizeiamt. Nicht dokumentiert ist, weil die Akten unvollständig sind, aus welchem Grund ermittelt wurde. Kurt von Behr hatte ihn denunziert und erwähnte ein "Verhalten".

Wie im Voreintrag hier dargelegt hatte der erste Ehegatte von Adolfs Ehefrau eine Tochter.


1934 trat diese Tochter, mit Namen Prinzessin Ellen zu Bentheim-Steinfurt, in Berlin in Erscheinung und wurde von dem Geheimen Staatspolizeiamt verhört. Sie verriet ihre homosexuellen Freunde.


Es heisst in der webseite dubistanders:

"Einige schwule Männer, die ebenfalls bei den Razzien 1934 verhaftet wurden, konnten sich später an die Prinzessin erinnern.

Der ehemalige Häftling Hans Grafe erklärte:


»Da gab es eine Frauensperson hier, die hieß Prinzessin Bentheim. Die sammelte Schwule um sich. Und diese Frau hatte selber Freude an Schwu­len, und brachte die zusammen und so, und die war da im Mittelpunkt. Sie wurde eines Tages verhaftet und man fand ihr Adressenbüchlein, und ich stand auch darin. Und da wurde ich abgeholt, früh am Morgen.«


Der Schauspieler Kurt von Ruffin, ebenfalls wegen seiner Homosexualität in Haft, stellte ihr Motiv wie folgt dar:

»Und die hat immer viele schwule Jungens eingeladen bei sich. Darunter war ein sehr junger Graf aus gutem Haus. […] und der machte sich an mich heran, warum weiß ich nicht. Ich wußte aber von seinem Bentheim-Verhältnis nichts. Und die Bentheim hat also jeden Abend, oder jeden besseren Abend 30, 40 Jungens eingeladen, die es dann bei ihr treiben mussten. Und die hat alle angezeigt.«

Was die Prinzessin dazu bewog, ihre Bekannten zu verraten, ist also unklar. Wir wissen nur, dass sie sich gerne mit schwulen Männern umgab und mit ihnen freizügige Partys feierte. Sie wurde zwar von der Gestapo befragt, aber – soweit bekannt – nicht verhaftet".

Stand Adolf Fürst zu Schaumburg - Lippe auch in dem Adressenbüchlein ?

Oder führten die Ermittlungen gegen Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe zu Prinzessin Ellen ?


Sowohl die Ermittlungen gegen Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe als auch die gegen Prinzessin Ellen fanden im selben Jahr statt und wurden von der gleichen Behörde mit Sitz in der Prinz Albrecht Strasse 8 geführt.


Gestapa Prinz Albrechtstrasse 8, Verhalten, Schaumburg-Lippe, Bentheim
Koinzidenzen ?


Sollte dies den Tatsachen entsprochen haben, so wäre es, zur Wahrung des Namens Schaumburg-Lippe, in der damaligen Zeit, um Skandale einzudämmen, diese Ermittlungen nicht publik zu machen.


Natürlich wäre Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe in der damaligen Zeit untragbar gewesen, schliesslich hätte er gegen das Gesetz verstossen.


Dass er im März 1936 bei einem Flugzeugabsturz, kinderlos, gemeinsam mit seiner Ehefrau umkam, werteten die Nazis wohl kaum als "Unglücksfall".




  



Sonntag, 21. Juni 2015

Zweimal Ellen zweimal Gestapa zweimal 1934. Zufall ?


Ellen, Ehefrau von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe war in erster Ehe mit dem Prinzen Eberwyn zu Bentheim - Steinfurt verheiratet gewesen. Es war eine Ehe von sehr kurzer Dauer; geschlossen am 24 August 1918, geschieden 1919.  

Bereits am 10 Januar 1920 heiratet sie Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe.

Sehr seltsam dieses Tempo.

Prinz Eberwyn zu Bentheim - Steinfurt verstarb 1949 kinderlos,heisst es.

Es sieht aber so aus, als habe er eine Tochter in erster Ehe gehabt. Vor seiner kurzen Ehe mit Ellen Bischoff - Korthaus war er mit einer "Bürgerlichen" verheiratet. Er hatte am 6.10.1906 in London Johanna Petronella Pauline Langenfeld (geboren 11.2.1884 in Hückeswagen, gestorben am 30.12.1970 in Garmisch - Partenkirchen)geheiratet.

Die "unbekannte" Tochter aus dieser Ehe hiess Ellen Ingeborg Sophie Henriette Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt und wurde am 24. April 1911 in Brüssel geboren.

1914 wurde die Ehe geschieden.

Wusste Ellen, dass Prinz Eberwyn eine Tochter hatte ?
Verschwieg er die Existenz der Tochter ?
War dies ein Scheidungsgrund ?

Wer war die Tochter ?

Ich fand einen Eintrag hier:


Ellen Ingeborg Sophie Henriette Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt wurde am  24. April 1911 in Brüssel geboren. Ihr Vater, Prinz zu Bentheim und Steinfurt, stammte aus einem der ältesten deutschen Adelsgeschlechter. 1906 hatte er Ellens Mutter Lili geheiratet. Damals ein Skandal. Denn Lili war eine Bürgerliche und die Beziehung zwischen ihr und dem Prinzen damit nicht standesgemäss. Als sich ihre Eltern nach acht Jahren Ehe trennten, sog Ellen zu ihrer Mutter. Sie erlernte nie einen Beruf, sondern lebte von dem Geld, das monatlich von ihrem Vater und ihrer Grossmutter bekam. Offensichtlich reichte das aus, um ihre Freunde des Öfteren zu rauschenden Festen einzuladen.

Im Dezember 1934 wurde Ellen wegen einer ihrer rauschenden Partys verhaftet und verhört. Sie gab an, keiner politischen Partei anzugehören. Jedoch bezeichnete sie sich selbst als "förderndes Mitglied der SS" die sie "durch die Zahlung der entsprechenden Beiträge" unterstütze.

Die Prinzessin Bentheim gab ihren Beinamen auf, als sie einen Bürgerlichen heiratet. 

Folgender Artikel in The Queenslander Brisbane vom 31. Oktober 1935 gibt etwas Aufschluss über ihren weiteren Werdegang:

"Princess Marries a Salesman
Dark haired, 24 - year - old Princess Ingeborg, of Bentheim-Steinfurt, who is related to nearly all the reigning monarchs of Europe, renounced all her hereditary royal privileges at a London Register Office when she married Herr August Anton Hans Sölken, a 22-year.old commercial traveller.

Romance is no stranger to her family. Exactly twenty-nine years ago this month her father and mother were secretly married at the old Strand Register Office.

Her father, Prince Eberwyn, of Bentheim-Steinfurt, renounced a frotune of pounds 250.000 a year, and all hisroyal privileges to marry the daughter of a Germant peasant. One of his aunts was the Duchess of Albany , another was the Queen Mother of Holland. 
The Princess, whose full name is Ellen Ingeborg Sophie Henriette Maria Augusta Pauline Maximilienne Constance Caroline Jeanne Huberta Bentheim-Steinfurt, has inherited her father´s disregard for tradition.

"They do not like it very much," she admitted with a shrug when asked about the family attitude to her marriage. "That is why we came to England in the hope of keeping the wedding a secret."

Sie starb kinderlos mit nur 43 Jahren am 12 September 1954 in Biberach an der Riss in Baden - Württemberg.

Bemerkenswert ist somit:

1. Der erste Ehemann von Ellen,verschwieg, dass er eine Tochter mit Namen Ellen hatte. Erfuhr sie das und liess sich deshalb so schnell scheiden ?

2. Gegen Ellen, Tochter des Prinzen Eberwyn wurde 1934 ermittelt. Sie wurde verhaftet. 

Gegen Ellen und Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe ermittelte die Gestapa ebenfalls 1934.Im Vermerk der Gestapa hiess es Ellen sei die geschiedene Frau des Erbprinzen Bentheim.

3. Es gab demzufolge zwei Ellens gegen die 1934 ermittelt wurde. Sie verband Prinz Eberwyn zu Bentheim - und Steinfurt; einmal ex Ehemann, einmal Vater und sie verband die Gestapa. Zufall ? 

4. Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe, Adjutant von Goebbels, Schwager von Ellen sprach sich dagegen aus, dass Ellen in Bückeburg beigesetzt wurde, da "nicht arisch" (siehe Beitrag Notiz in diesem blog). Der Eintrag hier über Ellen, Tochter des Prinzen Eberwyn http://www.dubistanders.de/Ueber-die-Ausstellung beschäftigt sich mit der Ausgrenzung und Ermordung der Juden. Zufall ?

5. Beide Ellens wurden von den jeweiligen Familien nicht akzeptiert.