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Samstag, 3. September 2016

Flyer des ehemailigen Staatsarchivs, aus dem Verkehr gezogen, wieso ?




2002 nahm ich diesen Flyer anlässlich eines Besuchs beim Staatsarchiv in Bückeburg (heute nennt es sich Landesarchiv)  mit.

Wer sich Jahre lang mit der Mechanik eines Betrugsvorganges beschäftigt, stösst mit der Zeit auf Linien, die zu Anfang nicht sichtbar waren.

Damals wurde der Inhalt des Depositums zur Schau gestellt. Heute nicht mehr.

Interessant das Hofkammerarchiv. Es endet angeblich 1918. Das ist natürlich unwahr, weil sich die Nutzniesser noch heute dieses Amt anmassen.

Das Hausarchiv endet 1960.

Worauf will ich hinaus ?

Ganz einfach. Wer die Quellenangaben im ersten Vier Prinzen Buch liest stellt fest, dass es viele Akten, viele Vorgänge bei Behörden, in Grundbüchern gab.

Ich habe einen kleinen Bestand in Kopie anfertigen lassen. Die Akten lagern in Madrid in einem alten Kleiderschrank, der in Hagenburg stand, und den mir Bathildis zu Schaumburg-Lippe vermachte.



Wenn wir die Aktenbestände im Landesarchiv zugrundelegen und meinen kleinen Bestand, wenn ich widergeben würde wie viele Verfahren mit wie viel tausenden von Seiten Gerichte, Anwälte, Nutzniesser, österreichische Minister beschäftigt haben, wie viele hunderte von Grundstücke abverkauft wurden an welche Freunde des Systems, wenn ich all dieses eifrige Treiben zwischen 1935 und 1945 sehe, wie oft Grundbücher angeschrieben wurden, um Adolf aus dem Grundbuch zu radieren, wenn ich sehe mit welchem Bieneneifer ab 1936 versucht wurde überall Adolf aus Handelsregistern und aus Grundbüchern zu löschen, welche unendlich lange Schriftsätze von "Hofkammerbeamten" entworfen wurden, welche wahnsinnigen Gedankenstrukturen zu Papier gebracht wurden, um zu sagen: Adolf starb vermögenslos, dann frage ich mich:

Wie kann diese Papierautobahn entstanden sein, wenn es immer wieder heisst, Adolf, der letzte regierende Fürst zu Schaumburg-Lippe, sei vermögenslos gestorben ?

Wenn jemand nichts hatte, dann wird kein Heer von Winkeladvokaten kilometerlang Akten produzieren, nein, wenn jemand vermögenslos ist, dann ist er komplett uninteressant, es wird nichts veranlasst.

Ganz im Ernst, wie viel Papier wird bei 99, 99 % der Leser dieses Beitrags, nach deren Ableben, produziert werden ? Wenn der Leser vermögenslos starb, dann wird es vielleicht eine Notiz im internet geben, mehr nicht.

Wen wundert es, dass der Flyer nicht mehr existiert ?

Niemand möchte, dass jemand sich diese absurden Akten ansieht.

Die Akten sind nichts anderes als eine nationalsozialistische Manipulation an der sich viele Mitläufer und Akteure bereicherten. Ein gutes Beispiel aus dem staatlichen Bestand befindet sich im Geheimen Preussischen Staatsarchiv, Signatur: GStA PK I. HA Rep 167, Akte 757).

Der grösste Schwindel den ich je gesehen habe. Zu ihm passt  der Schwindel vom Fürstentitel.

Was macht es für einen Sinn über einen Vermögenslosen tausende von Schriftstücke anzulegen und im Anschluss den Zugang zu diesen Schriftstücken zu verwehren ?


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