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Dienstag, 25. August 2015

Geistige Gesetze (aus dem Tagebuch des Prinzen Heinrich zu Schaumburg-Lippe)

Für Neuankömmlinge auf dieser Seite sei daran erinnert, dass zwei Bücher auf dem Server der Freien Universität Berlin abgelegt sind:

Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem, Madrid 2006

http://www.diss.fu-berlin.de/docs/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDOCS_derivate_000000000030/vierprinzen_letzte_fassung_copia.pdf

und

Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe Kammler und von Behr, Madrid 2013

http://www.edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000019347

Ein drittes Buch erscheint 2017, so Gott will.

Titel:

Geistige Gesetze (aus dem Tagebuch des Prinzen Heinrich zu Schaumburg-Lippe)


Würde es gerne auf der Frankfurter Buchmesse 2017 vorstellen.


Dienstag, 11. August 2015

Wurden die Sarkophage im Mausoleum Bückeburg umgeräumt ?


Die für das Publikum unzugängliche Familingruft beherbergte in einer bestimmten kreisförmigen Anordnung die Sarkophage mit den sterblichen Überresten des Fürsten Georg und dessen Ehefrau und deren Kinder, Prinzen und Gemahlinnen, darunter auch meine Grosseltern, sowie die Asche des letzten regierenden Fürsten Adolf, der das Mausoleum erbauen liess.

Ich habe vor etwa 10 Jahren die schlichten freistehenden Sarkophage gesehen.

Dieses Jahr bat mein Sohn um Zugang. Ihm wurde gesagt, die Sarkophage seien hinter Mauern gestellt worden. Sie seien nicht mehr einsehbar.

Ich höre von events und Spezialführungen im Mausoleum.

Ich warte noch auf eine verbindliche Auskunft auf die Frage, ob in der Familiengruft Änderungen vorgenommen wurden.

Letzter Absatz, Führung in Familiengruft

Müssen die Särge weichen, um die Führung zu ermöglichen ?




Sonntag, 28. Juni 2015

Transkription Tagebuch Heinrich Prinz Schaumburg-Lippe

Es geht zügig voran, die Handschrift ist inzwischen gut lesbar. Bin auf Seite 273. Schade dass der Text in einigen Monaten vollständig übertragen sein wird. Ein wenig beeindruckt mich, dass ich Enkel so alt bin wie mein Grossvater alt wurde, 58 Jahre alt.

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe mit Tochter Dagmar


Auf der Terrasse in Guadarrama bei Madrid

14 Mai 1945

Heute Mittag liess der Major den immer so wundervoll blühenden Kirschbaum vor dem Flügeleingang abhacken. Einer der seltensten und schönsten Bäume Bückeburgs. Eine wüste Barbarei, wohl um mehr Licht im Zimmer zu haben. Das ist nun mal ein sehr schmerzliches Pech; wäre der Major auf einem der gepflegten englischen Landsitze geboren wo man viel Sinn für Baumkultur hat, wäre dies nicht passiert. Zehntausende von Menschen auch von auswärts kennen diesen Baum und werden später nach seinem Schicksal fragen und es erfahren leider, denn so etwas hat mit Krieg nichts zu tun. Eine bedauerliche Entgleisung. Ich hätte lieber 1000 Reichsmark an das englische Rote Kreuz gezahlt als dass dieser Baum gefällt wurde. Dafür habe ich die Achtung vor Bäumen von meinem Vater geerbt.


Freitag, 26. Juni 2015

Mein heiliger Berg sagte der dankbare Grossneffe Alexander zu Schaumburg-Lippe ...

Aus einem Artikel im Stern in Heft 24 aus 2001, S. 212 und 213.

“Adolf, der 1911 die Regentschaft im Mini Fürstentum übernahm, liess sich zwar noch das drittgrösste private Mausoleum
der Welt in den Bückeburger Park setzen und für seinen Jagdgast, den Kaiser, gar ein Wasserklosett im Schloss einbauen. 

1918 wurde er jedoch, als letzter deutscher Fürst, zum Abdanken gezwungen. Beim Landesvermögen machten der Fürst und sein  Ländchen anschliessend halbe-halbe. 

So blieb Adolf genug Geld, um es mit vollen Händen aus dem Fenster zu werfen. Seine Gattin stand ihm dabei hilfreich zur Seite. 1920 ehelichte der Entthronte eine gewisse Elisabeth Bischoff, die vor ihm schon einen anderen Prinzen ruiniert hatte. 

Adolfs Geschwister sahen der Mesalliance des Fürsten nicht tatenlos zu: Elisabeth musste für sich und ihre möglichen Kinder auf alle Ansprüche an das Haus Schaumburg Lippe verzichten. 

Per Mehrheitsbeschluss verbot der Fürstenclan ihr das Betreten des Schlosses.

Das hohe Paar sah sich gezwungen, sein Geld ausserhalb der Landesgrenzen zu verspielen. 

Zehn Millionen Reichsmark verzockte Elisabeth in einer Nacht im “Salon Ultra Privé”, und das wiederholt. 

“Jedes Mal, wenn ich in Monte Carlo an diesem Zuckerbäcker – Casino vorbeifahre, denke ich: Da steckt unser Geld drin”, ärgerte sich Alex. 

1936 fand das Verschleudern ein Ende. Adolf und Elisabeth zerschellten samt Entourage im Flugzeug am Popocatepetl. “ Meinen heiligen Berg” nennt der dankbare Grossneffe den mexikanischen Vulkan.”


der heilige Berg










Donnerstag, 25. Juni 2015

Wie kann ein vermögensloser Ex-Monarch Unsummen verspielen ?


Merkwürdige Gedanken wurden an den Betreiber dieses blogs  gesendet. Sie lauten wie folgt:

Es geht um Adolf Fürst zu Schaumburg - Lippe und seine Ehefrau Ellen

"Durchaus fähiger Monarch, trotz seiner Jugend. Gute Initiativen, kluge Investments, persönliche Courage, Disziplin  und Opferbereitschaft (WK 1). 

Ein guter Anfang. 

Aber die Ehe mit Ellen Bischoff scheint ihn unterminiert und schließlich zerstört zu haben, anders ist so eine dramatische Persönlichkeitsveränderung nicht nachvollziehbar. 

Wie ist es möglich, dass ein solcher Mann seiner Frau erlaubt, das fünftgrößte deutsche Vermögen am Spieltisch zu vernichten? 

War er psychologisch von ihr abhängig? Sexuell vielleicht? Die beiden scheinen irgendwelche dunklen Geheimnisse gehabt zu haben. Closet gay?? Womöglich haben die Geschwister irgendetwas gewusst, was sie nicht niederzuschreiben wagten? Es ist ein Rätsel. ..."

Kommentar:

Verblüffende Frage, "Wie es möglich sei, dass ein solcher Mann seiner Frau erlaubt, das fünftgrößte deutsche Vermögen am Spieltisch zu vernichten?"

Wie ist es möglich dass  ein vermögensloser Fürst Vermögen am Spieltisch vernichtet ?

Juristisch schwer zu begreifen.

Aber eventuell ein Grund das Paar verschwinden zu lassen. Vielleicht war der Fürst nicht vermögenslos. 



Vielleicht sollte ich um den wissenschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden, die Quelle des interessanten Kommentars nennen, aber ich darf nicht, wurde "verboten" .......



Übrigens: Welche konkreten Vermógensgegenstände wurden verspielt ?

Soweit die Grundbücher und das "Fideikommissauflösungsverfahren" ab 1938 belegen kann von verspieltem Vermögen nicht die Rede sein.

Urban legends ?

Wer war Nutzniesser der Lügenkampagne damals und setzt diese fort bis heute ?


Vermögen nicht vorhanden ?
Womit spielte der Fürst im Casino ?



Mittwoch, 24. Juni 2015

Weitere Gemeinsamkeiten zwischen Prinzessin Ellen zu Bentheim Steinfurt und Ellen zu Schaumburg-Lippe und Gemahl

Gestapa in Prinz Albrecht Strasse 8 Berlin ermittelt gegen Prinzessin Ellen zu Bentheim Steinfurt und gegen Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und Gemahlin wegen Verhalten.

Gestapa in Prinz Albrecht Strasse 8 Berlin ermittelt in beiden Fällen im Jahr 1934

Im Gestapa Akt werden beide Familien (Schaumburg-Lippe und Bentheim genannt)

In beiden Fällen ist die Rede von Homosexualität oder Berührung mit der Homosexualität

In beiden Fällen kommt es zur Emigration, Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und Gemahlin emigireren nach Brioni (Italien),

Prinzessin Ellen zu Bentheim Steinfurt emigriert nach England.



Auswärtige Amt schrieb an das Geheime Staatspolizeiamt in Berlin, Prinz Albrechtstrasse 8

SOLLTE DORT WERT DARAUF GELE....IST DAS AUSWÄRTIGE AMT BEREIT, DIE DORT ...DER DEUTSCHEN BOTSCHAFT IN ROM ZUR KENN ...MITTELN. 
ICH DARF JEDOCH BEMERKEN, DASS ÜBER DIE BETREFFENDEN PERSÖNLICHKEITEN B ...AUSREICHEND INFORMIERT SEIN DÜRFTE.


Ermittelte das Geheime Staatspolizeiamt (GESTAPA) gegen Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe 1934 wegen Homosexualität ?

In Literatur und innerhalb der Familie Schaumburg-Lippe wurde des Öfteren gefragt oder ausgesagt, dass Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe homosexuell war.

Quelle die nicht genannt werden möchte erklärte schriftlich folgendes:

"Durchaus fähiger Monarch, trotz seiner Jugend. Gute Initiativen, kluge Investments, persönliche Courage, Disziplin  und Opferbereitschaft (WK 1). Ein guter Anfang. 

Aber die Ehe mit Ellen Bischoff scheint ihn unterminiert und schließlich zerstört zu haben, anders ist so eine dramatische Persönlichkeitsveränderung nicht nachvollziehbar. 


War er psychologisch von ihr abhängig? Sexuell vielleicht? Die beiden scheinen irgendwelche dunklen Geheimnisse gehabt zu haben. Closet gay?? 


Womöglich haben die Geschwister irgendetwas gewusst, was sie nicht niederzuschreiben wagten? Es ist ein Rätsel." 


Zaghafte Hinweise nachzulesen aud Seite 19 hier:



http://www.edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000019347

Ein namhafter Historiker (Uniprofessor)  fragte mich explizit nach einer möglichen Homosexualität Adolfs.

Wilhelm Gerntrup erklärte in seinem Buch: Das Mausoleum im Schlosspark. Adolf II. Fürst zu Schaumburg-Lippe  habe wenig Interesse für Frauen gehabt.

Gegen ihn ermittelte 1934 das Geheime Staatspolizeiamt. Nicht dokumentiert ist, weil die Akten unvollständig sind, aus welchem Grund ermittelt wurde. Kurt von Behr hatte ihn denunziert und erwähnte ein "Verhalten".

Wie im Voreintrag hier dargelegt hatte der erste Ehegatte von Adolfs Ehefrau eine Tochter.


1934 trat diese Tochter, mit Namen Prinzessin Ellen zu Bentheim-Steinfurt, in Berlin in Erscheinung und wurde von dem Geheimen Staatspolizeiamt verhört. Sie verriet ihre homosexuellen Freunde.


Es heisst in der webseite dubistanders:

"Einige schwule Männer, die ebenfalls bei den Razzien 1934 verhaftet wurden, konnten sich später an die Prinzessin erinnern.

Der ehemalige Häftling Hans Grafe erklärte:


»Da gab es eine Frauensperson hier, die hieß Prinzessin Bentheim. Die sammelte Schwule um sich. Und diese Frau hatte selber Freude an Schwu­len, und brachte die zusammen und so, und die war da im Mittelpunkt. Sie wurde eines Tages verhaftet und man fand ihr Adressenbüchlein, und ich stand auch darin. Und da wurde ich abgeholt, früh am Morgen.«


Der Schauspieler Kurt von Ruffin, ebenfalls wegen seiner Homosexualität in Haft, stellte ihr Motiv wie folgt dar:

»Und die hat immer viele schwule Jungens eingeladen bei sich. Darunter war ein sehr junger Graf aus gutem Haus. […] und der machte sich an mich heran, warum weiß ich nicht. Ich wußte aber von seinem Bentheim-Verhältnis nichts. Und die Bentheim hat also jeden Abend, oder jeden besseren Abend 30, 40 Jungens eingeladen, die es dann bei ihr treiben mussten. Und die hat alle angezeigt.«

Was die Prinzessin dazu bewog, ihre Bekannten zu verraten, ist also unklar. Wir wissen nur, dass sie sich gerne mit schwulen Männern umgab und mit ihnen freizügige Partys feierte. Sie wurde zwar von der Gestapo befragt, aber – soweit bekannt – nicht verhaftet".

Stand Adolf Fürst zu Schaumburg - Lippe auch in dem Adressenbüchlein ?

Oder führten die Ermittlungen gegen Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe zu Prinzessin Ellen ?


Sowohl die Ermittlungen gegen Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe als auch die gegen Prinzessin Ellen fanden im selben Jahr statt und wurden von der gleichen Behörde mit Sitz in der Prinz Albrecht Strasse 8 geführt.


Gestapa Prinz Albrechtstrasse 8, Verhalten, Schaumburg-Lippe, Bentheim
Koinzidenzen ?


Sollte dies den Tatsachen entsprochen haben, so wäre es, zur Wahrung des Namens Schaumburg-Lippe, in der damaligen Zeit, um Skandale einzudämmen, diese Ermittlungen nicht publik zu machen.


Natürlich wäre Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe in der damaligen Zeit untragbar gewesen, schliesslich hätte er gegen das Gesetz verstossen.


Dass er im März 1936 bei einem Flugzeugabsturz, kinderlos, gemeinsam mit seiner Ehefrau umkam, werteten die Nazis wohl kaum als "Unglücksfall".




  



Sonntag, 21. Juni 2015

Zweimal Ellen zweimal Gestapa zweimal 1934. Zufall ?


Ellen, Ehefrau von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe war in erster Ehe mit dem Prinzen Eberwyn zu Bentheim - Steinfurt verheiratet gewesen. Es war eine Ehe von sehr kurzer Dauer; geschlossen am 24 August 1918, geschieden 1919.  

Bereits am 10 Januar heiratet sie Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe.

Sehr seltsam dieses Tempo.

Prinz Eberwyn zu Bentheim - Steinfurt verstarb 1949 kinderlos,heisst es.

Es sieht aber so aus, als habe er eine Tochter in erster Ehe gehabt. Vor seiner kurzen Ehe mit Ellen Bischoff - Korthaus war er mit einer "Bürgerlichen" verheiratet. Er hatte am 6.10.1906 in London Johanna Petronella Pauline Langenfeld (geboren 11.2.1884 in Hückeswagen, gestorben am 30.12.1970 in Garmisch - Partenkirchen)geheiratet.

Die "unbekannte" Tochter aus dieser Ehe hiess Ellen Ingeborg Sophie Henriette Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt und wurde am 24. April 1911 in Brüssel geboren.

1914 wurde die Ehe geschieden.

Wusste Ellen, dass Prinz Eberwyn eine Tochter hatte ?
Verschwieg er die Existenz der Tochter ?
War dies ein Scheidungsgrund ?

Wer war die Tochter ?

Ich fand einen Eintrag hier:


Ellen Ingeborg Sophie Henriette Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt wurde am  24. April 1911 in Brüssel geboren. Ihr Vater, Prinz zu Bentheim und Steinfurt, stammte aus einem der ältesten deutschen Adelsgeschlechter. 1906 hatte er Ellens Mutter Lili geheiratet. Damals ein Skandal. Denn Lili war eine Bürgerliche und die Beziehung zwischen ihr und dem Prinzen damit nicht standesgemäss. Als sich ihre Eltern nach acht Jahren Ehe trennten, sog Ellen zu ihrer Mutter. Sie erlernte nie einen Beruf, sondern lebte von dem Geld, das monatlich von ihrem Vater und ihrer Grossmutter bekam. Offensichtlich reichte das aus, um ihre Freunde des Öfteren zu rauschenden Festen einzuladen.

Im Dezember 1934 wurde Ellen wegen einer ihrer rauschenden Partys verhaftet und verhört. Sie gab an, keiner politischen Partei anzugehören. Jedoch bezeichnete sie sich selbst als "förderndes Mitglied der SS" die sie "durch die Zahlung der entsprechenden Beiträge" unterstütze.

Die Prinzessin Bentheim gab ihren Beinamen auf, als sie einen Bürgerlichen heiratet. 

Folgender Artikel in The Queenslander Brisbane vom 31. Oktober 1935 gibt etwas Aufschluss über ihren weiteren Werdegang:

"Princess Marries a Salesman
Dark haired, 24 - year - old Princess Ingeborg, of Bentheim-Steinfurt, who is related to nearly all the reigning monarchs of Europe, renounced all her hereditary royal privileges at a London Register Office when she married Herr August Anton Hans Sölken, a 22-year.old commercial traveller.

Romance is no stranger to her family. Exactly twenty-nine years ago this month her father and mother were secretly married at the old Strand Register Office.

Her father, Prince Eberwyn, of Bentheim-Steinfurt, renounced a frotune of pounds 250.000 a year, and all hisroyal privileges to marry the daughter of a Germant peasant. One of his aunts was the Duchess of Albany , another was the Queen Mother of Holland. 
The Princess, whose full name is Ellen Ingeborg Sophie Henriette Maria Augusta Pauline Maximilienne Constance Caroline Jeanne Huberta Bentheim-Steinfurt, has inherited her father´s disregard for tradition.

"They do not like it very much," she admitted with a shrug when asked about the family attitude to her marriage. "That is why we came to England in the hope of keeping the wedding a secret."

Sie starb kinderlos mit nur 43 Jahren am 12 September 1954 in Biberach an der Riss in Baden - Württemberg.

Bemerkenswert ist somit:

1. Der erste Ehemann von Ellen,verschwieg, dass er eine Tochter mit Namen Ellen hatte. Erfuhr sie das und liess sich deshalb so schnell scheiden ?

2. Gegen Ellen, Tochter des Prinzen Eberwyn wurde 1934 ermittelt. Sie wurde verhaftet. 

Gegen Ellen und Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe ermittelte die Gestapa ebenfalls 1934.Im Vermerk der Gestapa hiess es Ellen sei die geschiedene Frau des Erbprinzen Bentheim.

3. Es gab demzufolge zwei Ellens gegen die 1934 ermittelt wurde. Sie verband Prinz Eberwyn zu Bentheim - und Steinfurt; einmal ex Ehemann, einmal Vater und sie verband die Gestapa. Zufall ? 

4. Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe, Adjutant von Goebbels, Schwager von Ellen sprach sich dagegen aus, dass Ellen in Bückeburg beigesetzt wurde, da "nicht arisch" (siehe Beitrag Notiz in diesem blog). Der Eintrag hier über Ellen, Tochter des Prinzen Eberwyn http://www.dubistanders.de/Ueber-die-Ausstellung beschäftigt sich mit der Ausgrenzung und Ermordung der Juden. Zufall ?

5. Beide Ellens wurden von den jeweiligen Familien nicht akzeptiert. 









Freitag, 19. Juni 2015

Noch einmal: Notiz nach dem Tod von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe


Telefonnotiz im Büro des Reichsstatthalters Alfred Meyer 1936
StA Detmold L 76 Nr. 179

Teilweise schwer lesbar:

1928 Adelsgesetz                        Eröffnen                     R 232
                                                    11.4.

Artikel in der Schaumburg
Geburtstag  .....notiz     18.4.91
Testament (Notar  Prinz)
Prinz Wolrad: Prinz Fr. Christian inhibiert Beerdigung, da Frau nicht arisch
Rat: möglichst Wolrad u. Henckel
kein Zweifel dass .... arisch
Bruder der Fürstin ist Mitglied der Reichskunstkammer
Beerdigung am Sonntag oder Montag
.... soll dabei sein ?
Innenminister soll schnell antworten. Mit .... Prinz Statthalter u. Führer Fühlung aufgenommen.
Sonntag nachmittag, Statthalter auch teilnehmen: ...Beisetzung