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Sonntag, 31. Januar 2016

Beatrix von Storch hat einen Schuss weg

Und ist brandgefährlich.

FAZ Beatrix von StorchAfD-Vizechefin will Polizei sogar auf Kinder schießen lassen

Auch die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch fordert den Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge an der Grenze - und setzt noch eins oben drauf.


http://m.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/beatrix-von-storch-afd-vizechefin-will-polizei-sogar-auf-kinder-schiessen-lassen-14044186.html

Mehr in Kürze

Ihre Grosstante Ingeborg Alix Oldenburg, auch meine Grosstante, da mit Stephan Prinz zu Schaumburg - Lippe verheiratet, rechtfertigte die Aktion T4.

Genetik am Spiel?

Weiss die Jugend von heute was T 4 bedeutet? Euthanasie für lebensunwertes Leben.

die T 4 Euthanasieanstalt befand sich ab 1939 in der Tiergartenstrasse 4 in Berlin,

Ingeborg Alix schrieb nach 1945:


Dieses Gesetz trifft die einzelnen Menschen unbeschreiblich schwer-und doch muss es sein, soll Tausenden ein Siechtum erspart bleiben. Es muss sein, denn was sind wir einzelnen Menschlein im Vergleich mit den kommenden Millionen, denen wir als die Mütter den Weg bereiten ? Was ist es schon, wenn ein Mensch sich opfert, damit Millionen nach ihm gesund bleiben ?! Was tut es, dass einer leidet, wenn er tausende dadurch glücklich und gesund machen kann ?
Gewiss ist das ein Eingriff in den Lebenscharakter des einzelnen Individuums,— aber es rächt sich schwer, wenn man am falschen Fleck ein weiches Herz zeigt ! Wer sagt Ihnen denn, dass nicht gerade Ihr Kind sich ansteckt an einem dieser Krankheitserreger, oder Ihre Enkel unter Erbfehlern zu leiden haben, die gerade bei Ihnen wieder durchbrechen und sie vor allen Augen zeichnen ? Was würden wir dann sagen ? Wir würden unseres Lebens nicht mehr froh:


Aus dieser Tatsache aber, dass wir mit unerbittlicher Strenge gegen die eigenen Volksgenossen vorgehen, ergibt sich auch das Recht, mit derselben Unerbittlichkeit vorzugehen gegen die, in denen wir tausendmal bewiesen durch sie selber-die Zerstörer der unserm Volk innewohnenden Kräfte erkannten ! Nämlich die Juden ! 

Über die gemeinsame Grosstante Ingeborg Alix schrieb mein Grossvater 1945 in seinem Tagebuch:

Ingeborg Alix Oldenburg und Stephan Prinz zu Schaumburg-Lippe

Ingeborg Alix Oldenburg

Ingeborg Alix Oldenburg und Stephan Prinz zu Schaumburg-Lippe

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

"Am interessantesten war, dass sie auch der Meinung war, dass wir sowohl wie sie nach einem Endsieg umgebracht worden wären. Sie sieht aber nicht, dass dies eine völlig gradlinige Entwicklung darstellt. Leute ihres Schlages waren trotz aller Begeisterung nicht tragbar, da dieses Gesindel sich völlig klar darüber war, dass von dieser Seite ihnen bei ihren Biestereien Widerstand entgegengesetzt werden würde. Das übersieht sie aber nicht und somit ist der Fall hoffnungslos. Stephan wird, wenn er aus dem Camp kommt einen schweren Stand haben um sein inneres Gleichgewicht zu gestalten. .......... Bei reiflichster Überlegung und Einfühlung neige ich zu der Auffassung hier einer Spielart von geistiger Gestörtheit gegenüberzustehen. Sie sagte nur einen einzigen Satz den man unterstreichend anerkennen muss, dass sie glaube, dass gewissermassen kosmische Gegensätze am Wirken sein. Da dämmert etwas von dem was der eigentliche Urgrund ist, nämlich dass der Nationalsozialismus dämonischen Ursprungs ebenso wie die ganzen nachfolgenden Katastrophen die wir heute durchleben, wenn gleich der Dämon die Pferde wechselte. Das Ganze aber giebt ein sehr anschauliches Bild davon, mit welcher Gewalt der Dämon sich selber so wertvoller Menschen wie Ingeborg bemächtigte. Das Ganze ist ein grosser Kummer, zumal so ansteckend wie eine Seuche zu sein scheint. Missleitete Führerinstinkte, verdrängte Herrschercomplexe auf der einen Seite, auf der anderen die angeborene Kunst die Menschen sich an den Zügel zu stellen. Darin liegt auch eine grosse Verantwortung. Die Mitglieder der ehemals Regierenden Häuser sind zu einem grossen Prozentsatz zu tätig gewesen und es wäre zu wünschen, dass sie sich nun endlich besinnen werden, denn sonst schalten diese Familien sich von selber aus. Monarchien können auf diesem Flugsand nicht wachsen noch weniger wurzeln."

Im Mai 2016 wird das Tagebuch im Verlage von Heinrich Prinz von Hannover erscheinen. Obwohl es 1945 geschrieben wurde hat es nichts an Aktualität eingebüsst.

http://www.matrixmedia-verlag.de/tagebuch.html







Sonntag, 24. Januar 2016

etwas spät: Aberkennung Ehrenbürgerschaft Alfred Meyer

Es ist wundersam, dass die Ehrenbürgerwürde des Teilnehmers an der Wannsee Konferenz und "Endlösers" Meyer in Bückeburg erst 70 Jahre nach seinem Tod von der Stadt Bückeburg aberkannt wird.

Dort ticken die Uhren langsamer.

Über Alfred Meyers Verbindungen zu Bückeburg wurde schon 2006 ausführlich bei den Vier Prinzen berichtet.

10 weitere Jahre hat es gedauert, bis die Stadt Bückeburg gehandelt hat. Eine richtige Entscheidung.



http://www.schaumburger-zeitung.de/portal/lokales/sz-heute/bueckeburg_Nazi-Dr-Alfred-Meyer-nicht-laenger-Ehrenbuerger-_arid,768641.html

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Verlagsankündigung Tagebuch von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe





Verleger ist Heinrich Prinz von Hannover, Göttingen
Herausgeber ist Alexander vom Hofe. Madrid

http://www.matrixmedia-verlag.de/tagebuch.html

Aus der Verlagsankündigung im Buchhandel:

"Alexander vom Hofe lebt und arbeitet als Rechtsanwalt in Madrid. Er ist ein Enkelkind von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe. Das Tagebuch seines Großvaters hat der Herausgeber im Jahr 2015 transkribiert. 2006 veröffentlichte er "Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem", sowie 2013 "Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe, Kammler und von Behr". Beide Publikationen beschäftigen sich im Schwerpunkt mit der Familiengeschichte des Fürstenhauses zu Schaumburg-Lippe.

Seit 1983 war Lehfeldt Mitherausgeber der Zeitschrift Russian Linguistics, von 1993 bis 2006 deren leitender Mitherausgeber und Hauptredakteur. Hauptarbeitsgebiete: Vergleichende Morphologie der slawischen Sprachen; diachrone und synchrone Akzentologie der slawischen Sprachen; Morphosyntax des Russischen; Geschichte der russischen und der serbokroatischen Sprache; Quantitative Phonologie; Sprachtypologie, Wissenschaftsgeschichte. Vom 1. April 2006 bis zum 31. März 2012 war er Vorsitzender dieser Klasse und Vizepräsident der Göttinger Akademie der Wissenschaften. Am 28. Oktober 2010 wurde er vom Institut der russischen Sprache der Russisches Akademie der Wissenschaften zu Moskau zum Dr. h.c. ernannt. Am 19. April 2012 verlieh ihm die Universität Kasan den Titel Dr. h.c."

Kommentar von Alexander vom Hofe

Mit der Publikation dieses authentischen Zeitdokumentes wird die Gelegenheit eröffnet, eine Diskussion darüber anzuregen, wie sich das Verständnis von Recht, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit während Umbruchzeiten wandeln kann. Vielleicht ist mit der Publkation des Tagebuchs eine kleine Trilogie zur Geschichte einer herrschenden Familie in Schaumburg-Lippe entstanden.




Freitag, 4. Dezember 2015

Tagebuchaufzeichnungen von Heinrich Prnz zu Schaumburg-Lippe

Die Tagebuchaufzeichnungen von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe werden in einem deutschen Verlag erscheinen ................

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe, dreissiger Jahre

Seine Schriften gehören nach Deutschland.

Samstag, 7. November 2015

Bill Fay Pictures of Adolf again

Pictures of Adolf again Bill Fay (1970)

In the papers, on the TV screens
Pictures of Adolf again
As sure as I sit here there will appear
Pictures of Adolf again

You're wrong, you're wrong
Throw down your cards
You're wrong, you're wrong
If you say Adolf he won't come

OK deny representation
By leaders of all nations
But have you got, have you really got
Anyone to replace them?

You're wrong, you're wrong
Throw down your cards
You're wrong, you're wrong
OK then who's gonna come?

Christ or Hitler? Christ or Vorster
Christ or all the Caesars to come?

That's the choice, that's the choice
Sooner or later
That's the choice, that's the choice
You're gonna have to make

http://www.ifz-muenchen.de/aktuelles/themen/edition-mein-kampf/


Montag, 2. November 2015

Weiteres Motiv für einen Mord ?



Wie hinreichend dargelegt genossen weder Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe noch seine Ehefrau Elisabeth im "Dritten Reich" die Sympathien der Geschwister oder der Machthaber.

Die SS, die massgeblich im Jahr 1935 an der Gesetzgebung zur Fideikommissauflösung beteiligt war, beklagte "dass die Vermögensverhältnisse" des Fürsten nicht geregelt seien. Gemeint war, dass Adolfs persönliches Vermögen persönlich war und nicht zu Fideikommiss gemacht worden war. 

Hinzukam, dass Adolf politisch für die Nationalsozialisten als unzuverlässig galt. Die Ehefrau soll nicht arisch gewesen sein (so Friedrich Christian zu Schaumburg-Lippe). Adolf soll homosexuell gewesen sein. Negative Eigenschaften dominierten das Gesamtbild.

Nun ergibt sich aus dem hier abgelichteten zivilrechtlichen Urteil vom 13 März 1936, dass Elisabeth eine krankhafte Glücksspielerin war.

Interessant ist, dass ein Zivilgericht in einem zivilrechtlichen Verfahren in Berlin im Jahr 1936 eine medizinische Feststellung trifft.  

Für diese Feststellung kann es nur eine Erklärung geben. Elisabeth wurde zuvor denunziert, was auch bekannt ist.

Wer kann Elisabeth denunziert haben ? Jeder, aber insbesondere diejenigen, die befürchteten, dass Elisabeth einen Vermögensschaden anrichten könnte, insbesondere die Familie.

Es gab somit zwei Motive, Adolf und Elisabeth von der Bildfläche verschwinden zu lassen:

a) Elisabeths vermeintlich Spielsucht die das Vermögen Adolfs gefährdete und
b) die Unklarheit darüber, welches Vermögen Adolfs Privatvermögen war

Das Urteil datiert vom 13 März 1936.
Adolf und Elisabeth starben am 26.3.1936 in Mexiko bei einem Flugzeugabsturz.











Sonntag, 1. November 2015

Testamentsvollstrecker aber kein Testament

Verblüffend wie Testamentsvollstrecker ohne Testament eine Vermögensaufstellung errichten, bei der wichtige Vermögenspositionen wie das Palais Schaumburg in Bonn oder Gut Steyrling in Österreich "vergessen" werden ....



sonderbare Klarstellung hier, fünf Tage später










Samstag, 31. Oktober 2015

Klage gegen SPK in Washington wegen Welfenschatz


http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/welfenschatz-raubkunst-oder-fehlinvestition-13885444.html

Schon wieder Paralleleln zwischen Welfen und Schaumburgern.

Göring im Spiel. Dresdner Bank. Das Jahr 1935.

In Deutschland kamen Erbeserben jüdischer Kunsthändler nicht weiter. Wen wundert es?

Klage gegen die Stiftung Preussischer Kulturbesitz in Washington eingereicht.

Ich sollte überlegen, ob eine Klage in den USA möglich wäre, weil Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe 1936 in Mexiko verstarb, bei einem Unglück an Bord einer Flugmaschine einer Tochtergesellschaft der PAN AMERICAN. Ein US Amerikaner verstarb ebenso, der Pilot Adrian Borchers.

Da deutsche Archive und Behörden es hartnäckig ablehnen, Unterlagen an das Tageslicht zu bringen, könnte geprüft werden, ob ein US amerikanisches Gericht der Frage nachgegehen sollte, ob Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe, der Verunglückte, wie es heisst, vermögenslos war, oder ob er in Wahrheit Eigentümer des Gutes Steyrling, der Vries Skulpturen, des Palais Schaumburg in Bonn, Sitz des Bundeskanzlers war und anderer Vermögenspositionen war.

Bevor ich es vergesse, auch bei den Vries Skulpturen war die Dresdner Bank, ebenso im Jahr 1935 im Spiel.


1935 

"Gestern in den frühen Morgenstunden, sozusagen vor Tau und Tag wurden die Bronzefiguren auf der Schlossbrücke abmontiert, auf Lastwagen verstaut und fort- gefahren... Diese Bronzefiguren die zu den besten Kunstdenkmälern aus der Meisterthand Adrian de Vries kommen, wurden bereits vor längerer Zeit von der Fürstlichen Hofkammer an das Staatliche Museum in Berlin verkauft. Zu welchem Preise ist uns unbekannt doch dürfte er in Anbetracht der glänzenden Ausführung dieser Meisterwerke aus Meisterhand nicht gering sein. So sicher wie wir davon überzeugt sind, dass diese Bronzefiguren für das Staatliche Museum einen Erwerb darstellen, der nicht nur von höchste amtlichen Stellen Anerkennung finden wird, sosehr bedauern wir,dass diese Zierde unserer Stadt bei“Nacht und Nebel”uns entführt wurde.Wir haben zwar erfahren,dass die Fürstliche Hofkammer Abgüsse der Figuren auf der Brücke wieder aufstellen lassen will, doch Abguss is tAbguss... Besonders eigenartig mutet nun an, dass auch einige der 300 Jahre alten Marmortische die einst auf Ochsenkarren den Weg über den Brenner in unsere Heimat nahmen, ebenfalls mit nach ausserhalb verkauft worden sind." Heinrich Manns in der Schaumburg-Lippischen Landeszeitung am 23.10.1935

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Abbildungen II

Stephan und Heinrich Prinzen zu Schaumburg-Lippe


Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Marie Anna Fürstin zu Schaumburg -  Lippe und Sohn Heinrich

Marie Anna Fürstin zu Schaumburg Lippe  und Sohn Adolf

Adolf Georg Fürst zu Schaumburg - Lippe




Marie Anna und Margarethe



Elisabeth Prinzessin zu Schaumburg-Lippe

Marie Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe
Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe


Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe


Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe, unterzeichnet 11 Tage vor seinem Tod

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe


Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe


Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe




Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe und Ehefrau Erika Hardenberg, 1939



von links nach rechts: Wolrad, Friedrich Christian, Heinrich und Alexandra (Ehefrau von Friedrich Christian)