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Donnerstag, 14. April 2016

Ziel erreicht: Tagebuch wurde heute ausgeliefert

Erfahre heute, dass die vorbestellten Exemplare auf dem Postweg sind. Wir haben das Ziel erreicht. Danke Heinrich, danke Herr Prof. Dr. Lehfeldt.


Heinrich z S.-L. 1933



Alexander vom Hofe (Hrsg.)
Werner Lehfeldt (Bearbeitung)

„Wiedergutmachung muss sein ...“
Tagebuch 1938/1945-1947
Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

MatrixMedia Göttingen
264 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, gebunden HC 
EUR 24,90 
ISBN 978-3-932313-90-5

Sonntag, 10. April 2016

Erstaunliche Themenvielfalt bei nur vier Prinzen

Es erstaunt, dass die Geschwister Wolrad, Friedrich Christian, Stephan und Heinrich plus Adolf derartig viele historisch interessante Verbindungslinien entfalten. Allein die Addition der drei Bücher Vier Prinzen und das parallele Unrechtssystem, Vier Prinzen Kammler und von Behr und das Tagebuch summieren mehr als 800 Seiten.

Um so mehr erstaunt, dass es über diese fünf Personen recht wenig Literatur gibt.

Andererseits hat Friedrich Christian zahlreiche Bücher verfasst.

Samstag, 9. April 2016

Friedrich Christian und die Hackeschen Höfe

Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe, zeitweilig Adjutant von Goebbels und Reichsredner finanzierte Druckereien der NSDAP. Er verhandelte lange Zeit über die Rückzahlung an ihn. Schliesslich gelang es ihm für sich die Hackeschen Höfe in Berlin zu arisieren.



Nach der Wende beantragten seine Kinder erfolglos die Rückgabe.

Details finden sich hier  auf den Seiten 39 und 89, ff (Brief an Dr. Ganske).


Montag, 4. April 2016

Ankündigung Buchpräsentation


Veranstaltung der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Donnerstag 19.5. um 17 Uhr Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, Vortragssaal

Buchvorstellung mit Alexander vom Hofe (Hrsg.)

"Wiedergutmachung muss sein ..."

Tagebuch von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe 1938/1945-1947

http://www.gwlb.de/kulturprogramm/Programm.pdf


Sonntag, 3. April 2016

mehr zu Schloss Rechnitz

FAZ Rezension

Erklärungsversuch:

Zwangsarbeiter wurden 1945 im Steinbruch Steinbergen und bei Schloss Rechnitz ermordet, damit sie nach Kriegsende als Zeugen ausgeschaltet waren.

Samstag, 2. April 2016

Gefährliche Nachbarschaft in 3 km Luftlinie



Deutsche Residenz von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe im März 1936, Zugspitzstrasse 15 in Höllriegelskreuth, Pullach.

Nach seinem Tod im März 1936 wurde das Anwesen an die Stiftung Biologisches Krankenhaus verkauft. In dem Anwesen, eine homeopathische Anstalt hielten sich oft Rudolf Hess und Martin Bormann auf.

Kein Wunder. Denn ab 1934 bis 1936 wurde in der heutigen Heilmannstrasse in Pullach die Reichssiedlung Sonnenwinkel, auch genannt Rudolf Hess Siedlung mit Stabsleiter Haus errichtet. Entfernung: 3 km Fussweg.

Plan von den US Streitkräften erstellt, siehe Haus Bormann und Bunker Hagen


Übrigens: das Gelände der Reichssiedlung wurde später vom BND "okkupiert". Im Stabsleiter Haus hatte die Organisation Gehlen ihren Sitz. Zieht der BND nach Berlin vollständig um, wird die Reichssiedlung eventuell nutzbar gemacht, sie existiert vollständig. Architektonisch ist sie wertvoll und denkmalgeschützt.

Ungeschützt und exponiert waren damals Adolf und seine Frau. Gefährliche Nachbarschaft. Ich wäre 1934 auch weggezogen. Adolf und seine Frau lebten auf Brioni (damals Italien, heute Kroatien). Das half ihnen aber nicht, dort wurden sie von Gestapo Spionen ausgespäht, darunter von Kurt von Behr.

All dies als Erklärung dafür warum Hess und Bormann sich in Adolfs Anwesen, siehe Foto oben, massieren liessen. Und bei der Gelegenheit sollte in Erinnerung gerufen werden, dass das Kanzleramt in Bonn in Adolfs Bonner Reisdenz einzog, in das Palais Schaumburg.


Bellemaison Höllriegelskreuth


Nazis im BND


Dienstag, 29. März 2016

Skorzeny war nicht Kammler

Skorzeny Mossad Agent ?

Otto Skorzeny


Skorzeny lebte viele Jahre in Madrid. Sein Domizil befand sich in der Strasse Castellón de la Plana 17, eine grosse Villa in absoluter Bestlage. Das Anwesen dúrfte heute weit mehr als 5 Millionen euro kosten.

Castellon de la Plana 17 Madrid

(das Haus rechts vom gelben Wohnblock)

Er starb in Madrid im Jahre 1975, Francos Todesjahr.

Stand er auf der Liste des Simon Wiesenthal Centrum der most wanted Nazi ?
Sieht nicht so aus. Gesucht hat Israel ihn nicht, wozu auch, er war bekannt und agierte in Spanien als Geschäftsmann und hielt in der Tagespresse Vorträge über schwimmende Deiche.

Bei seinem Begräbnis in Madrid wurde mit Hitlergruss salutiert.

Was hat all dies mit Hans Kammler zu tun, von dem in letzter Zeit verstärkt behauptet wird, dass er in den USA bis 1947 weitergelebt hat ?

Eine Parallele zu Skorzeny könnte darin bestehen, dass die Akten beider im Simon Wiesenthal Zentrum sehr dünn waren. Man kann natürlich sagen, wieso sollte sich das SWZ um Kammler gekümmert haben, wo er doch 1945 Selbstmord in der Nähe von Prag verübt haben soll (was höchst kontrovers diskutiert wird).

http://archivalia.hypotheses.org/3886

Gemeinsam haben beide, dass das SWZ nach aussen hin kein grosses Interesse an ihnen zeigte. Vielleicht ein Hinweis darauf, dass sie sehr interessant waren. Für wen ?

Über Skorzeny wurde jetzt möglicherweise ein Geheimnis durch Israel gelüftet. Ein Mord im Auftrag des Mossad, who knows ?

Kammler ist ein ganz anderes Kaliber, da geht es nicht um einen Mord, Es ist somit davon auszugehen, dass es weiterhin kaum verlässliche Informationen zu dessen Tod geben wird.





Sonntag, 6. März 2016

Tagebuch von Heinrich Prinz zu Schaumburg - Lippe wurde

kurz vor und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg intensiv geführt. Erstaunlich, dass es hoch aktuell ist. Der Tagebuchschreiber befasst sich intensiv mit den Charaktereigenschaften der Briten aus deutscher Sicht, sowie mit der Wahrnehmung des deutschen Wesens durch die britischen Besatzer. Sehr passend zur Diskussion um den Brexit, geschrieben vor 70 Jahren.


erstes Buch von 2006, mit Abbildungen Tagebuchseiten

Donnerstag, 18. Februar 2016

Wer hätte auf der Frankfurter Buchmesse 2013 gedacht

dass wir im Jahr 2016 gemeinsam ein Buch herausgeben würden.

Heinrich Prinz von Hannover neben Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe zu Besuch beim Vierprinzen Stand.












Sonntag, 7. Februar 2016

100 Jahre später

1916 nahmen Ernst August Herzog von Braunschweig und Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe gemeinsam am Trauermarsch anlässlich  der Trauerfeier für Kaiser Franz Josef teil.

Es gibt einen Dokumentarfilm in dem sie 3 Sekunden lang zu sehen sind.

In der Minute 11:46 bis 11:49 sind beide kurz zu sehen. Der grössere ist Ernst August.

Funeral for Kaiser Franz Josef


100 Jahre später arbeiten ein Grossneffe von Adolf und ein Enkel von Ernst August gemeinsam an einem Buchprojekt.

Wer hätte das gedacht.

Mein Dank für Herrn Prof. Dr. Werner Lehfeldt der uns auf die Aufnahme hinwies.