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Donnerstag, 26. März 2020

Sonntag, 15. März 2020

NS Spione in Puebla und Hidalgo (Mexiko)

Im Anschluss an den vorherigen Beitrag sei berichtet, dass die Filmarbeiten 1936 in Mexiko von den mexikanischen Behörden zur Kenntnis genommen wurden.

Archivunterlagen in Mexiko belegen derzeit nicht was die Gruppe die an den Filmarbeiten beteiligt war genau  zwischen Hidalgo und Puebla taten. Aber d die Aktivitäten werden in Dokumenten erwähnt.

Secretaría de Gobernación ordnete an, dass ein Zensor (Censor) den Filmarbeiten beiwohnte.

Was Filmleute und Wissenschaftler mitten in Mexiko taten erweckt nach wie vor Zweifel bei Experten.

Handelte es sich um "verdeckte" Spionagarbeit ?





Im Archivo General de la Nación befindet sich ein klassifiziertes Dokument der Politischen Polizei über die Dreharbeiten zusammen mit anderen NS Spionageunterlagen die Mexiko betreffen, sagt Ulises Ortega, Forscher und Professor der Geschichte an der UNAM.

Schon 1935 es deutsche Agenten in Mexiko.





https://www.cia.govGERMAN%20INTELLIGENCE%20SERVICE0014.pdf


Nachzulesen ist ein längerer Artikel im


Georg Werner Bernhard Nicolaus
Leiter der Spionage in Mexiko



Georg Nicolaus "arbeitete" in der Nachrichtenagentur Volco. Er war in Charlottenburg Berlin geboren. Zuvor hatte er in Kolumbien in Niederlassungen der Banco Alemán-Antioqueño gearbeitet.

Nach Mexiko kam er 1940 aus Kolumbien in einem Flugzeug der deutschen Gesellschaft Transatlántico de Aviación undzog sofort in das Haus des ehemaligen Leiters der Spionage in Mexiko Friedrich Karl von Schlebrugge (Grossvater der Schauspielerin Uma Thurmann).




George Nicolaus übernahm dann die Leitung der Spionage

George Nicolaus  wurde in der "Ausführung von Sabotageaktionen" bei der Chemisch-Technischen Reichsanstalt (CTR) als Nachfolgeeinrichtung des 1889 gegründeten Militärversuchsamtes ausgebildet.

George Nicolaus war auch Pilot.

In Mexiko arbeitete er unter dem Namen George Campuzino und  wohnte in Mexico Stadt in der Calle Luis Moya, edificio número 22, departamento C..Dort lebte er als vermeintlicher Tourist und spezialisierte sich in der  Datenerhebung von Reisenden. Seine Berichte wurden in Form von Briefen an Mittelspersonen in Lateinamerika verschickt und dann wurden sie nach Berlin gefunkt.

(Dissertation von Claudia V. Sanchez Bernal, Deportación de inmigrantes alemanes  residentes en Mexiko).





Samstag, 14. März 2020

Film aus 1936: Auf einer deutschen Hacienda in Mexiko

Auf einer deutschen Hacienda in Mexiko

Gedreht von Hubert Schonger

Minute 3:47 Popocatepetl mit Schnee ?












der ebenfalls im Jahr 1936 auch den Dokumentarfilm im Auftrag Hitlers drehte








Er drehte 1936 auch die Dokumentarfilme 

Yucatan

Sonntag in Mexiko

Mexiko, Land des Mais und der Agaven

Im März 1936 stürzten Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und seine Frau mit einem Flugzeug in Amecameca ab


Waren die Dreharbeiten 1936 verdeckte Spionage ?

Das schreibt el Pais



Im Archiv in Mexiko soll es Unterlagen zur deutschen Spionage geben, so vorgenannter Artikel

weiter im nächsten Beitrag



Montag, 2. März 2020

Das erste Mal

Vor zwanzig Jahren trug ich just das vor, was  im Tagesspiegel referiert wird.
Endlich kommen sie darauf. Ich hoffe Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern, Bund und all jene Einrichtungen schaffen irgendwann die Kurve und gleiten nicht in die Lächerlichkeit der historischen Unkenntnis ab.

https://m.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-forderungen-der-hohenzollern-der-staat-sollte-nicht-mit-pseudo-thronfolgern-verhandeln/25595030.html

Nachfolgendes Zitat nach Herrn Prof. Dr. Straub ist einzigartig:

"Wenn also überhaupt Ausgleichsleistungen in Frage kommen, so würden sie einer Erbengemeinschaft zustehen. Solange die Identität der Mitglieder dieser Erbengemeinschaft nicht klar ist, und solange sich die Erbengemeinschaft nicht über die Verteilung der eventuellen Ausgleichsleistungen einigt, müssen die betreffenden Wertgegenstände und Vermögensposten in öffentlicher Hand verbleiben, denn es handelt sich um Dinge, an deren Erhalt und Zugänglichkeit ein öffentliches Interesse besteht".

Und diesen Gedanken den ich seit 20 Jahren verbreite  könnte man auch haushaltsrechtlich weiter entwickeln denn auch diese Gedanken stellen ein öffentliches Interesse dar und zwar wie folgt:

Wenn beispielsweise 4 Miterben zu je ein Fünftel und zwei zu je 1 Zehntel  enteignete Eigentümer waren, dann könnte man sich bei den Schaumburgern fragen:

Wie hoch dürften die Ausgleichsleitungen nach dem EALG maximal ausfallen ? Diese Frage habe ich dem Bundesrechnungshof bereits gestellt. Nach meiner Auffassung lautet die Antwort: maximal 2 Fünftel. 

Bundesrechnungshof in Bonn wurde informiert

Begründung: 

1 SS Obersturmbannführer war Eigentümer von 1 Fünftel (kein Anspruch)

1 Adjutant von Goebbels war Eigentümer von 1 Fünftel (kein Anspruch)

1 angeblicher Alleineigentümer von Steinbruch Steinbergen (Straflager des Straflagers Lahde), Erwerber der Gemag, in der 200 Frauen Zwangsarbeit verrichteten, jemand der durch unlautere Machenschaften den gesamte Besitz an sich brachte, der seinen Aufnahmeantrag in die NSDAP vordatieren liess, (kein Anspruch)

1 Eigentümer von einem Fünftel der sich weigerte in die NSDAP einzutreten und von der SS beschattet wurde, weil er ein Freimaurer war (Anspruch ja)

2 Minderjährige die je 1 Zehntel geerbt hatten   (Anspruch ja)

Vielleicht versteht der Leser nun den Titel des blog und der Bücher:

Vier Prinzen. Es war eine Erbengemeinschaft nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch.
Und es müsste eigentlich heissen: Vier Prinzen und die Kinder einer Prinzessin (gemeint ist Elisabeth Prinzessin zu Schaumburg-Lippe. Sie verstarb am 25.2.1933, knapp drei Jahre vor Adolfs Tod). Ihre beiden Kinder und deren Rechtsnachfolger wären auch einzubeziehen.

Elisabeth Prinzessin zu Schaumburg-Lippe,
Schwester des letzten regierenden Fürsten Adolf zu Schaumburg-Lippe


hier nachzulesen wer Miterben sind.


Und vielleicht versteht jetzt der Leser den zweiten Teil des Titels: das parallele Unrechtssystem. Denn es war in der NS Zeit Unrecht mit System

Und das ist der Grund warum "Oberhäupter" nach 1918 und insbesondere 1928-1945 das Rechtssystem des BGB aushebeln wollten und konnten. Sie waren nützliche Idioten, es verhandelt sich besser mit einem als mit vielen. Aber sie leisteten Vorschub, weil es ihnen half, das gesamte Vermögen zu vereinnahmen. Nicht alle "Oberhäupter" taten es, doch mehrere, darunter die der Familien Oldenburg, Braunschweig, Schaumburg-Lippe, Preussen und Waldeck. Das hatte System.

Und ich möchte nicht denken, dass der Bund mit Georg von Preussen verhandelt, weil es leichter ist mit EINEM zu verhandeln als mit Miterben.... Und noch weniger möchte ich denken, dass der Bund an der "Oberhaupts" und "Chef" Struktur eines "Hauses" festhält, denn dies wäre verfassungswidrig und wider EU-Recht.




Und noch eins. Bitte ncht vergessen:

Palais Schaumburg in Bonn