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Sonntag, 28. Juli 2019

Wo ist der Unterschied ? Teil 2

Brief von Prinz Heinrich an seinen Bruder Wolrad 1943
im Rahmen einer Verhandlung über den Nachlass Adolfs

Wolrad empfiehlt seinem Bruder sich bei nichtarischem Besitz zu bedienen, wie es bereits Friedrich Christian mit den Hackeschen Höfen tat.  Was sagt das über Wolrad aus ? Dass er indirekt ein Friseur ist, denn sein Vermögensvorteil besteht darin, einen Dritten, die Juden, für ihn zahlen zu lassen. Die Rechnung ist einfach. Was  Wolrad bei der Auseinandersetzung  abgeben müsste, sollen seine Geschwister  den Juden wegnehmen.




Die Antwort meines Grossvaters ist es wert festgehalten zu werden:
"Auf dieser Linie beabsichtige ich aber nicht Geld zu machen, als meines Vaters Sohn".

Zu den Hackeschen Höfen:

friedrich christian und die hackeschen Höfe

Und zu Plettenberg und den Preussen:

"Er (Plettenberg) hat wohl zuviel mit den preussischen Agnaten zu tun, denen er ja (für Preussen selbstverständlich) alles besorgt. Ob die Häuserblocks die Didi (Friedrich Christian) kaufte arisch waren ? Ich bezweifle es"

Mein blog ist eine Fundgrube für Historiker.




Samstag, 27. Juli 2019

Gibt es einen Unterschied in Sachen Vorschubleisten ?


Meine Frage an die Herren  Brandt und Malinowski:


aus der Beilage vom Hannoverschen Kurier vom 24.8.1933: 
Wenn unseres Führers Wille und Graf Wilhelm ́s Geist sich vereinen, wird das neue Deutschland eine höchst unerschütterliche Unterstützung gefunden haben.” 
Das Vorwort zum Artikel lautete:
“Denn ich sehe aus der Pflege des Volkstumes, das echt in der Landschaft wurzelt, die grössere Liebe zu unserem Führer und Volkskanzler Adolf Hitler und der Nation erwachsen. Unterschrift: Dr. Alfred Meyer.”





August Wilhem als Redner im Sportpalast Berlin, 1932



Freitag, 26. Juli 2019

Reichstagsbrand: kein Einzeltäter

SZ

Siehe 2010

https://archivalia.hypotheses.org/18241



Reichstagsbrand und Ernst Torgler


Liest man den Lebenslauf von Ernst Torgler, ebenso den von Hinrich Wilhelm Kopf und den von Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg Lippe so ergeben sich markante Überschneidungen.
Torglers Lebenslauf wird in der website des dgb dargestellt.
Im Reichstagsbrandprozess wurde er von RA Dr. Alfons Sack vertreten, ein NS Staranwalt.
zu Kopf:
zu Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg Lippe:
Der Adjutant von Goebbels Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg Lippe verlieh Geld an Robert Ley zwecks Finanzierung von Druckereien. Die Tilgung des Darlehens sollte durch die Übergabe eines Gutes in Posen erfolgen. Zitat aus Sonne im Nebel Seite 69, 70, Verfasser Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg Lippe: “Der anständige Mann, über den diese Angelegenheit bei der Treuhandstelle Ost laufen sollte und den ich daher damals kennen und auch schätzen lernte, hiess Hinrich Kopf. Er war nach dem Kriege viele Jahre hindurch der sehr geachtete Ministerpräsident des Landes Niedersachsen. Er bot mir in den fünfziger Jahren an, in Schaumburg Lippe Landrat zu werden.Aber auch das musste ich leider ablehnen, weil ich fürchtete, dadurch mit dem Fürstlichen Haus Schaumburg – Lippe in Interessenkollision zu kommen. Aber Hinrich Kopf- der auch Mitglied des Bundesvorstandes der Sozialdemokratischen Partei war-blieb mir doch, bis zu seinem Tode, ein treuer Freund.”
Weiter S. 204 und 205:
“Ernst Torgler und ich trafen uns dann in Bonn während der Sitzungsperioden des Bundestages. Er war Abgeordneter der SPD geworden. Die Begegnungen mit diesem Mann…waren zustandegekommen, weil er während des Krieges mit der Treuhandstelle Ost, in der auch Hinrich Kopf arbeitete, nach Bückeburg evakuiert wurde…”
Der Reichstagsbrand fand am 28.2.1933 statt.
Am 1.4.1933 wurde Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg Lippe Adjutant von Goebbels.
Das am 13. März 1933 gegründete Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unter Joseph Goebbels war im März/April 1933 noch im Aufbau begriffen. Goebbels lässt am 9. Mai durch seinen persönlichen Adjutanten Friedrich Christian Prinz Schaumburg-Lippe seine Bereitschaft erklären, am 10. Mai in Berlin die „Feuerrede“ zur Bücherverbrennung zu halten. Feuerrede: Wieder ist Feuer Protagonist.
Ernst Torgler arbeitet 1940 für das Propagandaministerium. Ernst Torgler war verdächtigt worden den Reichstag in Brand gesetzt zu haben. Feuer als Propagandamittel ?
Mal zur Dramatisierung der Reinigung von bösartigen Schriften (Bücherverbrennung).
Mal zur Inszenierung eines bösartigen Angriffs gegen staatliche Institutionen (Reichstagsbrand).
Mal zur Inszenierung des Angriffs gegen das Judentum (Reichspogromnacht).
Ein Faible für´s Gokeln attestiert Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg Lippe “entschlossenen Männern” hier:
Torgler wird von Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg Lippe, dem Adjutanten von Goebbels, der die Feuerrede ankündigt geschätzt. Torgler arbeitet für die HTO und wird gegen 1945 mit der HTO Ausweichstelle ausgerechnet nach Bückeburg evakuiert. Lernten sich Torgler, Kopf und Schaumburg Lippe wirklich erst 1940 kennen ?
Es drängt sich der Verdacht auf, dass Torgler ein undercover Agent der Nazis war und als solcher in Wahrheit am Reichstagsbrand beteiligt gewesen war. Mit diesem Ansatz könnte die Alleintäterthese zum Reichstagsbrand widerlegt werden. Torglers Freispruch ebnete den Weg für die Alleintäterthese. Torgler als unechter KPDler liefert propagandastisch durch seine Selbstverdächtigung das Alibi für die Kommunistenhetze. Ferner wird das Verfassungsorgan der Weimarer Republik physisch und rechtlich vernichtet. Ganz im Sinne eines Grossteils des ehemaligen Hochadels (womit wir wieder beim Prinzen zu Schaumburg Lippe sind), dessen Bruder an Karl Dreier, Landespräsident Schaumburg Lippes , “als Nationalsozialist seiner Sippe” schreiben wird: “…wenn ich nicht ALLES täte, um meinem Hause die Eigentumsrechte wieder zu verschaffen, die ihm von der seinerzeitigen marxistisch beeinflussten Regierung unter Ausserachtlassung der Rechtslage und unter dem Druck einer gefälschten öffentlichen Meinung zu Unrecht genommen sind” (S. 54 der Vier Prinzen).
Die Lebenstabellen von Torgler und Kopf sind in höchstem Grad undurchsichtig. Sie weisen jedoch erhebliche Parallelen auf: die HTO, die nach Bückeburg verlegt wird. Beide finden sich später in der SPD wieder. Und sowohl die Briten als auch die niedersächssische Landesregierung tun alles, damit über die Tätigkeiten von Torgler und Kopf fast gar nichts bekannt wird. Kopfs Berichte zum Auslieferungsverfahren werden 1948 im Eilverfahren vernichtet. Willy Brandt rettet Kopf vor der Auslieferung an Polen. Noch heute lasten auf den britischen Akten sogenannte green card Vermerke (Sperre auf Dauer).
Zu klären wäre, ob es sich bei Kopf und Torgler in Wahrheit um stramme Nationalsozialisten handelte. So sieht es doch aus. Und wieso sollte Torgler nicht als “agent provocateur” beim Reichstagsbrand gehandelt haben ?
Zu Kopf noch ein Hinweis:
FAZ vom 27 März 2010 Seite 33. Artikel: “Die Welt als Willy und Vorstellung”, von Martin Otto: “Mit der ironischen Einführung “Ich bin kein Brandt-Experte, nur verwandt” (Einführung in die zehnbändige Berliner Ausgabe von Reden, Artikeln und Briefen Brandts) betonte dagegen der Historiker Peter Brandt (Hagen), Willy Brandts 1948 geborener Sohn, dass sch alle Parteien der frühen Bundesrepublik um die “kleinen Nazis” bemüht hätten. Waren Kopf und Torgler “kleine Nazis” ? Eigentlich egal, denn sie waren Nazis. Nur Nazis dürfen in der HTO arbeiten, das wird doch jedem einleuchten. Ergebnis: Torgler, ein Nazi ist in den Reichstagsbrandvorgang verstrickt und weil er Nazi ist, wird er freigesprochen. Sein Auftritt im Prozess, verkleidet als KPDler.
Eine Klärung der Frage ob kleine oder grosse Nazis verhinderten und verhindern diejenigen die die polnischen Berichte vernichtet haben oder unter Verschluss halten, insbesondere das Foreign Office, aber auch die Niedersächssische Staatskanzlei.
Dies als kleine Skizze. Vielleicht ist diese Option von namhaften Historikern schon längst widerlegt worden. Sollte es so sein, dann bitte ich um eine entsprechende Fundstelle.

Beihilfe zur Kriegsvorbereitung durch die gleiche Person

wenn Kurt von Plettenberg Generalbevollmächtigter des Oberhauptes (???) der Preussen und der Schaumburg Lipper war und durch den Verkauf des Palais Schaumburg an die Wehrmacht eine Kriegsvorbereitungshandlung vornahm, dann haben Auwi und Wolrad gleichermassen dem NS System Vorschub geleistet und deren Rechtsnachfolger sind gleichermassen von Ausgleichsleistungen auszuschliessen. Mitgehangen mitgefangen.




Finanzministerium Brandenburg macht es sich sehr leicht


Ich nenne das downshiften und ich gehe davon aus dass die Federführung beim Bund liegt.

Die Herren Peter Brandt und Stephan Malinowski müssen eingesetzt werden um die Historie der Hohenzollern auszuleuchten. Bei den Schaumburgern genügen 1 1/2 Seiten eines Juristen. Sehr merkwürdig, und immer wieder leuchtet das Weiss des Palais Schaumburg in Bonn...



Donnerstag, 25. Juli 2019

Wissenschafts-, Informationsfreiheit und Chancengleichheit sehen anders aus

Man gewinnt den Eindruck dass staatliche Stellen Aufarbeitung nicht wirklich wollen.

Ich erinnere an die Schwierigkeiten die schon vor vielen Jahren bereitet wurden und noch heute nachwirken.

Eine Aufarbeitung kann nicht stattfinden wenn Information weggesperrt wird.

Denn eine Aufarbeitung soll nicht stattfinden. So entschieden vor 17 Jahren.

https://openjur.de/u/313957.html






In meinem Fall werden alle erdenklichen Hürden aufgebaut damit ich keinerlei Information erhalte und an Behörden und Gerichte kaum etwas gelangt.

Und wie ich heute im Spiegel lesen konnte werden Herr Stephan Malinowski und der Sohn von Willy Brandt als Gutachter in Anspruch genommen um die Forderungen der Hohenzollern abzuwehren.

spiegel

Diese Herren wären  mangels juristischer Kenntnisse nicht in der Lage die Vorgänge juristisch abschliessend aufzuarbeiten, aber sie sind sehr wohl in der Lage geschichtliche Zusammenhänge zu erfassen und in den Gesamtzusammenhang einzubetten.

In meinem Fall wird alles getan damit die Vorgänge überhaupt nicht geprüft werden.



Mittwoch, 24. Juli 2019

Unterschied zwischen Hohenzollernforderungen und meinen Forderungen


August Wilhelm von Preussen, Sportpalast Berlin



Gegenstand meiner Forderung gegen den Bund, das Land Brandenburg, die BIMA, und das Land Mecklenburg Vorpommern ist die wirkliche Aufarbeitung eines Schädigungsvorgangs durch diejenigen die dem Nationalsozialismus Vorschub geleistet haben und durch staatliche Stellen die durch Machenschaften einen Vermögensentzug ermöglicht haben, und zwar zum eigenen Nutzen.

Die Forderungen der Hohenzollern liegen ganz anders. Rechtsgrundlage soll  "nur" das Zivilrecht sein.

Im Fall Schaumburg Lippe geht es um die Aufarbeitung, unter anderem, des Erwerbs des Palais Schaumburg in Bonn durch die Wehrmacht, wobei der Generalbevollmächtigte des "Hauses Schaumburg Lippe" Kurt von Plettenberg, zugleich Generalbevollmächtigter des "Hauses HZ" den modus des Abverkaufs "ausheckte".

Das Palais Schaumburg in Bonn sollte den Stab beherbergen der den Frankreichfeldzug steuern sollte. Aufarbeitung gewünscht, aber unerwünscht. Presse schweigt.

Im Fall Hohenzollern geht es um zivilrechtliche Forderungen ohne dass politische Implikationen angedeutet werden, es geht um Objekte, um weiter nichts. Presse überschwemmt mit Artikeln und Beiträgen die Medienlandschaft. Belastet waren nur die Hohenzollern, heisst es.

Im Fall Preussen wird die Rolle staatlicher Stellen nicht thematisiert, deshalb wird berichtet. Im Fall Schaumburg stellt sich sehr wohl die Frage, ob staatliche Stellen sich in unrühmlicherweise verhalten haben und eventuell fraglichen Besitz verwalten. Das ist  sehr viel brisanter und deshalb wird die Thematik bis auf wenige Ausnahmen von den Medien gemieden.

Der General Anzeiger in Bonn hat es vorgemacht. Und die Überschrift hat es in sich.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Geh%C3%B6rt-das-Palais-Schaumburg-gar-nicht-dem-Staat-article4078986.html










Momentaufnahme der Taktik zur Ausschaltung von Miterben

Hier sehen wir, wie Hitlers Geschenk, der Paragraf 86 der Durchführungsverordnung des Fideikommisserlöschensgesetzes eingesetzt wird um nachträglich den gesamten privaten Nachlass von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe in Hausvermögen umzuwandeln und es dem "Oberhaupt" Wolrad, dem neuen "Fürsten"  damit komplett steuerfrei zuweisen zu können.

Juristen werden den Vorgang mit einiger Mühe verstehen.

Aber das Zeitdokument sucht seinesgleichen.

Plettenberg Akte, eine Fundgrube die niemand sehen möchte









siehe  Blatt 2 unten und Blatt 3 oben:

RA Siebert war angeblich Anwalt meines Grossvaters Prinz Heinrich:

"Herr Siebert hat sodann bei der folgenden Erörterung einiger juristischer Punkte um die Übersendung einer Abschrift des augrund Paragraf 18 Abs. 5 des Gesetzes an das Reichsjustizministerium gerichteten Antrages und der Antwort des Ministers. Der Unterzeichnete erklärte hierzu, dass durch Besprechung mit dem Ministerialrat Köhler klargestellt sei, dass auf das Fürstliche Haus S.L. nicht Paragraf 18 des Ges. sondern Paragraf 86 DVO anzuwenden sei und dass er die Unterlagen demnächst schicken würde".

Auf diese Weise werden die Rechte der Miterben ausgehebelt, durch Besprechungen mit dem Reichsjustizministerium.







Montag, 22. Juli 2019

Hitler spannte sie vor den Karren

Hitler spannte Auwi, Wolrad, Ernst August, Josias, Nikolaus wie sie alle heissen vor den Kriegskarren und lockte mit Restauration und Kriegsbeute.

Nach einem Endsieg hätte er sie alle hinrichten lassen.

Das Vermögen wäre konfisziert.

Dass Hitler den Krieg verlor und der Nationalsozialismus unterging machte sie reich. Absurd aber wahr.

Sie waren keine Opfer.

Aus meinem Buch Vier Prinzen von 2006, S.330 und 331:


Meine Mutter erzählte mir von einem britischen Offizier, der 1945 meinem Grossvater sagte: “Wir fanden eine Liste der Personen die im Falle des Endsieges erschosssen werden sollten in Bückeburg, dazu zählten Sie, Ihre Frau und Ihre Tochter.“ Wer noch ?
Sunday Express (London) vom 30.3.1947 schrieb: “Was Himmler seinem Arzt sagte”

Nach dem Endsieg
In einer seiner leidenschaftlichen Redewendungen gab mir Himmler diesen Überblick, was nach dem Endsieg in Europa geschehen sollte:
“Es wird keine Prinzen mehr geben. Hitler hat mir den Befehl gegeben, mit allen deutschen Prinzen Schluss zu machen und zwar sofort.Vor zwei Wochen konferierte Goebbels mit mir über die angebrachteste Weise, sie loszuwerden. Er schlug vor, dass wir die wichtigsten von Ihnen der Spionage und des Hochverrats beschuldigen, andere der Sexualperversion. Der Volksgerichtshof wird sie darauf zum Tode verurteilen. Goebbels will, dass die Hinrichtungen der Prinzen in Berlin vor dem kaiserlichen Palais stattfinden. Die Prinzen sollen “Unter den Linden” zu Fuss heruntergehen. Die Arbeitsfront wird die nötigen Menschenmassen stellen, die auf die Prinzen spucken werden und den Zorn der Nation gegen sie zum Ausdruck bringen. Wir werden beweisen, dass die Prinzen für die Vernichtung deutscher Städte durch die alliierten Luftwaffen verantwortlich sind.Wir werden sie der Niederlage im Osten beschuldigen. Das Vermögen der Prinzen wird zwischen Parteigenossen und alten Kämpfern verteilt werden. Deutschland wird dadruch so aufgeregt und beschäftigt sein, dass das Land vergessen wird, was an den Fronten geschieht.”
Hitlers Staatsapparat hätte sich das Vermögen der ehemals Regierenden Häuser einverleibt. Das Vermögen wäre nationalisiert worden, die “Häuser” wären “aufgelöst” worden. “Oberhäupter” hätte Hitler nicht mehr geduldet, weil er sie nicht mehr als Treuhänder des Vermögens benötigte, auch nicht als propagandistische Zugpferde.
Hitler hätte nach dem Endsieg keine monarchistischen Oberhäupter geduldet, sondern nur Reichstatthalter des Deutschen Reiches mit Hakenkreuz, ohne Krone. Wolrad hätte “sein Vermögen” nicht lange genossen. Er versuchte, es anderen Menschen zu entziehen, um es in den Dienst des “Reiches” zu stellen. Ahnte er, dass er nur eine Marionette Hitlers war ?
Die “Fideikommissauflösung” war nur ein erster Schritt auf dem Weg der völligen Enteignung gewesen. Wolrad hatte das Glück, dass Hitler unterging. Ob er 1944 diese Zusammenhänge durchschaute ? Oder erkannte Dr. Schwertfeger diese Gefahren ? War Dr. Schwertfeger gefährdet ? Was wäre im Falle des Endsieges aus Herrn Dr. Schwertfeger geworden ? Wer hätte den Weg in die Nationalisierung vorbereitet und wer hätte den Vorsitz einer NS-Stiftung übernommen ? Dazu kam es aber nicht mehr.
Vielleicht waren diese Zusammenhänge vom deutschen Adel erkannt worden und vielleicht war dies ein weiterer Beweggrund für einen “Widerstand” einiger weniger in Adelskreisen: man durchschaute Hitlers wahre Absichten. 1944 verfügte Adolf Hitler die Entfernung von Adeligen aus sensiblen Bereichen wie Wehrmacht und Auswärtiges Amt, weil er vermutete, dass Adelige aufgrund verwandtschaftlicher Verbindungen für Hitler gefährliche internationale Kontakte pflegen könnten. Es ging einem Teil des Adels um das nackte eigene Überleben, welches nach einem Endsieg gar nicht garantiert war. Es handelte sich auch um Notwehr. Solle deshalb Hitlers Ende beschleunigt werden ?
Irgend wann einmal, wie von selbst, steigt das Verborgene aus den Untiefen, um sich zu zeigen. Es kann sehr lange dauern, aber es stattet der Gegenwart seinen Besuch ab, früher oder später.




Original: An illustration of the principle in a 1916 Boardman Robinson anti-war cartoon.


Sonntag, 21. Juli 2019

Fideikommisserlöschensgesetz als Kriegswaffe II


Ich knüpfe an diesen Beitrag an und nehme in meine Untersuchung die Hohenzollern auf.

Bitte zunächst diesen Beitrag lesen

https://www.vierprinzen.com/2019/01/das-fideikommisserloschensgesetz-als.html

Und nun diese Rechtskonstrukte 20 Jahre nach Abschaffung der Monarchie.

Was steckte dahinter ?

Auwi sollte sich wichtig fühlen als Oberhaupt. Und die Bündelung der Verfügungsbefugnisse über kriegswichtige "Vermögenskörper" durch den Generalbevollmächtigten Kurt von Plettenberg, auch Bevollmächtigter des "Hauses Schaumburg-Lippe" schloss Miterben und Familienmitglieder aus dem Entscheidungsprozess aus.




Einschub

Karl Siebert aus dem Berliner Adressbuch 1938


Notar Karl Siebert ist der Rechtsanwalt Siebert der in der schaumburg lippischen Angelegenheit vermeintlich die Prinzenbrüder "vertrat" 

Im Adressbuch der Aufsichtsräte finde ich
SiebertKarlRechtsanwalt und NotarViktoriastr26Berlin W 35.

https://www.vierprinzen.com/2018/12/ubersendung-akte-plettenberg-das.html























Und eine Unterscheidung zwischen Privat- und gebundenem Vermögen bleibt aus, lediglich Auslands- und Inlandsvermögen.

Und zur Abrundung, wen es interessiert ein wenig zu den Welfen und Waldeckern

https://www.vierprinzen.com/2014/07/parallelen-zwischen-schaumburg-lippe.html




Samstag, 20. Juli 2019

Diskussion um Hohenzollernforderungen ein Ablenkungsmanöver?

Seltsam dass nach Jahren geheimer Verhandlungen die Hohenzollernforderungen ans Tageslicht gezerrt werden, hingegen der Fall Palais Schaumburg bis auf ganz wenige Ausnahmen die umso verdienstvoller sind unter den Teppich gekehrt wird.



Denn welches Objekt ist symbollastiger ?

Das ehemalige Bundeskanzleramt oder das Charlottenburger Schloss ?

vor dem Rauchvorhang, nicht hinter,  steht das Palais und niemand soll es sehen ....








Dienstag, 16. Juli 2019

Kennen Bund, SPK und Länder BB die Plettenberg Akte ?


Wenn nein dann sollten sie. Sie ist sehr interessant und wird nicht jedem gefallen.

Und aus der Presse erfahren wir dass sie alle im Geheimen verhandeln weil ja alles rechtlich so schwierig sei.

Im nächsten Beitrag werde ich  den zwei Seiten langen Schriftsatz des Landes Brandenburg zum Vorgang Schaumburg Lippe der beim Verwaltungsgericht Potsdam anhängig ist vorstellen. Die Rechtslage sei dort angeblich glasklar. Sehr sonderbar.

 Die Plettenberg Akte deckt Vorgehensweisen  von Seiten der Verwaltung der Familie Schaumburg-Lippe auf die geradezu skandalös sind. Das Land Brandenburg geht überhaupt nicht darauf ein.

Da der Bevollmächtigte Wolrads auch Bevollmächtigter der Hohenzollern war enthält die Akte auch Vorgänge zur Regelung der Vermögensverhältnisse dort.

Verzichtserklärung des Kaisers auf inländisches Vermögen ist eventuell nicht ohne rechtliche Bedeutung.

Mein Interesse geht dahin, dass sich Bund und Länder Brandenburg und Mecklenburg ein wenig einlesen. Verwaltungsgerichte Potsdam, Greifswald und das Landgericht Bonn kennen die Akte inzwischen.






WII verzichtete 1938 nicht nur wegen seiner Residenz in Holland. Hauptgrund war es seine Söhne zum Bsp. Auwi mit  der Inhaberschaft der kriegswichtigen Vermögenskörper  auszustatten um Verfügungen wie die des Palais Schaumburg in Bonn via Plettenberg wegen des geplanten Krieges juristisch ermöglichen zu können.

Es geht nicht um andere Adelshäuser, Plettenberg handelt für Preussen und SChaumburg Lippe gleichzeitig und er bekommt anteilig Gehalt von beiden.

Same plot same tactics same person same time same purpose

Einsatz von Land Wald Kohle siehe Preussag für den Krieg

Land gibt Korn
Holz ist wichtig für Flugzeuge

Vorschub leisten, Vorbereitung eines Krieges und nun Forderungen ?




Samstag, 13. Juli 2019

Kriegsschuldfrage: Phoenix aus der Asche ?




Im Strafrecht liegt ein Versuch vor, wenn das Stadium des "Jetzt geht´s los" erreicht ist.

Die kollektive Schuld am Nationalsozialismus ist ein untauglicher Versuch der Entlastung, wenn konkretes, individuelle Handeln nachweisbar ist.

Konkrete Personen haben in Kenntnis von der beabsichtigten Nutzung des Palais Schaumburg in Bonn, dieses, freiwillig,  "übereignet", damit es zum Zwecke  der Durchführung eines Angriffskrieges eingesetzt wird.

Das Palais Schaumburg in Bonn wurde von der Verwaltungsleitung der Familie Schaumburg-Lippe, ohne Mitwirkung sämtlicher Familienmitglieder an die Reichswehr übertragen, damit in diesem Gebäude der Stab untergebracht wird, der den Angriff gegen Frankreich leiten sollte.

Stellt sich aufgrund dieser Erkenntnis eine Frage nach der Mitschuld am Krieg ?

Dies ist ein Gedanke der es wert ist in die Welt gesetzt zu werden.

Begriffe wie belastet, Unterstützer des Nationalsozialismus, Mitläufer greifen kurz.

Kann erwartet werden, dass das Bundeskanzleramt diese Fragen offiziell zur Kenntnis nimmt  ?

Schwierige Frage. Im Palais Schaumburg in Bonn treffen positive und negative Kräfte aufeinander. Ein vorbildliches politische System und eine Vergangenheit die einen Krieg auslöste. Wie kann dieser scheinbare Widerspruch nutzbringend für die Gemeinschaft dargestellt werden ? Phoenix aus der Asche ?

Das Palais Schaumburg beherbergte negative Macht, den Stab der Wehrmacht der einen Angriffskrieg steuerte. Das Palais Schaumburg beherbergte und beherbergt positive Macht, ein Kanzleramt. Selber Breitengrad in beiden Fällen.



Kurt von Plettenberg leitete die "Verkaufsverhandlungen"

https://www.vierprinzen.com/2018/12/kriegsvorbereitungen.html

Und ich habe ein berechtigtes Interesse daran, dass festgestellt wird, dass Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe an der Krigesvorbereitungshandlung nicht beteiligt war.

Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe

aus der Beilage vom Hannoverschen Kurier vom 24.8.1933: 
Wenn unseres Führers Wille und Graf Wilhelm ́s Geist sich vereinen, wird das neue Deutschland eine höchst unerschütterliche Unterstützung gefunden haben.” 
Das Vorwort zum Artikel lautete:
“Denn ich sehe aus der Pflege des Volkstumes, das echt in der Landschaft wurzelt, die grössere Liebe zu unserem Führer und Volkskanzler Adolf Hitler und der Nation erwachsen. Unterschrift: Dr. Alfred Meyer.”

Freitag, 12. Juli 2019

"Verkauf" des Palais Schaumburg an die Wehrmacht war eine Kriegsvorbereitungshandlung

Der "Verkauf " des Palais Schaumburg in Bonn an die Wehrmacht 1939 war eine Vorbereitungshandlung eines gegen Fankreich geplanten Krieges.

Deshalb musste 1936 Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe aus dem "Weg" geräumt werden.

Oberst Kuntzen vom Reichskriegsministerium am Abzug


siehe auch Schriftstücke zum Verkauf des Palais Schaumburg hier

https://www.vierprinzen.com/2018/12/kriegsvorbereitungen.html

interessante Fotos von der Trauerfeier aus Anlass des Todes von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und Ehefrau



Mittwoch, 10. Juli 2019

Reparationen an Griechenland und politische Korrektheit

Was ist politisch korrekt ?

Ich überlege: ein Gutachten des Deutschen Bundestages schliesst Ansprüche Griechenlands wegen Zwangsanleihen und anderen Schäden trotz Ablaufs einer 70 Jahre Frist nicht aus.

Ist es  politisch korrekt die Zueignung des Palais Schaumburg durch die Wehrmacht im Rahmen von Kriegsvorbereitungshandlungen in Frage zu stellen, auch wenn mein Grossvater nicht zu den üblichen Verfolgten zählte ?

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/004/1800451.pdf

Bundesregierung dazu:

Nahezu 69 Jahre nach Kriegsende und nach Jahrzehnten friedlicher, vertrauensvoller und fruchtbarer Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland mit der internationalen Staatengemeinschaft einschließlich dem NATO-Verbündeten und EU-Partner Griechenland hat die Reparationsfrage ihre Berechtigung verloren. Deutschland hat seit Beendigung des Zweiten Weltkrieges in hohem Maß Reparationsleistungen erbracht, die die betroffenen Staaten nach allgemeinem Völkerrecht zur Entschädigung ihrer Staatsangehörigen verwenden sollten. Allein durch Wiedergutmachung und sonstige Leistungen wurde ein Vielfaches der ursprünglich auf der Konferenz von Jalta ins Auge gefassten Reparationen in Höhe von 20 Mrd. US-Dollar erbracht. Im Übrigen wären Reparationen mehr als 65 Jahre nach Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen ohne jede Präzedenz.

Hat die Bundesregierung Überlegungen angestellt, ob sie sich im Falle einer Klage Griechenlands auf Zahlung von Reparationen oder Rückzahlung der Zwangsanleihe vor dem Internationalen Gerichtshof freiwillig dessen Rechtsprechung unterwerfen würde, und wenn ja, zu welchem Schluss ist sie dabei gekommen?

Diese Frage bezieht sich auf einen hypothetischen Sachverhalt. Die Bundesregierung nimmt zu hypothetischen Sachverhalten nicht Stellung.

Mein Verfahren vor dem Landgericht ist kein hypothetischer Sachverhalt.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Geh%C3%B6rt-das-Palais-Schaumburg-gar-nicht-dem-Staat-article4078986.html



Am heutigen Tage habe ich als Begründung für die Zulassung einer weiteren Beschwerde an das Landgericht Bonn geschrieben:

Gz: 6T 92/19

Zu meinen Ausführungen im Schriftsatz vom 8.5.2019 füge ich aus gegebenem Anlass hinzu:

Ein Gutachten des Deutschen Bundestages schliesst Ansprüche Griechenlands wegen Zwangsanleihen und anderen Schäden trotz Ablaufs einer 70 Jahre Frist nicht aus.


Die Bundesregierung antwortete auf die Kleine Anfrage der Fraktion der Linken:

"Nahezu 69 Jahre nach Kriegsende und nach Jahrzehnten friedlicher, vertrauensvoller und fruchtbarer Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland mit der internationalen Staatengemeinschaft einschließlich dem NATO-Verbündeten und EU-Partner Griechenland hat die Reparationsfrage ihre Berechtigung verloren. Deutschland hat seit Beendigung des Zweiten Weltkrieges in hohem Maß Reparationsleistungen erbracht, die die betroffenen Staaten nach allgemeinem Völkerrecht zur Entschädigung ihrer Staatsangehörigen verwenden sollten. Allein durch Wiedergutmachung und sonstige Leistungen wurde ein Vielfaches der ursprünglich auf der Konferenz von Jalta ins Auge gefassten Reparationen in Höhe von 20 Mrd. US-Dollar erbracht. Im Übrigen wären Reparationen mehr als 65 Jahre nach Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen ohne jede Präzedenz".

Hat die Bundesregierung Überlegungen angestellt, ob sie sich im Falle einer Klage Griechenlands auf Zahlung von Reparationen oder Rückzahlung der Zwangsanleihe vor dem Internationalen Gerichtshof freiwillig dessen Rechtsprechung unterwerfen würde, und wenn ja, zu welchem Schluss ist sie dabei gekommen?

"Diese Frage bezieht sich auf einen hypothetischen Sachverhalt. Die Bundesregierung nimmt zu hypothetischen Sachverhalten nicht Stellung".

Mein Verfahren vor dem Landgericht Bonn ist kein hypothetischer Sachverhalt. Ich bin der Ansicht, dass die Rechtsfrage nicht abschliessend in der ersten Instanz geklärt werden darf.


Rechtsanwalt