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Donnerstag, 15. Juli 2021

Anforderungen an Beschwerde beim EGMR ab 1 August 2021 verschärft

Ab 1 August 2021 beträgt die Frist zur Einreichung einer Beschwerde bei dem Europan Court of Human Rights in Strassburg nicht mehr sechs, sondern vier Monate.

Das Beschwerdeformular verlangt die Einhaltung präzistester Fromalia und Inhaltsangaben. 

Bedingung ist die Ausschöpfung des Rechtswegs.

Es ist somit erforderlich den Gang bis zum Bundesverfassungsgericht zu durchschreiten.

Ich habe Verfassungsgeschwerde eingereicht und gerügt, dass das Verwaltungsgericht in Greifswald den Anspruch auf rechtliches Gehör im Verfahren verletzt hat.

Es ist nicht davon auszugehen, dass das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde für zulässig erachten wird, dennoch ist es unabdingbar die Beschwerde einzureichen.

Das Formular des EGMR zwingt kurz un knapp darzulegen worin die Verletzung eines geschützten Menschenrechts besteht. Bei der Beschwerde einer Einzelperson geht es meist um die Verletzung von Artikel 6 Abs. 1 S. 1 MRK.

Zum Verfahren Boldebuck

Sämtliche Unterlagen die sich im Privatbesitz eines Miterbeserben von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und anderen familienangehörigen befinden werden von diesem weggesperrt.

Zufälligerweise aufgetauchte Urkunden belegen Machenschaften in der NS Zeit von Seiten eines Rechtsvorgängers zu Lasten anderer Rechtsvorgänger.

Der Antrag auf Wiederaufgreifen des Verfahrens wird mit der Begründung abgelehnt, der originäre Antrag auf Feststellung der Berechtigung nach dem EALG Gesetz sei verfristet wegen Fristablaufs, obwohl das Verwaltungsgericht Greifswald in einer vorherigen Entscheidung festgestellt hatte, dass eine Verfristung pauschal nicht festgestellt werden könne, eine Nachfristgewährung nicht ausgeschlossen sei. In der mündlichen Verhandlung unterblieb völlig eine Auseinandersetzung mit dem Inhalt der sogenannten Plettenbergakte ebenso mit der anschliessenden Frage der Nachsichtgewähurngsmöglichkeit. Die mündliche Verhandlung kreiste nur um die Erörterung der Frage der Bindungswirkung einer entgenstehenden materiellen Rechtskraft einer früheren Entscheidung zugunsten eines bestimmten konkurrierenden Antragstellers. Die Urteilsgründe beschäftigen sich über 900 Wörter lang mit der Rechtskraftproblematik. Das Bundesverwaltungsgericht bezeichnet diese Ausführungen als "obiter dictum".

Urteil des Verwaltungsgerichts Greifswald und Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts 

hier nachzulesen.

                                                         Foto by cherryX

                                            







Donnerstag, 8. Juli 2021

Quellenverzeichnis Buch Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem, 2006




QUELLENVERZEICHNIS BUCH VIER PRINZEN 2006

Quellen 

Ungedruckte Quellen 

BUNDESARCHIV BDC Aktenband 4312 Alfred Meyer: Parteikorrespondenz, SA-Obergruppenführer z.V. und Berufung in das Kuratorium des Deutschen Ahnenerbe (s) Parteistatistische Erhebung, Dr. jur. Günther Dermitzel, Z 42 IV Aktenband 3196 Spruchakte 3 Sp Js 1091/47 Stephan ZB 2 1103 A 1 S. 68; ZD 16 Obj. 2 Stephan ZA I 10194 A 13; ZA I 11992 A 13 Bl. 70 Prinzessin zu Schaumburg Lippe, Alexandra ZB II 1103 A 1 S. 68/69 Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP Stephan Z 21 Nr. 1160 Aktenband Nr. 1160 Zentraljustizamt Z 21 Nr. 1160 Aktenband Nr. 1159 Kontrollkommission für Deutschland Bodenreform Zentralnachweisstelle Aachen Informationen zu Wolrad, Stephan, Christian, Erbprinz Josias Waldeck und Pyrmont, Nikolaus Erbgrossherzogh von Oldenburg R 3/2017 Reichsbetriebskartei des Reichsministeriums für Rüstung und Kriegsproduktion zu Schaumburg-Lippe, vorhandenen Eintragungen einschliesslich der vom Ministerium erarbeiteten Ausfüllhinweise R3/3010, 57-Seiten lange Liste des Rüstungsamtes: Unterirdische Räume nach dem Stand vom 4.August 1944. R 3,Aktenband 443, Decknamenverzeichnis wie zuvor SS 172 B Film Friedrich Christian, katholischer Stift Kremsmünster R 58 Reichssicherheitshauptamt, Nr. des Aktenbandes: 6154 EBDAR Findbuch PK Film Nr. 226 Gnadenerlass Stephan wegen EBDAR R 3001 (alt 22) Mikrofiche zur Fideikommissauflösungsgesetzgebung und OFG Vorgänge R 3001 (alt 22) Reichsjustizministerium Hauptgebiet 8: Land- und Forstwirtschaft, auch Sammelakten betreffend Beschlüsse des Obersten Fideikommissgerichts R 3001 (alt 22) Aktenband 10191, 1 Familiengüter R 3001 (alt 22) Aktenband 10191, 2 OLG Celle R 3001 (alt 22) Aktenband 10191, 3 Gesamtübersicht gebundene Vermögen R 3001 (alt 22) Aktenband 10191, 5 Richtlinien Österreich R 3001 (alt 22) Aktenband 10191, 6 Korrespondenzen darüber, dass das Gesetz noch nicht in Kraft treten kann, weil noch kein Gespräch mit dem Führer möglich war R 3001 (alt 22) Aktenband 10191, 7 Entwurf einer Verordnung über den Waldschutz bei der Fideikommisauflösung R 3001 (alt 22) Aktenband 10191, 8 betr. Schutzforstverordnung Abteilung Österreich R 3001 (alt 22) Aktenband 10191, 9 enthält zustimmende Kenntnisnahme vom DVFidErlG 1939, auch Bericht des Vorsitzenden Rates Dr. Frauenberger (Vs des Fideikommiss Senates des OLG Wien über Besprechungen beim RJM Berlin mit Ministerialrat Dr. Koehler). R 3001 (alt 22 Aktenband 10813 (Verfahren Oberstes Fideikommiss Gericht Berlin 2/42 betr. das Schaumburg-Lippesche Hausvermögen R 3001 (alt 22) Aktenband 10191, 10 Reichsjustizminister schreibt an Reichsforstmeister und Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft mit der Bitte um baldige Zustimmung zur SchutzforstverordnungR 3001 (alt 22) Aktenband 63951 (Personalakte Ministerialdirektor Dr. Karl Koehler) R 3601, PA 121 (Personalakte Dr. Ernst Heinemann) Bestand R 87 Reichskommissar für die Behandlung feindlichen Vermögens Findbuchentwurf Ordner Aktenband 0.429 SS Verordnungsbaltt Nr. 1/37 Blatt 13 Stephan R 0901 BA 69226 Auswärtiges Amt Personal- und Verwaltungsabteilung Alphabetisches Verzeichnis der Beamten und Angestellten des auswärtigen Dienstes vom 22.5.1939 ZW 225 A 4; FB 1427 (Friedrich Christian) ZB II 1103 A 1 S. 68/69 Stephan ZD16 Obj. 2 Kreispolizei Schwerin zu Stephan in Boizenburg PK Film Nr. K 226 Ingeborg Oldenburg Korrespondenz mit Himmler Bundesarchiv unter NS 4 Anh./24 Geschäftsverteilungspläne des Sonderausschusses A 4. Dahlwitz Hoppegarten SS Führungspersonalakten 72-B (Film) Landerwerb Stephan (durch Plettenberg),Waldeck,Totenkopfring, Greifelt, Freundschaft zu Wolrad... BDC NSDAP Gaukarteikarte, Parteistatistsiche Erhebung, ZW 225 A.4, FB 1427 A.3, Negativ Nr. RSHA 1703 FC, 1581/3280 P 1 Friedrich Christian BDC Gaukarteikarte Jörg Dienemann BDC PK Dreier 27.4.98 ZM 1553 A, 6; ZM 1455 A 3 Bl. 114; ZM 1484 A6; ZB II 6126 A 60; ZB II 1103 A.1 Nl. 8; sowje, DAL; DAL 38; DAL 1934/37, 1944 Pyrmont und Waldeck, Josias BDC Gaukarteikarte Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe R 144 Nr. 317, 415 und 413 HTO R 88 II Findbücher HTO Dienstakten 3616/3 des Bundesarchivs: Einleitung zu den Beständen der HTO Juli 1981 Bundesarchiv Koblenz R 58 Aktenband 6154 A. 1-6 Sicherheitsdienst des RFSS SD - Hauptamt Freimaurer Logen (darin auch die Grosse National-Mutterloge zu den drei Weltkugeln) RBK (Reichsbetriebskartei) Gau Niederdonau Bestand R 3 Nr. des Aktenbandes 2018. 

BUNDESARCHIV MILITÄRARCHIV FREIBURG 

Wehrstammbücher Heinrich und Wolrad Prinzen zu Schaumburg-Lippe 

NLA BÜCKEBURG L 23 Nr. 189 (Generalakten betr. Fürstliches Hausgesetz, inkl. Dr. Heinrich Zwitzers) L 121 a Nr. 3761 (Amtsgericht Bückeburg Registerakten Fürstlich Bad Eilsen Betriebsgesellschaft m.b.H., Bad Eilsen HRB 59) L 23 Nr. 264 zivilrechtliche Streitigkeit zwischen Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe und der Firma Schaumburger Steinbrüche Schaumburg Des. L 4 Nr. 16 (Namensfragen) Schaumburg Orig. 2 A Nr. 560 Personal der Schlösser Bückeburg, Arensburg und Wilhelmstein Schaumburg Des. L 4 Nr. 4952 Auflösung der Familienfideikommisse 1920-1941 (Brief Wolrad an Meyer 19.10.1941) L 121a Acc. 2000/031 Nr. 3 Registerakten Steyerling GmbH HRB 21 Handelsregister AG Bückeburg L 121 Acc. 21/92 Nr. 1-3 Handelsregister AG Bückeburg L 121 a Nr. 719 Firma Fürstliche Dampfmühle (Handelsregister) mit vielen Schriftsätzen zur Frage der Berechtigung des “Fürstlichen Hauses” als Inhaber ud Namensfrage Schaumburg Des. L 4 Akte Nr. 11381 (Domanialteilungsvertrag, Namensfrage, Göring, Hess,Anfechtung Domanialteilungsvertrag) L 23 Nr. 258 Klage LG Bückeburg Haus Schaumburg Lippe gegen Staat Schaumburg Lippe wegen Schaumburger Gesamt Kohlenbergwerk L 23 Nr, 246 Klage Wolrad gegen Adolf, darin Akte LG Berlin I O 180/21 Adolf gegen Silberstein,Wolrad, Stephan und Heinrich Schaumburg Des. L 4 (Landesregierung) N 113 S 1 Bl. 31ff) L23 Nr. 247:Az LG Bückeburg O.82/21 Klage Stephan / Adolf L23 Nr. 251 Klage Stephan / Haus Schaumburg-Lippe L23 Nr. 245 : L 23 Nr. 245 (Az LG Bückeburg O.56/21): Klage Grossherzog Oldenburg / Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe L23 Nr. 258 Klage Fürstliches Haus Schaumburg Lippe / Freistaat Schaumburg - Lippe wg, Einwilligung zur Auszahlung seitens der Rinteln-Stadthagener Eisenbahngesellschaft bei dem Gesamtbergamt G.m.b.H. in Obernkirchen. L 135 Nr. 311 Kriegsgefangenenwesen L 23 Nr. 271 LG Bückeburg Klage Betz / Wolrad (wg. Gemag) Dep. 41 Acc 9/91 Nr. 28 IHK Akte Gemag L 4 Nr. 12407 betr. Nutzung des Residenzschlosses Bückeburg für Zwecke des Reiches inc. der zur Akte gehörenden Grundrisse des Schlosses,Visite von Albert Speer (heutige Archivsignatur S 1 A Nr. 10708). (Sta Bückeburg D 20 Acc. 18/99 Nr. 5-8).Heberegister der AOK . 

NLA HANNOVER Hann. 173 Acc. 123/87 Nr.146,Bl. 42) Generalakte des OLG Celle Nds. 173 Acc. 131/82 Nr. 800 (Fideikommissauflverfahren FS I 52) Nds. 173 Acc. 131/82 Nr. 802 (Fideikommissauflverfahren FS V 29 OLG Kiel) Nds. 173 Acc. 131/82 Nr. 802 (Fideikommissauflverfahren FS V 29 KG Berlin) Hann 173 Acc 131/82 Nr. 557 Registratursignatur FS I 52 Laufzeit von 1956 ….1975 Das Fürstlich Schaumburg Lippische Hausvermögen Hann 173 Acc 131/82 Nr. 557/1 Registratursignatur FS I 52 Laufzeit von 1942 ….1951 Das Fürstliche Schaumburg Lippische Hausvermögen Hann 173 Acc 131/82 Nr. 557/2 Registratursignatur FS I 52 Laufzeit von 1951 ….1952 Das Fürstliche Schaumburg Lippische Hausvermögen Hann 173 Acc 131/82 Nr. 557/3 Registratursignatur FS I 52 Laufzeit von 1952 ….1955 Das Fürstliche Schaumburg Lippische Hausvermögen : Nds. 401 Acc. 112/83 Nr. 422 (Gemälde Schloss Bückeburg) Nds. 173 Acc.131/82 Nr. 566/1 FS I 52 Beiheft Nesselblatt Nds. 173 Acc. 131/82 Nr. 806 (FS V 29 Band 6 Stiftung) Nds. 173 Acc. 131/82 Nr. 807 (Generalakten des OLG Hamm Hausvermögen Schaumburg-Lippe) Nds. 173 Acc. 131/82 Nr. 799 (FS V 29 Stiftung) Nds. 173 Acc. 131/82 Nr. 805 (die in Mecklenburg belegenen Bestandteile FS I 52 OLG Rostock) Nds. Hann 173 Acc. 123/87 Nr. 146 Generalakten zur Einrichtung der Fideikommissund Fideikommissauflösungsbehörden, 1936-1960 Nds. 171 Hann Nr. 12995 Entnazifizierungsakte Bathildis (Ehefrau Wolrad) Nds. 171 Hannover 4332 Entnazifizierungsakte Fürstliches Haus Schaumburg Lippe und Wolrad und Bathildis Nds. 171 Hannover 7762 Entnazifizierungsakte Dr.Wolrad Schwertfeger Nds. 171 Hann Nr. 107 Entnazifizierungsvorgang Wolrad und Bathildiszu SdhaumburgLippe Niedersachen Des. E Hannover Verfahrensakte Dreier Karl, Az VE 1967/1629 (Bückeburg) Nds. 171 Hann Nr. 8673 Entnazifizierungsakte Ernst August von Hannover Nds. 171 Hann. Nr. 15039 Entnazifizierungsakte Bruno Pfennig Nds. Hann 173 Personalakten der Richter am OLG Celle Remkes,Tasche und Harten Hann Nds. 710 Acc 2005/87 Nr. 1/2 Personalakte Richter Figge StA Hannover Schaumburg: Orig. 2 A 560 und 562. 

AMT DER NIEDERÖSTERREICHISCHEN LANDESREGIERUNG Fideikommissakten beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung (Sitz in St. Pölten), Archiv Aussendepot Bad Pirawarth Grundbesitzbögen. Karte Steyerling, Übersichtstabellen Fideikommisse, darunter Fideikommissakte Schutzforste Schaumburg Lippe 

ÖSTERREICHISCHES STAATSARCHIV HAUS- HOF UND STAATSARCHIV WIEN Akten des Obersthofmarschallamtes betreffend Verlassenschaftsabhandlung Fürstin Hermine zu Schaumburg Lippe 

OBERÖSTERREICHICHES LANDESARCHIV LINZ Oberösterreichiches Landesarchiv Linz Bestand Reichstatthalterei Oberdonau, Unterabteilung IV a/L, Index Abt. IV a/L 1940-1946 Hs 102 (Film 5321), Aktenzahlen 1333/1941, 1803/1941, 342/1943, 454/1944 und 224/1945 weiter: Kopien der Aktenüberischt aus den Protokollbüchern des Bestandes Landesregierung seit 1945, Abteilung VS-I, Aktenzahlen 628/1953 (Film Nr. 8283) und VS-I 1051/1056 (Film Nr. 8715).Weiter aus dem Bestand VS/I 1956 Hs 564 Zt. 201/1954,VS/I 1956 Hs 566 Zt. 1051/1956 (Steyerling) Strafsache 3 St 5084/46 Franz Josef Prinz zu Schaumburg Lippe wegen Par. 8, 10/1, 3 VG Landesgericht Linz 

ÖSTERREICHISCHES STAATSARCHIV ARCHIV DER REPUBLIK Akten Finanzprokuratur Forstgut Steyerling (OstA/AdR, 06/Finanzprokuratur Wien, GZ 21.265, Karton 497) Archiv der Republik, Bundesministerium für Finanzen Akt 453-166 Erfassungsanträge Albrecht Prinz zu Schaumburg Lippe, geb. 17.10.1900 und Franz Josef Prinz zu Schaumburg Lippe geb. 01.09.1899 (ÖstA/AdR, 02/BMI/Gauakten/EA 424/691 bzw. 424/643) Film 8283 (VS 628/1953) Bestände Bundesministerium Vermögenssicherung und Wirtschaftsplanung: Bestände des Bundesministeriums für Justiz (Sektion I, GZ 14.022-1/55).Aktenvermerk unter der Geschäftszahl 10.533-1/56, Akte R 22012/2-AdR/2002 Archiv der Republik 

GEHEIMES STAATSARCHIV PREUSSISCHER KULTURBESITZ GSTA PK, I HA Rep. 100 A Generalverwaltung des vormals regierenden Preussischen Königshauses Nr. 67 (Plettenberg) und Nr. 41 (Hausminister Dommes) GSTA PK I, HA Rep 167,Akte 757 Oberstes Fideikommissgericht Berlin und RJM Rep 90 A Nr. 257 (Schriftverkehr Wolrad - Göring) Rep. 90 a H II 3 b Nr. 23/1 Staatsministerium Nachweisung des sowohl in Preussen als auch in Schaumburg-Lippe gelegenen Vermögens 1929 

POLITISCHES ARCHIV DES AUSWÄRTIGEN AMTES Pers H 013087 und 013088 (Stephan) Berichte die die Gesandtschaft in Mexiko über den Flugzeugabsturz verfasst hatte (Archivband R 91277) R 30294 Schreiben (Einschreiben) der Gestapa in Sachen Adolf und Elisabeth 

STAATSARCHIV POZNAN APP 759-12, Bl. 216 ff; Bruno Pfennig hatte als Leiter der Rechtsabteilung der HTO, am 14 Oktober 1940 in Posen einen Vortrag gehalten zur kurz vor der Verabschiedung stehenden Polenvermögensverordnung. (das Manuskript) 

 PUBLIC RECORD OFFICE LONDON KEW FO 1030/ 171/ 112729 FO 1049/ 1132/ 206253 Kopf Wilhelm FO 1049/ 1418/ 206253 Kopf Wilhelm FO 1049/ 1885/ 206253 Kopf Wilhelm FO 1032 1371 119517 Daily Mail Aktion FO 1032 1461 119517 Missing paintings FO 1032 1370 119517 Geselfield Castle (?) FO 1046 201 119517 FO 936 138 119517 FO 1030 151 112729 FO 944/124 FO 1046 202 Preussische Krone AIR 20/ 11692 (PRO/WO 235/491-96; JAG nº. 317) Steinbergen Quarry Case: 1/1948 bis 5/1948 HW 1/3683 TOP SECRET ULTRA Bericht vom 29.3.1945 Untertageverlagerungen 

SONDERARCHIV MOSKAU (MILITÄRARCHIV) Abschrift eines Schreibens Friedrich Christians an seinen Rechtsanwalt Dr. Ganske (aus dem Sonderarchiv in Moskau erhalten) 

NATIONAL ARCHIVES WASHINGTON NARA 2 College Park, MD RG 242 T 501 Rolls 213, 215, 216, 217, 218 (OFK 365) 

LANDESHAUPTARCHIV SCHWERIN Nr. 915 Wilhelminenhof cp. Parum Landeshauptarchiv Schwerin, A 16/02 Meckl. Ministerium für Justiz Lehngüter III Nr. 645 Reinshagen Güstrow Landeshauptarchiv Schwerin, 5.12-6/2 Meckl. Ministerium für Justiz Lehnregistratur III Nr. 36 Landeshauptarchiv Schwerin, 5.12-6/2 Meckl. Ministerium für Justiz Lehnregistratur III Nr. 67 Landeshauptarchiv Schwerin, 5.12-6/2 Meckl. Ministerium für Justiz Lehnregistratur III Nr. 100 Schriftverkehr Hofkammer mit Reichstatthalter Friedrich Hildebrandt 

STAATSARCHIV MÜNCHEN Staatsarchiv München SpKa Karton 1587 Friedrich Christian 

 STAATSARCHIV WÜRTTEMBERG (StAWü, RSF I 21 C 14/2) Friedrich Christian wegen Feuerrede Goebbels 

LANDESARCHIV NORDRHEIN- WESTFALEN, STAATS- UND PERSONENSTANDSARCHIV DETMOLD (D 2 C Minden Nr. 22) Gefangenenbuch des Polizeigefängnisses Minden, Arbeitserziehungslager Bad Eilsen STAATSARCHIV NÜRNBERG Spruchkammer Hilpoltstein /Heideck Alexandra Prinzessin zu Schaumburg-Lippe (HK 10002) 

BRANDENBURGISCHES LANDESHAUPTARCHIV, POTSDAM Rep. 5 E Amtsgericht Potsdam Nr. 968, Bl. 22, 23 die Niederschrift über die Gründungsversammlung des Vereins Ebdar zu Berlin vom 27 August 1932. 

STAATSARCHIV OLDENBURG VE 1975/48 Entnazifizierungsakte Stephan Kategorie IV 

STAATSARCHIV MÜNCHEN AUSSENSTELLE EICHSTÄTT Notariat München VII,Jahrgang 1923, URNR. 21796 (Empfangsbestätigung Erhalt Erbvertrag Adolf-Elisabeth Fürsten zu Schaumburg Lippe durch das AG Bückeburg am 18April 1936) 

INTERNET www.lostart.de (Suchdateien BKM) www.ghwk.de (Haus der Wannsee-Konferenz- Gedenk- und Bildungsstätte) www.hitlers-escape.com (Protokoll von Thermann) www.bergenbelsen.de (Gedenkstätte Bergen-Belsen) www.ess.uwe.ac.uk/genocide/browningfn5.htm (Evidence for the Implementation of the final solution Christopher Browning, Fussnoten 111 und 112) www.oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de (Urteil OVG 11 LB 123/02 Versagung Akteneinsicht Bestände Staatsarchiv Bückeburg) google suche Notz 23/03 (BGH Beschluss Notarsenat 2 März 2004 Versagung Information durch Notar) 

VERFAHRENSAKTEN Auskunftsklage Landgericht Hannover Auskunftsklage 12 O 6106/01 OLG Celle Berufung 7 U 159/02 BGH Beschwerde Nichtzulassung Revision V ZR (erst 156/03) 159/04 Verfassungsbeschwerde 1. Senat 3. Kammer 1 BvR 587/05 Einsichtnahme in Staatsarchiv Bückeburg Verwaltungsgericht Hannover 6 A 1359/01 OVG Lüneburg 11LB 123/02 Bundesverwaltungsgericht 3 B 176.02 Verfassungsbeschwerde 1 BvR 442-03 Wiederaufnahme 11 LB 26/04 Beschwerde gegen Nichtzulassung der Revision (noch ohne Gz, BverwG in Leipzig) Entbindung Notar von Verschwiegenheit Einsichtnahme in Notarsakten Bückeburg Präsident Landgericht Bückeburg Sch 136S H VII vom 27.7.01 Not 7/02 OLG Celle BGH NOTZ 23/03 Antrag auf Ausgleichsleistungen Verfahrensakte Ausgleichs- und Versicherungsamt Stadt Hannover Akte 55.15/S 72120b Lastenausgleichsverfahren Philipp Ernst Anträge auf Ausgleichsleistungen gemäss EALG vor dem Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen in Schwerin. Anträge auf Ausgleichsleistungen gemäss EALG vor einer noch unbekannten Behörde. VG Potsdam 1K 2271/05 VG Greifswald 5 A 1302/05 

VERSCHIEDENE VERFAHREN Amtsgericht Bückeburg Gerichtsakten LG 20 17/74 (8 grosse Ordner, Entschädigung Steinbruch) OLG Celle Urteil Entschädigng Steinbruch Steinbergen, OLG Celle 4 U 191/75 (2. Instanz) AG Bückeburg Nachlassgericht Ablehnung der Zuständigkeit Erbfall Adolf 2 VI 5/37 Bs. vom 10.3.2003 Amtsgericht Bückeburg Nachlassakte NZS 2 VI 5/37 (Adolf) Amtsgericht Bückeburg Nachlassakte NZS 12/19 (Georg) Amtsgericht Bückeburg Nachlassgericht AR Sache ohne Geschäftszeichen, Antrag auf Auskunft zur Erbfolge nach Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe u.a. Juli 1994-Mai 1995 Amtsgericht Bückeburg Nachlassgericht AR 6/01, Antrag auf Auskunft zur Erbfolge nach Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe u.a. Februar 2001-Mai 2001 Amtsgericht Stadthagen Nachlassgericht AR 93/94 Antrag auf Auskunft zur Erbfolge nach Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe u.a. Juli 1994 Staatsanwaltschaft Bückeburg NZS-407 Js 854/86 Ermittlungsakte Koch u.a. Vorwurf Mord Prozess Wolrad / Philipp Beetz (ehemaliger Aktionär der GEMAG), vor dem Wiedergutmachungsamt bei dem Landgericht Bückeburg im Jahr 1950 in der Rückerstattungssache wegen der “feindlichen “ Übernahme der Wubag (später Gemag) (Aktenzeichen WgA 15/49) Generalakte des Amtsgerichts Bückeburg E 145 April 1967:Aktenaussonderung Landgericht Bückeburg der Präsident Dienstaufsichtsbeschwerde E 313 II-1/01 Amtsgericht Bückeburg Der Direktor E 3133 a Niedersächsisches Justizministerium 3133E 1 - 101.6/2001 Bundesministerium der Finanzen GZ V B 6 - VV 5195-6/05 Petitionsverfahren Deutscher Bundestag Pet 2-15-08-250-031286 Widergutmachung nationalsozialistischen Unrechts (Rückforderung Lastenausgleich bei jenen deren Rechtsvorgänger erheblich Vorschub leisteten und Verwendung für NS-Verfolgte und Zwangsarbeiter) 

GRUNDBUCHAKTEN Deutschland AG Bückeburg Grundbuchakte Grundstück der Gemag Bl. 4250 (bzw. Bl. 1274, 1156) Grundbuch Bonn Palais Schaumburg Band 150 Blatt 5976 Amtsgericht Rinteln Grundbuchamt Grundbuch von Steinbergen Blatt 224, 231, 115, 189 und 190 (Messingberg,Arensburg u.a.) Amtsgericht Neustadt/Rbge. Blatt 1519 Steinhuder Meer Vermessungs- und Katasterbehörde Rinteln Auszug aus der Liegenschaftskarte Gemeinde Rinteln Stadt, Gemarkung Steinbergen Flur 9 (Antrag A 2086/2001 vom 15.11.2001) Steinbruch Steinbergen. Amtsgericht Bückeburg Grundbuchamt Schlossbezirk Blatt 4603 (ehemals Grundbuch von Bückeburg Band 39 Artikel 1, 770 Mutterrolle Artikel Nummer 1., 707, 733, 734). Grundbuch Amtsgericht Bückeburg Postadresse Brunnenpromenade 2, 31707 Bad Eilsen Flur 2 Flst. 80/23 Grundbuch Bad Eilsen Grundbuchbezirk 034658, Blatt 1181, Bestandsverzeichnis 57. Fürstenhof, heutiger Eigentümer LVA Hannover AG Bückeburg (Grundbuchblatt Bückeburg 4251). Gemag. 

GRUNDBUCHAKTEN Österreich Bezirksgericht Gmunden Grundbuch 42119 Grünau Bezirksgericht Linz Hauptbuch der Oberösterreichischen Landtafel EZ 1131 (Gut Steyerling) Bezirksgericht Kirchdorf Krems Gut Steyerling Bezirksgericht Windischgarsten Eigentumsblatt des historischen Grundbuches, Urkunden Tagebuchzahl 437/1936 und 174/1915 

PRIVATARCHIV Tagebuch Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe (handschriftlich, 24.7.1906- 16.10.1947) 412 S. Ingeborg Alix Prinzessin Stephan zu Schaumburg-Lippe Herzogin von Oldenburg, Bunte Bilder aus bewegten Zeiten 2 Bände 1919 - 1936 (480 S.) und 1936-1938 (341 S.) (maschinenschr.Tagebücher); Ingeborg Alix Prinzessin Stephan zu Schaumburg-Lippe Herzogin von Oldenburg Eine unter Millionen (maschinschr.Tagebuch), Zeit um 1945-1946, Flucht vor den Allierten 216 S. Diverse Testamentsabschriften Diverse Korrespondenz: von Heinrich, Stephan,Wolrad und Friedrich Christian 

Gedruckte Quellen 

BAEDEKERS Generalgouvernement, Leipzig Karl Baedeker 1943 DÖRING, GÜNTER, WINKELHAKE FRIEDRICH UND LEHMANN, RALF MARKUS, Geschichte und Geschichten, 60 Jahre danach, der Zweite Weltkrieg in Bad Eilsen und Umgebung, herausgegeben vom Heimat- und Kulturverein Eilsen e. V. im Jahre 2005 DOKUMENTATION des 4. Werkstattgespräches von steinzeichen steinbergen, am 24 November 1999 in Steinbergen Kleine Reihe Heft 1, (Schaumburger Landschaft) HARTMANN, CHRISTIAN, HÜRTER, JOHANNES, POHL, DIETER UND TOPPE, ANDREAS. Wehrmacht in der nationalsozialistischen Diktatur. Ein Forschungsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte. HENNEMANN, Postdirector, Ueber die Gültigkeit der ohne lehnherrliche Bewilligung in Lehnen errichteten Fideicommis- und Primogenitur Verordnungen nach Mecklenburgischem Rechten vom Postdirector Hennemann, zu Schwerin, Schwerin, 1795. (Bestand: Max Planck Institut für europïsche Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main). HERDERSCHULE, Geschichtswekstatt der, Bückeburg “Gebt uns unsere Würde wieder” Zwangsarbeit in Schaumburg, Stand Januar 2005, HÖING, DR. HUBERT Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Staatsarchivs in Bückeburg, Göttingen :Vandenhoeck und Ruprecht, 2004 KOEHLER, KARL DR./HEINEMANN, ERNST DR. “Das Erlöschen der Familienfideikommisse“, erschienen im Vahlen Verlag in Berlin, 1940 Deutsche Bücherei Leipzig Signatur 1940 A 6690 KRANZ, HERBERT, Hinter den Kulissen der Kabinette und Generalstäbe,Verlag Die Zeil Frankfurt am Main, 1941 MALINOWSKI, STEPHAN, Vom König zum Führer, Deutscher Adel und Nationalsozialismus, 2003 Akademie Verlag, Berlin MEYER, STEFAN, Das NS Straflager im Steinbruch Steinbergen 1943-1945 (Referat), Schaumburger Landschaft MEYERS Reisebücher, Norditalien, 1933, Bibliographische Institut AG ORDWAY III, FREDERICK I., SHARPE, MITCHELL R., The Rocket Team, Edition 2003,Apogee Books Publication OVEN, VON, WILFRED Wer war Goebbels, Biographie aus der Nähe 1987 Herbig Verlagsbuchhandlung München Berlin DU PREL, MAX, FREIHERR, Das Generalgouvernement Herausgegeben und bearbeitet von, Konrad Triltsch Verlag Würzburg 1942 ROSENKÖTTER, BERNHARD DR.,Treuhandpolitik Die Haupttreuhandstelle Ost und der Raub polnischer Vermögen 1939-1945, Klartext Verlag Essen 2003 SCHAUMBURG-LIPPE, FRIEDRICH CHRISTIAN PRINZ ZU, Zwischen Krone und Kerker, Limes Verlag 1952 SCHAUMBURG-LIPPE, FRIEDRICH CHRISTIAN PRINZ ZU, Fahnen gegen Fetzen, Dr.Riegler Verlag für vaterländische Literatur, Berlin 3.9.1938 SCHAUMBURG-LIPPE, FRIEDRICH CHRISTIAN PRINZ ZU, Dr. G. Limes Verlag 1963 SCHAUMBURG-LIPPE, FRIEDRICH CHRISTIAN PRINZ ZU, Souveräne Menschen Druffel Verlag 1973 SCHAUMBURG-LIPPE, FRIEDRICH CHRISTIAN PRINZ ZU, Verdammte Pflicht und Schuldigkeit Druffel Verlag 1966 SCHAUMBURG-LIPPE, FRIEDRICH CHRISTIAN PRINZ ZU, im Selbstverlag erschienene Schrift mit dem Titel “Hände weg von Schaumburg Lippe!”, 1932 SCHÜTTE, INGRID UND SCHÜTTE,WERNER, Das Eilser Minchen, Die Geschichte der Bad Eilsener Kleinbahn,, 2001,Verlag Uhle und Kleimann, Lübbecke SPECKNER, HUBERT, MAG. DR., Oberstleutnant des höheren militärfachlichen Dienstes; seit 2000 Referatsleiter für interdisziplinäre Forschung an der militärgeschichtlichen Forschungs-abteilung/HGM.”... in der Gewalt des Feindes”, Das Kriegsgefangenenwesen der Deutschen Wehrmacht 1939-45 ; Impressum : Bundesministerium für Landesverteifigung, Rossauer Lände 1, 1090 Wien STÄNDER, ILSE, Das Aussenlager Boizenburg des KZ Neuengamme Heimatmuseum Boizenburg 1996. STROBL, EDUARD RITTER VON ALBEG, Dr. Das Obersthofmarschallamt Sr. k. u. k. Apostolischen Majestät,, Innsbruck 1908, Seiten122 und 123 TECH ANDREA, Arbeitserziehungslager in Nordwestdeutschland 1940-1945. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2003, S. 232-244 (“Das Aussenkommando des AEL Lahde in Steinbergen” VULTEJUS, ULRICH (1982): Goldene Jugendzeit; in: Werner Holtfort, Norbert Kandel, Wilfried Köppen, Ulrich Vultejus, Hinter den Fassaden. Geschichten aus einer Deutschen Stadt. Göttingen, S. 75-96 WICHERT, HANS WALTER, Herausgeber, Decknamenverzeichnis deutscher unterirdischer Bauten des zweiten Weltkrieges, Druckerei Joh. Schulte, Marsberg 1993. WIEDEN, BRAGE, BEI DER, Schaumburg Lippische Heimat Blätter, Heft 1, Januar 1986, S. 65, (68). Stephan Kekule von Stradonitz WIEDEN, BEI DER, HELGE, Schaumburger Studien Heft 25 Schaumburg Lippische Genealogie 1969 Verlag Grimme Bückeburg WIEGMANN,W. “Festschrift zur Feier der silbernen Hochzeit am 16 April 1907” Georgs und Marie Annas, Fürsten zu Schaumburg-Lippe, gedruckt im Auftrage des Fürstlichen Ministeriums zu Bückeburg, gedruckt von der Grimme´schen Hofbuchdruckerei in Bückeburg, Heinrich Grimme WÖHRMANN, OTTO, Dr. Landwirtschaftsrecht, 1951 ZIMMER, BERND JOACHIM, Deckname Arthur, Das KZ-Aussenkommando in der SSFührerschule Arolsen, Nationalsozialismus in Nordhessen, Schriften der regionalen Zeitgeschichte Heft 17, Herausgeber Universität Gesamthochschule Kassel 3. Auflage 2001 

PERIODIKA (GENERALANZEIGER 10 Mai 1918). Marie Annas Tod BEILAGE HANNOVERSCHER KURIER vom 24.8.1933. Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe DIE SCHAUMBURG vom 30.3.1936.Tod Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe EXCELSIOR Mexico, D.F. 27, 28 und 29 März 1936 Flugzeugabsturz DIARIO DE YUCATAN 27, 28 März 2 April 1936 Flugzeugabsturz GENERAL-ANZEIGER für Schaumburg-Lippe Nr. 1993 vom 9 Mai 1936)Bestattung Adolfs DER BLITZ Kampfblatt für deutsche Aktion 16.Mai 1937 Friedrich Hasselbacher, Freimaurersachverständige: die Christian Science. Eine freimaurerische Vorhofgemeinde. SUNDAY EXPRESS 30.3.1947 “Nach dem Endsieg” DAILY MAIL 8.7.1947 Diebstahlsaffaire Schloss Bückeburg SCHAUMBURGER LANDESZEITUNG 12.11.1952 (Tod Heinrichs) LANDESZEITUNG am 15.11.1952 (Bestattung Heinrich Mausoleum) GENERALANZEIGER vom 21.11.1952 (Trauerfeier Heinrich) CELLER ZÜNDEL. Kommunale Monatszeitung, 6. Jg., H. 9, 1986, S. 5 Otto Wöhrmann. Eine typische Karriere; Vultejus, Ulrich, in einem Interview zum 275 Jubiläeum des OLG Celle unter dem Titel Braune Justitia in Zündel, Kommunale Monatszeitung Heft 6, 1986, S. 3-6 GENERALANZEIGER Nr. 52 vom 29.12.1988 Mordtaten bleiben ungesühnt DEWEZET vom 27.9.2002 Zur Ausstellung Justiz im Nationalsozialismus (Schaumburg lippische Landeszeitung vom 5.1.2005) HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG 18.9.2002 Der Prinz lässt sich nicht in die Akten sehen Heft 3/2005 der Zeitung ELAN (Evangelisch - Lutherische Ansichten und Nachrichten, Zeitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe Gedenken zum 100. Geburtstag von Dr.Wolrad Schwertfeger 

Abhanden gekommene Quellen 

Testamente Adolf, Ehe- und Erbvertrag zwischen Adolf und Elisabeth vom 10 Januar 1920 (Nr. 11/20 des Notariatsregisters des Notars Justizrat Dr. Lebin in Berlin), Auskunft AG Schöneberg: Urkundenrollen Dr. Lebin vernichtet, endeten Januar 1933; Urkunde -Abänderung eines Ehe- und Erb-sowie Kindererziehungsvertrage- auf Vorableben des Mannes, geschlossen zwischen Adolf und Elisabeth Geschäftsnummer 21796, Notar J.Hellmaier, 14.12.1923, Notariat VII München; Testamentsakte Georg, Erbscheinsakte Georg, Testamentsakte Adolf, Erbscheinsakte Adolf, Testamentsollstreckerzeugnisakte Adolf VI 27/38,AG Bückeburg 14.4.1938, Erbscheinsakte Heinrich, Erbscheinsakte Erika Gräfin Hardenberg, Testamentsakte Heinrich, Testamentsakte Erika, Nachlassakte Moritz, Fideikommissakten OLG Celle (30 Jahre), Fürstliches Bad Eilsen Betriebs GmbH. Meldungen Akte HRB zum Eigentumswechsel 1940, 41 und 42, Geschäftsverteilungsplan OLG Celle, 1945-1959, Fideikommissakten OLG Wien FS 263/53, Grundbuchakten Steinhuder Meer 1935 nicht auffindbar, Grundbuchakten Bad Eilsen Eintragungsgrundlagen nicht auffindbar, Grundbuchakte Steinbergen Eintragungsgrundlage Fürstliches Haus Juli 1935 nicht auffindbar, Aus der Personalakte Dr. Robert Figge Unterlagen zwischen 1940-1945, Aus der Entnazifizierungsakte Dr. Schwertfeger fehlt ein Grossteil des Lebenslaufes, Aus der Registerakte des Amtsgerichtes Bückeburg II der Firma “Fürstliches Bad Eilsen Betriebs-gesellschaft mbH” die Meldungen von 1940, 1941, 1942, Registerakten Bad Eilsener Kleinbahn gmbH 

Verbotene Quellen* *

Verbot vom « Fürsten » und der Justiz und der niedersächsischen Staatskanzlei verhängt NLA Bückeburg Dep.A XVI 60/61 Mexikanische Sterbeurkunden Dep. A XIV 19 Ehe- und Erbvertrag vom 10 Januar 1920 (Nr. 11/20 des Notariatsregisters des Notars Justizrat Dr. Lebin in Berlin), deponiert im “Hausarchiv Bückeburg” ; Urkunde -Abänderung eines Ehe- und Erb-sowie Kindererziehungsvertrages- auf Vorableben des Mannes, geschlossen zwischen Adolf und Elisabeth Geschäftsnummer 21796, Notar J. Hellmaier, 14.12.1923, Notariat VII München; Findbuch oder Findbücher zu den staatlichen Beständen über Georg und Adolf dürfen trotz Miterbenstellung nicht eingesehen werden, nicht einmal so weit sie kein Depositum betreffen und zwar Archivunterlagen die in den Schriften des Bundesarchivs 17/II beschrieben sind von Wolfgang Mommsen.Auf S. 1086: Schaumburg-Lippe, Adolf Fürst zu, 1883-1936: 1911-1918 regierender Fürst zu Schaumburg-Lippe in Bückeburg, resignierte 1918. Echter Nachlass Inh. Überwiegend Familienbriefe u. private Rechnungen. Umfang: 0, 50 lfd. M. Ehemals Schaumburg Lippesches Hausarchiv in Bückeburg. 1971 mit diesem ins Staatsarchiv Bückeburg, Niedersachsen, gelangt. und Schaumburg-Lippe, Georg Fürst zu, 1846-1911: 1893-1911 regierender Fürst zu Schaumburg-Lippe in Bückeburg, preussischer Generalleutnant a´la suite der Armee. Echter Nachlass Inhalt überwiegend Familienbriefe u. private Rechnungen. Umfang: 0, 50 lfd. M. Ehemals Schaumburg Lippesches Hausarchiv in Bückeburg. 1971 mit diesem ins Staatsarchiv Bückeburg, Niedersachsen, gelangt. Findbücher zu den Deposita, sowie sämtliche Unterlagen die im Bestandsverzeichnis des Staatsarchivs Bückeburg als Depositum verzeichnet sind, auch wenn sie gemäss Par. 2259 BGB ablieferungspflichtige Unterlagen betreffen . Versagungen von Information ausgesprochen von: Verwaltungsgericht Hannover Einsichtnahme Deposita und Nichtdeposita Oberverwaltungsgericht Lüneburg Einsichtnahme Deposita und Nichtdeposita Bundesverwaltungsgericht Einsichtnahme Deposita und Nichtdeposita Bundesverfassungsgericht Einsichtnahme Deposita und Nichtdeposita Oberverwaltungsgericht Lüneburg Wiederaufnahmeklage Einsichtnahme Deposita und Nichtdeposita und Findbucheintragungen zu Nichtdeposita betr. Adolf und Georg u.a. Landgericht Hannover Auskunftsklage Oberlandesgericht Celle Auskunftsklage Bundesgerichtshof Auskunftsklage Evang.-Reformierte Kirche in Bückeburg versagt Auskunft zum Todesfall Adolf und Elisabeth, sowie jegliche Information die mit dem Tode Adolfs zusammenhängt Landesamt Regelung offener Vermögensfragen Schwerin versagt Akteneinsicht in EALG Verfahrensakten. Stadt Hannover versagt Akteneineinsicht in Lastenausgleichsverfahrensakten und verweigert Auskunft über geleistete Hauptentschädigung. IHK versagt Genehmigung zur Einsichtnahme in Firmenakten der Schaumbuger Steinbrüche Steinbergen GmbH (deponiert im Staatsarchiv Bückeburg). Amtsgericht Bückeburg Nachlassgericht hielt 1994 Auskunft und Information zur Erbfolge in der Familie Schaumburg-Lippe zurück. Foreign Office überlässt trotz gesetzlich in Gorssbritannien verankerter Informationsfreiheit keine Unterlagen des polnischen Antrages auf Auslieferung von Herrn Hinrich Wilhelm Kopf.

Sonntag, 4. Juli 2021

Bundesverwaltungsgericht gegen Wiederaufgreifen des Verfahrens Boldebuck

Hohes Niveau der rechtlichen Auseinandersetzung im 

Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts 8 B 60.20 

erkennbar


BESCHLUSS BUNDESVERWALTUNGSGERICHT

 

BverwG 8 B 60.20

VG 2 A 1874/18 HGW

 

In der Verwaltungsstreitsache

 

Des Rechtsanwalts Alexander vom Hofe,

Calle Jose Ortega y Gasset 40-7ºD, 28006 Madrid/Spanien

 

Klägers und Beschwerdeführers

 

Gegen

 

Das Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern

Regelung offener Vermögensfragen

Schlossstrasse 9-11, 19053 Schwerin

 

Beklagten und Beschwerdegegner

 

Prozessbevollmächtigter;

.......

 

Gründe

 

1.Der Kläger begehrt, ihm im Wege des Wiederaufgreifens des Verfahrens eine Ausgleichsleistung füir das im Zuge der Bodenreform entschädigungslos enteig¬ nete Gut Boldebuck mit Mühlengeez zuzuerkennen

 

2.        Bei dessen Enteignung war Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe als Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Sein Erbe Philipp Ernst Prinz zu Schaumburg-Lippe meldete 1990 vermögensrechtliche Ansprüche hinsichtlich des Gutes an und beantragte nach deren Ablehnung die Gewährung einer Ausgleichsleistung. Unter    dem 27. November 2001 stellte die Mutter des Klagers ihrerseits einen Ausgleichsleistungsantrag bezüiglich des Gutes. Das Verwaltungsgericht verpflichtete das Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen mit Urteil vom 5. April 2011, einen Entschadigungsanspruch zugunsten des Erben von Philipp Ernst, Alexander Prinz zu Schamburg-Lippe festzustellen. Den Antrag der Mutter des Klägers lehnte das Landesamt mit Bescheid, vom 5. ,Januar 2010 wegen Versäumens der Ausschlussfrist des § 6 Abs. 1 Sat,. 3 AusglLeistG ab und führte aus, eine Nachsichtgewährung komme nicht in Betracht. Die hiergegen vom Kläger als einem der Erben seiner Mutter erhobene Klage nahm dieser im  Juni 2011 zurück.

 

Der Beklagte lehnte den Antrag des Klägers auf Wiederaufgreifen des Verfahrens ab. Die Klage dagegen hat das Verwaltungsgericht abgewiesen. Die Revision gegen sein Urteil hat es nicht zugelassen.

 

Die Beschwerde hiergegen, die sich auf eine Divergenz im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VWGO beruft und Verfahrensmängel im Sinne des§ 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO geltend macht, hat keinen Erfolg.

 

Bezüglich der entscheidungstragenden Erwägung, Wiederaufgreifensgründe im Sinne des § 51 VwVfG MV lägen nicht vor, sind solche Revisionszulassungsgründe nicht dargelegt (1.). Die Rügen betreffend die Zusatzerwägungen des Verwaltungsgerichts zum Urteil vom 5. April 2011 (UA S. 22 bis 24) können der Beschwerde ebenfalls nicht zum Erfolg verhelfen (2.).

 

1. Hinsichtlich der entscheidungstragenden Begründung des Verwaltungsgerichts, der Kläger habe keinen Anspruch auf Wiederaufgreifen des Verfahrens,  liegt keiner der geltend gemachten Zulassungsgründe vor.

 

a) Die Revision ist insoweit nicht wegen eines der vom Kläger gerügten Verfahrensmängel (§ 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO) zuzulassen.

 

aa) Das Beschwerdevorbringen lässt nicht erkennen, dass das Verwaltungsgericht entscheidungserheblichen Akteninhalt übergangen oder aktenwidrige Tatsachen angenommen und dadurch gegen den Überzeugungsgrundsatz verstossen hatte.

 Nach § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO hat das Gericht seiner Überzeugungsbildung das   Gesamtergebnis des Verfahrens zugrunde zu legen. Es darf nicht einzelne nach seiner materiell-rechtlichen Rechtsauffassung erheblichen Tatsachen oder Beweisergebnisse aus seiner Würdigung ausblenden. Im Übrigen darf es zur Überzeugungsbildeung die ihm vorliegenden Tatsachen und Beweise frei würdigen. Die Einhaltung der verfahrensrechtlichen Grenzen zulässiger Sachverhalts- und Beweiswürdigung ist deshalb nicht schon dann in Frage gestellt, wenn ein Beteiligter das vorliegende Tatsachenmaterial anders würdigt oder aus ihm andere Schlüsse ziehen will  als das Gericht. Diese Grenzen sind erst dann überschritten, wenn das Gericht nach seiner eigenen Rechtsauffassung entscheidungserheblichen   Akteninhalt   übergeht   oder aktenwidrige Tatsachen   annimmt, oder wenn die von ihm gezogenen tatsächlichen Schlussfolgerungen gegen die Denkgesetze verstossen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 7. Februar 2017 - 6 B 31.16 - Rn. 10 juris m.w . N. ). Solche Mängel legt der Klager nicht dar .

Nach der materiell-rechtlichen Rechtsauffassung der Vorinstanz setzt ein Anspruch des Klägers auf Wiederaufgreifen des Verfahrens voraus, dass die mit dessen Antrag vorgelegten  Beweismittel bei Zugrundelegen  der den bestandskräftigen Ablehnungsbescheid vom 5.Januar 2010 tragenden Rechtsauffassung eine ihm günstigere Entscheidung  herbeigeführt hätten (§ 51 Abs. 1  Nr. 2  VwVfG MV). Dies verneint das angegriffene Urteil,,  weil die  vom  Kläger vorgelegten  Urkunden weder eine rechtzeitige Antragstellung seiner Mutter noch Umstände belegten, aus denen sich nach der den Ablehnungsbescheid tragenden Rechtsauffassung ein Anspruch auf Nachsichtgewährung ergeben hatte.

 Das Beschwerdevorbringen lässt nicht erkennen, dass das Verwaltungsgericht seiner Würdigung die jenen Bescheid tragende  Rechtsauffassung in aktenwidriger oder unvollständiger Weise zugrunde gelegt hatte. lnsbesondere zeigt das Beschwerdevorbringen nicht auf, dass die  zusammenfassende Wiedergabe  der den Bescheid tragenden Erwägungen aus der materiell-rechtlichen Sicht der Vorinstanz Wesentliches ausblendete.  

Auch eine Aktenwidrigkeit wird nicht dargetan. Dann hätte die Beschwerdebegründung aufzeigen müssen,  dass zwischen  den tatsächlichen  Feststellungen des angegriffenen Urteils und dem insoweit unumstrittenen Akteninhalt ein offensichtlicher, keiner weiteren Beweiserhebung bedüirftiger, zweifelsfreier Widerspruch vorliegt (BVerwG, Beschluss vom 14 .Juli  2010 - 10  B 7.10  -  NV,vZ 2011, 55 Rn. 5 f. m.w.N.). Das ist nicht geschehen. Die Einwände gegen die verwaltungsgerichtliche Darstellung der Begründung des Ablehnungsbescheides bezeichnen keinen solchen Widerspruch. Sie wenden  sich gegen ein  vermeintlich unzutreffendes Verständnis der Begründung des Bescheides und betreffen insoweit dem sachlichen Recht zuzuordnende Interpretationsfragen. Auch der Vonwurf, die Begründung des Bescheides widerspreche Auffassungen, die das Landesamt in anderen Äusserungen vertreten habe, zeigt keinen offenkundigen,   keiner  Beweiswürdigung bedürftigen Widerspruch der Urteilsfeststellungen zum unumstrittenen Akteninhalt auf. Gleiches gilt fur den übrigen Vortrag zur Aktenwidrigkeit , wie etwa zur Dauer der Testamentsvollstreckung und zur Entscheidungsreife des Verwaltungsverfahrens bei Ergehen des Ablehnungsbescheides. Insoweit wird zudem nicht substantiiert dargelegt, inwieweit das angegriffene Urteil - und nicht nur der Ablehnungsbescheid - von unrichtigen Annahmen ausgeht und auf den angeblichen Mängeln beruhen kann.

Ob das Landesamt in seinem Bescheid alle rechtlichen Aspekte  einer Nachsichsgewährung zutreffend gewüdigt hat, war nach der materiell-rechtlichen Auffassung der Vorinstanz für einen Anspruch des Klägers auf Wiederaufgreifen nicht erheblich und kann daher keinen Verstoss des angegriffenen Urteils gegen den Überzeugungsgrundsatz begründen. Die Einwände des Klägers betreffend § 2a VermG und die materiell-rechtliche und prozessuale Stellung von Miterben eines Antragstellers sind danach ebenfalls nicht geeignet, einen solchen Verfahrensmangel darzutun.

 bb) Eine Verletzung seines Rechts auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG, § 108 Abs. 2 VwGO) hat der Klager hinsichtlich der Erwägungen der Vorinstanz zum Fehlen eines Wiederaufgreifensanspruchs nicht substantiiert. Er legt nicht dar, dass die Vorinstanz nach ihrer Rechtsauffassung entscheidungserheblichen Vortrag des Klagers dazu nicht zur Kenntnis genommen oder nicht berücksichtigt hatte. Die weitere Rüge, das Verwaltungsgericht habe eine Überraschungsentscheidung getroffen, betrifft nicht die selbständig tragende Begründung der Klageabweisung mit dem Fehlen eines Wiederaufgreifensanspruchs, sondern die davon unabhängige Zusatzerwägung, ein für den Kläger günstigerer Zweitbescheid könne gegen des Urteil vom 5. April 2011 nicht ergehen (dazu so¬ gleich Rn. 15 f.).

b) Die geltend gemachte Divergenz (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO) zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. ,Juni 2017 - 8 C 7.16 - (BVenvGE 159, 136 Rn. 26 ff.) liegt nicht vor. Das Verwaltungsgericht hat seiner Entscheidung den dieses Urteil tragenden Rechtssatz, wonach es für einen Wiederaufgreifensanspruch aus § 51 Abs . 1 Nr. 2 VwVfG auf die für die bestandskräftige Entscheidung im Erstverfahren tragende Rechtsauffassung ankommt, ausdrücklich zugrunde gelegt. Seine Zusatzenwägung, dass dem Klager selbst nach einem Wiederaufgreifen,   wegen des Urteils vom 5. April 2011 keine Ausgleichsleistungen für das Gut zuerkannt werden konnten, stellt keinen gegenteiligen Rechtssatz auf. In Anwendung des vom Bundesverwaltungsgericht entwickelten Rechtssatzes unterstellt diese Zusatzerwägung vielmehr ein Wiederaufgreifen des Verfahrens und verneint nur die Möglichkeit einer für den Kläger günstigeren Zweitentscheidung.

2. Die weiteren Divergenz- und Verfahrensrügen betreffen die bereits erwähnte Zusatzerwägung des Verwaltungsgerichts zum Urteil vom 5. April 2011 (UA S. 22 bis 24). Diese Rügen wenden sich im Wesentlichen gegen die Folgerungen,  die die Vorinstanz aus der Rechtskraft des genannten Urteils zieht, und gegen eine - nach Auffassung des Verwaltungsgerichts - über die Rechtskraftwirkung hinausgehende Bindungswirkung auch gegenüber nicht am Verfahren  Beteiligten. Sie können nicht zur Revisionszulassung führen, weil das angegriffene  Urteil nicht auf der Zusatzerwägung beruhen  kann.  Bei dieser  handelt es sich  um ein obiter dictum ohne entscheidungstragende Funktion. Das ergibt sich ungeachtet der mehrdeutigen Einleitung (mit "Hinzu kommt...", vgl. UA S.  22 oben)    aus dem Hinweis, auf diesen "weiteren Grund" (UA S. 22) "komm[e] es ... nicht    an", weil es bereits an einem Anspruch auf ein Wiederaufgreifen des Verfahrens  und damit auf eine neue Entscheidung fehle (UA S. 24, 2. Abs. a.E.). Damit spricht das Urteil der Zusatzerwägung eine selbständig tragende Funktion ab.

 Vorinstanz

Kommentar:

die Entscheidungsgründe des Verwaltungsgerichts Greifswald betragen 2147 Wörter.

In der mündlichen Verhandlung wurde als einzige Rechtsfrage die materielle Rechtskraft des Parallelverfahrens erörtert. Eine Erörterung der Plettenbergakte unterblieb wegen der Bindungswirkung der Entscheidung Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe / Landesamt völlig.

In den Entscheidungsgründen setzt sich unter dem Titel "Hinzukommt" das Verwaltungsgericht Greifswald mit 913 Wörtern mit der materiellen Rechtskraft und der Bindungswirkung besagter Entscheidung auseinander. Das sind 42, 5 % der Entscheidungsgründe.

Wie kann das ein obiter dictum sein ?

Madaus würde Verfasungsbeschwerde einlegen und versuchen in Strassburg die Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend zu machen.




Sonntag, 20. Juni 2021

Palais Schaumburg in Bonn kein Dementi


Das Bundeskanzleramt hat gegen die über 100 Seiten lange Beschwerde  gegen die Eintragung der Reichswehr im Jahr 1939 kein dementi vorgetragen. Es hat sich mit keinem Wort geäussert.

Remarkable.

Eine rechtliche, keine historische Aufarbeitung wird in Kürze ergehen. Ich werde weitere Fragen aufwerfen.

Samstag, 29. Mai 2021

Palais Schaumburg in Bonn: Geheimnis gelüftet


Hieronymus Bosch: Der Gaukler



 In diesem Schreiben kann die Logik der Rechtskonstruktion genau nachgelesen werden:

 

Es handelt sich in Wahrheit nicht um  Testamentsvollstrecker nach klassischen bürgerlich rechtlichem Verständnis. Das ist auf den ersten Blick nicht erkennbar. Wer nicht genau hinschaut fällt rein.

Die im abgelichteten Schreiben vom 30 Juni 1942 an das Amtsgericht Grundbuchamt in Bonn enthaltenen Erklärung der Herren Schwertfeger und Müller lautet:

1.   Eingetragen ist im Grundbuch Bonn als Eigentümer Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe

2. Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe habe  1923 ein Hausgesetz erlassen wonach das Grundstück in Bonn auf das Fürstliche Haus Schaumburg Lippe übertragen werden solle. Zu Lebzeiten von Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe sei es nicht mehr dazu gekommen.

3.   Adolf ist am 26.3.1936 verstorben.

4.   Als Hausoberhaupt wurde Wolrad sein Nachfoger.

5. Gemäss Paragraf 86 der DVO zum FiderlG vom 20.3.1939 ist Wolrad zum 1.7.1939 Rechtsnachfolger des Fürstlichen Hauses und damit Eigentümer des Grundbesitzes aufgrund Bescheinigung (Folgezeugnis OLG Celle vom 17 Juni 1940).

6.  Testamentsvollstrecker nach Fürst Adolf sind Stolz und Müller

7.  Stolz bevollmächtigt Schwertfeger damit Schwertfeger ihn, Stolz, in Sachen Grundstücke die auf den Namen Adolf stehen vertreten kann. Sehr undurchsichtig formuliert.

8.  Schwertfeger und Müller bewilligen und beantragen Eintragung des Grundbesiztes an Prinz Wolrad

Was verdeutlicht diese verkrampfte Konstruktion ? 

Dass es ein Testament aufgrund dessen die Herren Stolz und Müller zu Testamentsvollstreckern ernannt wurden nicht gab. 

Ebenso wird klar, dass es einen letzten Willen nicht gab wonach das Palais Schaumburg in Bonn auf das Haus Schaumburg-Lippe übertragen werden sollte. 

Das "Hausgesetz" hat diese Übertragung  nicht angeordnet, konnte es auch nicht. Sie ist  zwischen  1923 und 1936 nicht vorgenommen worden.   Das "Hausgesetz" hatte keine Rechtskraft, schon gar nicht in Preussen. Es gab somit keine testamentarische Anordnung von Testamentsvollstreckern und es gab kein Testament. 

Es wird contra legem ein Hausgesetz zum Testament umgemünzt.

Richtig ist, dass es einen Erbschein gab der unterschlagen wurde und damit die Gewissheit dass das Palais Schaumburg in Bonn dem vormaligen Fürsten Adolf gehörte und am 26.3.1936 den Miterben.

Das führt zur Erkenntnis, dass Plettenberg im Namen des Fürstlichen Hauses kein Kaufangebot an das Reichsheer abgeben konnte, ebenso dass kein Testamentsvollstrecker existierte der die Auflassungserklärung abgeben durfte.

Ein nicht vorhandenes Testament wird ersetzt durch ein "Hausgesetz aus 1923" und das "Hausgesetz" auf das Palais Schaumburg angewendet, ein Testamentsvollstrecker hervorgezaubert und dieser erklärt die Auflassung. Das ist gesetzeswidrig und verstiess 1939 gegen die Gesetze und die Billigung dieser Machenschaften heute verstösst gegen das Rechtsstaatsprinzip.

Fakt bleibt: am 26 März 1936 war das Palais Schaumburg Eigentum der Erbengemeinschaft.

Eine NSFideikommisserlöschensgesetgebung hat dies nie geändert.

Wo bleibt die Prüfung der Legitimationskette ? 

Art.14 des Grundgesetzes bleibt auf der Strecke.

Es hat den Anschein als entspreche es dem letzten Willen des nsverfolgten Fürsten Adolf das Palais dem Reichsheer zur Verfügung zu stellen um einen Angriffskrieg durchzuführen. Dessen Miterbe Prinz Heinrich lehnte den Krieg ab.

Dies aufzuarbeiten erwarte ich vom Bundeskanzleramt und  von den Gerichten im Jahre 2021. Sie sollten  den Vorgang genau und nicht nur summarisch prüfen. 

Die weitere Rechtsbeschwerde sollte vom Landgericht Bonn zugelassen werden.

Es ist mir schleierhaft wie aus diesem Hausgesetz ein Testament und ein Testamentsvollstrecker für ungebundenes freies Privateigentum des Fürsten Adolf abgeleitet werden kann:





 Wer in Bonn, Preussen, Hausgesetze bemühte aus dem Jahr 1923, wer konstruieren musste, wer einen Erbschein unterdrückt,e, wer behauptete Adolf habe kein Vermögen gehabt aber einen Testamentsvollstrecker bemühte, beteiligte sich an unlauteren Machenschaften.


Donnerstag, 27. Mai 2021

Krieg Ressourcen und Fideikommiss

                      
           
    Lemberg (habe auf andersartige Fotografien verzichtet)

                              Beispiel eines Feldpostcouverts


“Feldpost Nummer 26847*, den 19 Oktober 1941 

 

(*nach dem Verzeichnis für Feldpostnummern von Kannapin handelt es sich um Lemberg) 

 

Sehr verehrter Herr Reichstatthalter ! 

In der Abfindungsangelegenheit meiner Brüder darf ich die Ausführungen, die ich in der mir freundlicherweise gewährten Unterredung vom 17. d. Mts. Ihnen vorgetragen habe, wie folgt wiederholen: “Um diese Einigung allen etwaigen späteren Anfechtungen zu entziehen, wurde besprochen, dass sie nicht in einer Vergleichsurkunde niedergelegt werden, sondern dass eine Entscheidung des Fideikommissgerichts Celle auf Grund des Auflösungsgesetzes mit dem sachlichen Inhalt dieser Einigung erbeten werden sollte”. ......... 

 

Vor kuzem haben die vier zuständigen Reichsministerien entschieden, dass ich Eigentümer des alten Hausvermögens sei…….. …bitte ich aber Ihre Aufmerksamkeit darauf lenken zu dürfen, dass durch die ständigen mit grosser Heftigkeit und Verantwortungslosigkeit geführten Angriffe meiner Brüder Heinrich und Friedrich Christian die sachliche Arbeit meiner Verwaltung auf´s schwerste gestört und die Entwicklung der grossen Wirtschaftskörper stark beeinträchtigt wird… 

 

Ich wäre Ihnen, sehr verehrter Herr Reichstatthalter, deshalb besonders dankbar, wenn Sie von sich aus daraufhin wirken würden, dass diese dauernden erneuten Angriffe meiner Brüder endgültig unterbunden werden, damit meine Verwaltung und das Fideikommissgericht ohne solche dauernden Störungen und Beunruhigungen ihre in der heutigen Zeit besonders schwierigen Aufgaben erfüllen können. 

 

Für den Fall, dass Sie noch irgendwelche weitere Aufklärung wünschen, habe ich Herrn von Plettenberg, dessen Uk- Stellung beantragt und ihm von seinem Divisionskommandeur zugesagt ist, beauftragt, sich sogleich nach seiner Rückkehr mit Ihnen in Verbindung zu setzen. 

 

Ich benutze die Gelegenheit gern, um Ihnen meinen richtigen Dank für das sehr freundliche Interesse zu sagen das Sie mir und meiner Verwaltung entgegenbringen, und verbleibe mit Heil Hitler, Ihr stets ergebener


Wolrad Prinz zu Schaumburg - Lippe” 

 

Staatsarchiv Bückeburg L 4 Schaumburg Lippische Landesregierung Archivsignatur L 4 Nr.4952, S. 161 ff.


Freitag, 21. Mai 2021

Fideikommissauflösung zum 1.1.1939 gehört auch in den Kontext des Vierjahresplans

Vor dem Vierjahresplan (1936-1940) hatte es bereits einen sogenannten "Neuen Plan" gegeben.

In seiner 1944 verfaßten „Geschichte der deutschen Wehr- und Rüstungswirtschaft" behauptete Thomas, daß die „erste Anregung zur Aufstellung eines MehrJahres-Planes . . . bereits im Winter 1935/34 von dem damaligen Chef des Stabes des Heereswaffenamtes - Oberstleutnant Thomas gegeben [wurde] . . .". In einer Denkschrift für den Reichskriegsminister hatte Thomas nach seinem eigenen Zeugnis die Aufstellung eines Fünfjahresplans zur Durchführung und Koordination der Beschaffungsvorhaben der Wehrmachtsteile und für den „planmäßigen Aufbau der Ernährungs- und Rohstoffwirtschaft als Grundlage für die Landesverteidigung" gefordert  (Dieter  Petzina Entstehung des Vierjahresplans, S. 26).

Schon im Sommer 1935 konnte Thomas mit Unterstützung des Kriegsministeriums beim Wirtschaftsminister die Einsetzung von Rohstoffkommissaren fordern24. Ein Jahr später wurden sie Wirklichkeit. Daran wird deutlich, wie der Wandel der strategischen Konzeption 1936 bruchlos in den Vierjahresplan einmündete. (a.a.O. S. 27)


1934 starteten die Denunziationen wegen Devisenverghen gegen Fürst Adolf. 1936 starben er und seine Frau in Mexiko. Göring wurde umgehend über den Absturz informiert.




Seite 55 der Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe und das parallele Unrechtssystem, 2006


Landespräsident Dreier schrieb an Dr. Alfred Meyer (späterer Teilnehmer an der Wannsee Konferenz): 



Bundesarchiv Bild 183-1991-0712-500


Bückeburg, den 20 September 1937 Nr. I 661 

An den Herrn Reichsstatthalter in Lippe und Schaumburg-Lippe in Detmold (Alfred Meyer, d.Verf.) 

Betr: Auseinandersetzung mit dem vorm. Regierenden schaumburg-lippischen Fürstenhause 

Das Oberhaupt des vorm. Regierenden schaumburg-lippischen Fürstenhauses, Prinz Wolrad zu Schaumburg-Lippe, hat mit Schreiben vom 24. März 1937 die Rechtsgültigkeit des zwischen dem früheren Fürstenhause und dem Lande Schaumburg-Lippe unterm 23.April/3. Mai 1920 abgeschlossenen Domanialteilungsvertrages, der 17 Jahre lang unbeanstandet von beiden Vertragsteilen respektiert und durchgeführt ist, angefochten und erklärt, dass er den Vertrag nicht mehr als verbindlich ansehe. 

Bei der ausserordentlichen Tragweite dieses Schrittes für den wirtschaftlichen Bestand des Landes sowie auch im Hinblick auf die politische Wichtigkeit der Angelegenheit haben wir uns mit Schreiben vom 7. April 1937-Nr. 5 VII 416- an den Herrn Reichs- und Preussischen Minister des Inneren gewandt mit der Bitte, dem Lande bei der weiteren Behandlung des Einspruchs die Hilfe des Reichs zuteil werden zu lassen. Nach mündlich erteilter Auskunft des zuständigen Sachbearbeiters im Reichsministerium des Innern sollen inzwischen die Herren Reichsminister des Innern, der Justiz und der Finanzen dem Herrn Stellvertreter des Führer einen Gesetzesentwurf zur Zustimmung vorgelegt haben, der bestimmt, dass die Auseinandersetzungen zwischen den vorm. Regierenden Fürstenhäusern und den deutschen Ländern als endgültig abgeschlossen anzusehen seien. Die baldige Verabschiedung dieses Gesetzesentwurfs*** liegt im höchsten Interesse des Landes. 

Die durch den Einspruch des Prinzen Wolrad zu Schaumburg-Lippe eingetretene Rechtsunsicherheit macht sich auf allen Gebieten der Vermögensverwaltung störend bemerkbar und ist auch geeignet, die reibungslose Durchführung des Vierjahresplans zu gefährden. Wir richten deshalb an Sie, Herr Reichstatthalter, die Bitte, die Angelegenheit zur Kenntnis des Beauftragten für den Vierjahresplan, Herrn Ministerpräsident Göring bringen und ihn bitten zu wollen, sich bei Herrn Reichsminister Hess für eine baldige Verabschiedung des Gesetzesentwurfs einzusetzen. 

In diesem Zusammenhang darf noch erwähnt werden, dass nach dem in Abschrift anliegenden heute der Landesregierung zugegangenen Schreiben des Prinzen Wolrad zu Schaumburg - Lippe dieser sich für berechtigt hält, entgegen der Entscheidung des Herrn Reichs- und Preussischen Ministers des Innern vom 13 August 1936 - I B 1 Sch 34 IV-, von der Abschrift anliegt, sich “Wolrad Fürst zu Schaumburg Lippe” zu nennen. Wir haben von dem Schreiben dem Herrn Reichsminister des Innern Kenntnis gegeben und um weitere Anweisung gebeten. Angesichts der bestehenden Rechtslage, wie sie durch den vorerwähnten Erlass des Herrn Reichsministers des Innern ihre Bestätigung gefunden hat, werden wir in der Sache zunächst nichts unternehmen und die Entscheidung des Herrn Reichsministers des Innern abwarten. Es dürfte sich jedoch empfehlen, von dem Schreiben des Prinzen Wolrad auch dem Herrn Ministerpräsidenten Generaloberst Göring zwecks Benachrichtigung des Herrn Reichsministers Hess Kenntnis zu geben. L. Reg. (ebd. S. 210 ff.)

***gemeint ist das Fideikommisserlöschensgesetz von 1938 das per 1.1.1939 das alleinige Eigentum am vormaligen Hausvermögen dem "Oberhaupt" zuweist

Seite 56 der Vier Prinzen:

StA Bückeburg Schaumburg Des. L 4 Nº 16, Bl. 47 

Am 22. November 1938 nahm Wolrad die Anfechtung zurück. ...........

Inzwischen war das Fideikommisserlöschensgesetz erlassen worden (Gesetz über das Erlöschen der Familienfideikommsisse und sonstiger gebundener Vermögen vom 6 Juli 1938).



Vermerk: Der Stichtag für das Erlöschen der gebundenen Hausvermögen wurde durch Paragraf 86 Abs. 2 der DVO zum FiderlG auf den 1.7.1939 verlegt

Donnerstag, 20. Mai 2021

Champagnerkorken knallten Silvester 1938 / 1939

 Hier ein Foto das an irgendeine Silvesterfeier am 31.12.1938 erinnern soll. 



Wieso wird hier ein Foto eines Feuerwerks gepostet ?

Einfach zur Hervorhebung eines Stichtages der eine grosse Rolle spielt:

Silvester des 31 Dezember 1938 müssen in einigen Schlössern die Champagnerkorken (Sektkorken?)  besonders oft geknallt haben.

                                                                          Foto von Véronique Pagnier


Am 1 Januar 1939 hat die nationalsozialistische Fideikommissauflösungsgesetzgebung das vormalige Vermögen der vormaligen Häuser dem vormaligen Oberhaupt als freies Eigentum zugewiesen. Ein Grund zum Feiern. Vermerk: Der Stichtag für das Erlöschen der gebundenen Hausvermögen wurde später durch Paragraf 86 Abs. 2 der DVO zum FiderlG auf den 1.7.1939 verlegt



Das Jahr darauf knallten auch die Kanonen

Montag, 17. Mai 2021

Animal Farm ?

Der Familienverband Schaumburg-Lippe sah vor der Nationalsozialistischen Fideikommissauflösungsgesetzgebung so aus:














Als die NS Fideikommissauflösung per 1.1.1939 das vormalige Oberhaupt zum Alleineigentümer avancieren liess änderte sich der Tonfall sehr


Aussenpolistische Sorgen bedeuten: Furcht vor einem bevorstehenden Krieg. Meine Verwaltung = Plettenberg.









Samstag, 8. Mai 2021

Auch die Hohenzollern konnten etwas mit der Fideikommissgesetzgebung anfangen

Dieser Beitrag erfolgt im Rahmen meiner anwaltlichen Tätigkeit zur Wahrnehmung berechtigter Interessen



Der vormalige Kaiser Wilhem II übertrug im Dezember 1938 das Hausvermögen an seinen  Sohn Wilhelm, vormaliger Kronprinz, im Wege der Fideikommissauflösungsgesetzgebung und verzichtete wenige Tage vor dem Stichtag der Fideikommissauflösungsgesetzgebung Stichtag war der  1.1.1939. Habe den Eindruck es war ziemlich "kurz vor 12." Sehe auch keine Inventarisierung und Differenzierung zwischen Privatvermögen und "gebundenem Vermögen". Eine Verlegenheitslösung in letzter Minute ?

So konnte mit Hilfe der Fideikommissauflösungsgesetzgebung "Hausvermögen" steuerbegünstigt an eine einzige Person übertragen werden. Doch bei Grundstücken ist aber eine Übertragung so nicht möglich da  Identifizierung des Grundstücks, Bezeichnung, Auflassung, Beurkundung der einzelnen Übertragungen usw.... Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Katasterrolle, Ersuchen an Grundbuch, fehlende Aufklärung der Agnaten erforderlich wären. 

Der NS Staat behielt aber Kontrolle während des Auflösungsverfahrens.

§ 11

Fideikommißauflösungsschein (Sperrfrist)

(1) Über das Erlöschen der Fideikommißeigenschaft erteilt das Fideikommißgericht dem Besitzer eine Bescheinigung (Fideikommißauflösungsschein).

(2) In der Zeit vom Erlöschen des Fideikommisses bis zur Erteilung des Fideikommißauflösungsscheins (Sperrfrist) kann der Besitzer nur nach Maßgabe der vor dem Erlöschen geltenden Vorschriften über das Fideikommißvermögen verfügen und Verpflichtungen mit Wirkung gegenüber diesem Vermögen begründen. Ebenso richtet sich während dieser Zeit die Verwaltung und Bewirtschaftung des Fideikommißvermögens, die Verwendung seiner Erträge und die Schuldenhaftung nach den vor dem Erlöschen geltenden Vorschriften.

(3) Sequestrationen, Familiengutsverwaltungen, Pflegschaften, Schuldentilgungsverfahren und ähnliche Verfahren, die beim Erlöschen des Fideikommisses schweben, können vom Fideikommißgericht aufgehoben oder eingestellt werden, soweit ein Bedürfnis zur Durchführung dieser Verfahren nicht mehr besteht. Solange die genannten Verfahren nicht aufgehoben oder eingestellt worden sind, nehmen sie ihren Fortgang. Ergeben sich die Voraussetzungen zur Einleitung solcher Verfahren erst während der Sperrfrist, so können sie auch noch neu eingeleitet werden, sofern hierfür ein Bedürfnis besteht.

(4) Der Fideikommißauflösungsschein darf erst erteilt werden, wenn die im § 3 Abs. 2 Satz 3, § 6 Abs. 3 Satz 2 und § 10 Abs. 1 bestimmten Antragsfristen abgelaufen und die gestellten Anträge erledigt sind. Auch müssen die nach den §§ 5 bis 7 erforderlichen Maßnahmen getroffen oder es muß festgestellt sein, daß es solcher Maßnahmen nicht bedarf. Für einzelne Bestandteile des Fideikommißvermögens kann der Fideikommißauflösungsschein schon früher erteilt werden, wenn hierdurch die Durchführung der in der Sperrfrist zu treffenden Maßnahmen nicht gefährdet wird. Die Erteilung des Fideikommißauflösungsscheins ist auszusetzen, soweit es zur Durchführung eines Verfahrens im Sinne des Abs. 3 erforderlich ist.


§ 24

Rechtsgeschäfte des Fideikommißbesitzers

(1) Das Fideikommißgericht kann den Fideikommißbesitzer ermächtigen, auch insoweit über Gegenstände des Fideikommißvermögens zu verfügen und sonstige Rechtsgeschäfte hinsichtlich dieses Vermögens vorzunehmen, als er darin bisher beschränkt war. Es kann derartige Rechtsgeschäfte auch nachträglich genehmigen.

(2) Rechtsgeschäfte, die der Fideikommißbesitzer mit Ermächtigung oder Genehmigung des Fideikommißgerichts vornimmt, sind für und gegen alle Fideikommißbeteiligten einschließlich der Anfallberechtigten wirksam.

(3) Eine Verfügung über forstwirtschaftliche Grundstücke oder über Gegenstände der im § 6 Abs. 1 bezeichneten Art und die Eingehung einer Verpflichtung zu einer solchen Verfügung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit stets der Genehmigung des Fideikommißgerichts, solange über die bei der Auflösung des Fideikommisses zum Schutze dieser Gegenstände zu treffenden Maßnahmen noch nicht entschieden ist. Diese Maßnahmen können schon vor dem Freiwerden des Fideikommißvermögens getroffen werden.

(4) Die Vorschriften der Abs. 1 bis 3 gelten sinngemäß, wenn das Fideikommißvermögen zwar schon frei geworden ist, der Besitzer aber noch fideikommißrechtlichen oder vorerbenartigen Beschränkungen unterliegt.


Habe Bedenken, dass 1945 der vormalige Kronprinz  alleine enteignet wurde. Und es ist interessant, dass RA und Notar Siebert interviniert. Es ist der gleiche Anwalt der meinen Grossvater vertrat.... 

Kurioserweise handelten dann ein oder mehrere Generalbevollmächtigte für die Person oder für das "Haus"  und somit konnte das Vermögen gut und störungsfrei unter einer gewissen Aufsicht des Fideikommissgerichtes eingesetzt werden..

Kurt von Plettenberg war Generalbevollmächtigter der Schaumburger und der Hohenzollern und setzte die grossen Vermögenskörper nutzbringend ein.

ZUSATZVEREINBARUNG








SCHIEDSVERTRAG






VERZICHTSERKLÄRUNG


Wer ist Koehler ?


VERTRAG













BESCHLUSS DER GENEHMIGUNG 
DURCH DAS FIDEIKOMMISSGERICHT




Vermerrk: Der Stichtag für das Erlöschen der gebundenen Hausvermögen wurde durch Paragraf 86 Abs. 2 der DVO zum FiderlG auf den 1.7.1939 verlegt