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Dienstag, 28. August 2018

Die Banalität des wirtschaftlichen Denkens (Rumpelstilzchen)

Dass das Amtsgericht Bückeburg 1936 wider besseren Wissens den Nachlass des verunglückten letzten regierenden Fürsten zu Schaumburg-Lippe  auf null reduzierte, dass das OLG Celle Anträge der Brüder auf Eis legte, unter anderem weil Prinz Heinrich von der NSDAP als nicht gut angesehen galt, dass die "Hofkammer" intern  wie Rumpelstilzchen vermerkte, ach wie gut dass niemand weiss, dass es Vermögen gab, das es zu teilen gibt, belegt, dass das korrupte NS Unrechtssystem  als hervorragendes Werkzeug  des Hochadels fungierte  um Wegnahmen zu vollziehen. Das war der wichtigste Beweggrund um sich regimefreundlich und regimefördernd zu geben. Das OLG Celle und das AG Bückeburg verhalfen Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe zur Vollendung von Diebstahl und Betrug.

Ausschlaggebend waren nur wirtschaftliche Interessen, denn es gab weder politische noch weltanschauliche Konvergenzen zwischen Hochadel und Nationalsozialismus.

Die Banalität des wirtschaftlichen Denkens.



Freitag, 17. August 2018

Noch gar nicht gemerkt ?

Wenn gelogen wird, fliegt es über kurz oder lang auf.

Die NS Justiz in Bückeburg vermerkte wahrheitswidrig auf den Erbschein nach dem letzten regierenden Fürsten zu Schaumburg-Lippe vier Wörter:
Vermögen ist nicht vorhanden.




In internen Unterlagen der "Hofkammer" schrieb Herr Schwertfeger hingegen die Wahrheit:

"Die wirklich unangenehmen Punkte, die sich im Rahmen des Gesetzes für den Fürsten ergeben könnten (Antrag auf Erhöhung der Apanage und Auseinandersetzung über den Lehnbesitz) hat die Gegenseite noch gar nicht gemerkt"




 aus der


Nun haben wir es alle gemerkt, jeder kann es nachlesen.

2018 ist nicht 1937.

Also wieso hat der Staat so starke Hemmungen diesen Sachverhalt zu prüfen ?



Wir können den Satz Schwertfegers in die Gegenwart transportieren:

"Die wirklich unangenehmen Punkte, die sich im Rahmen des Gesetzes für den Fürsten ergeben könnten (Antrag auf Erhöhung der Apanage und Auseinandersetzung über den Lehnbesitz) hat die Gegenseite noch gar nicht gemerkt"

Wirklichkeit oder Wahrhaftigkeit können unangenehm sein.

Die Beachtung des Gesetzes und der Rechtmässigkeit können unangenehm sein.

Die Gegenseite hat gemerkt, dass es doch Vermögen gab, das auseinanderzusetzen ist.

Und der Fürst .... (weder Wolrad noch Alexander waren je Fürsten).

Hoffentlich ein Unterschied, ob 1937 oder 2018 !

Ach ja: Archivsperren zur Abrundung