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Sonntag, 29. Juni 2014

Kammlers Ende; Briefe von Ingeborg Alix zu Schaumburg-Lippe

An der Urheberschaft der Briefe von Ingeborg Alix zu Kammerls Tod habe ich keine Zweifel. Ich kenne ihre Handschrift und habe darüber hinaus eine weitere Schriftprobe aus einer Akte des Bundesarchivs (Akte NS 19/3102) fol 1-4).




Die Unterschrift des Briefes  vom 31.3.1955 in dem Kammlers Tod beschrieben wird

Imheborg Alix Prinzessin zu Schaumburg-Lippe
Herzogin von Oldenburg


Wie steht es mit der Glaubwürdigkeit des Inhaltes der Briefe ?

Es stimmt befremdlich, wenn aus dem Adressatenkreis eines perönlich formulierten Schreibens eine absolute Unkenntnis über die Verfasserin des Briefes kundgetan wird. Nachfolgende Notiz (Urheber unbekannt) lässt Zweifel darüber aufkommen, ob die persönliche Beziehung "echt" ist.


Nun zum Inhalt der Briefe, die den Tod Kammlers beschreiben. Ich stelle die banale Frage: Wieso schrieb Ingeborg Alix Familienangehörigen Kammlers die sie offensichtlich nicht einmal vom Hörensagen kannten. Und wieso beschrieb sie 6 und 10 Jahre nach dem angeblichen Tod Kammlers dessen Tod ?

Wollte sie sich in eine Protagonistenrolle bringen, wollte sie sich selbst darstellen ? Es sieht nicht so aus, weil sie in ihren Bänden (Bunte Bilder und bewegte Zeiten) über Himmler, Heydrich, Goebbels, Göring in positivem Ton schrieb und erklärte mit allen regulär herzlichen Umgang gehabt zu haben.  Über Kammler verlor sie nie ein Wort.

Es sieht so, als habe es Bedarf für eine schriftliche Beschreibung von Kammlers Tod gegeben. 

Man müsste prüfen, ob 1951 Kammlers Tod in Frage gestellt worden war. 

Sollte es so gewesen sein, so gäbe es eine chronologisch passende Erklärungsmöglichkeit für den Brief.

Der Brief der Kammlers Tod beschrieb wäre dann ein Indiz für die mögliche Unrichtigkeit der Aussage, dass Kammler 1945 in Prag starb.

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